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Testbericht div. (Leih-)Fahrzeuge

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Doc²
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BeitragVerfasst am: 24.09.2011 18:55    Titel: Testbericht div. (Leih-)Fahrzeuge Antworten mit Zitat

Testbericht Golf VI

Wie es der Zufall so wollte hatte ich neulich einen Golf VI vor der Tür zu stehen und eine wenig mehr als 600km Wegstrecke die ich an diesem Tag fahren musste ...


Design und Komfort.
Da stand er nun, vollgetankt und fahrbereit.
Also Einladen, zwei kleine Reisetaschen und eine Einkaufskiste voll Werkzeug, und der Kofferraum war noch nicht wirklich voll.
Der Erste Eindruck beim hineinsetzen: „was für eine Armaturenträger“. Speziell die wuchtig in den Innenraum ragenden mittleren Lüftungsdüsen stören ein wenig das ansonsten aufgeräumte Bild.
Nun noch eben schnell den manuell einzustellenden Fahrersitz und das Lenkrad auf mich anpassen und schon konnte die Fahrt losgehen.
Beim ersten Abbiegen ein vertrauter blick auf die B-Säule, man kennt das ja das vom Fünftürer, und weiter geht’s.
Die Rundum sicht und auch die sicht nach Vorn oben sind doch schon ein wenig eingeschränkt. Zwar wirken die A-Säule und auch die dreieckigen Außenspiegel sich kaum negativ auf die Rundumsicht aus, aber die gesamt Fensterhöhe wirkt doch ein wenig gedrungen.

Auf der Autobahn angekommen nun zu den angenehmen Seiten des Fahrens.
Mal eben die MP3 CD ins Radio geschoben und schon dudelt der Kasten los.
Das ist schön und noch lange nicht selbstverständlich und das auch noch der CD Text, Ordnernamen, Liedlänge und allerlei andere Funktionen zur Verfügung stehen erstaunt erst recht. Die Bedienbarkeit war soweit gut, auch wenn ich nicht das richtige Untermenü für die Equalizer Einstellungen finden konnte. Aber der Klang aus den sechs Lautsprechern überzeugte auch so.

Die Zweizonenklimaautomatik machte ihren Job besser als ich es jemals erlebt hatte.
Mit ihrer Einfachheit stellte sie zwar Bedienungstechnisch nicht das Optimum dar, ein paar Knöpfe haben mir irgendwie gefehlt, aber die Automatik hat diese schnell wett gemacht.
An die Tatsache gewöhnt das die Automatik das wie und wo und wie stark selbst regelte überzeugte die Klimaanlage vollends.
Nach einem kurzen Stop, etwas mehr als eine halbe Stunde in der Sonne, war es im Innenraum schon gut warm, aber bereits beim verlassen des Parkhauses hatte die Klimaanlage den Fall ganz professionell und unaufdringlich ohne großen Lüftertornado im Innenraum wieder voll im Griff.

Das Fahrwerk, ein herkömmliches ohne elektrische Verstellung, machte seine arbeit auch überzeugend. Es fiel weder nervig hart noch unangenehm weich auf. Das Fahrwerk hat halt seine Aufgabe erledigt.

Das bekannte Innenraumdesign von VW welches über den Jahren einer stetigen Evolution unterzogen wurde und so nach und nach zu dem reifte was nun heute verbaut wird, kann gefallen muss aber nicht. Den Geschmack jedes Einzelnen kann es nicht gerecht werden aber fest steht das sich jeder darin ohne großes Suchen schnell zurecht findet und alle Funktionen untergebracht wurden.
Die Lichtautomatik, die Wischerautomatik und auch der Tempomat haben alle ihren Platz und funktionieren so leicht und selbstverständlich wie man es von ihnen erwartet, allein die fummeligen Taster an den Lenkstockhebeln überzeugten mich nicht so ganz. Dafür blieb aber das Lenkrad frei von Tasten und Schaltern.


Fahrleistungen und Technik.
Noch vor Fahrtantritt schaute ich eben noch neugierig unter die Motorhaube um zu erfahren was die Fuhre beschleunigen soll.
TSI mehr war beim Blick auf den Motor nicht zu entdecken, allein was auffiel das noch reichlich Platz um den Motor vorhanden war.
Während der Fahrt bei einem kurzen Blick in die Papiere und ins Bordbuch stellte sich dann heraus das es sich um den 1,2L TSI Motor handeln musste.
Daten:
Hubraum: 1197 cm³
Leistung: (63kW) 85PS 4800U/min
Drehmoment: 160Nm 1500-3500U/min
Leergewicht: ca. 1250Kg

Das es sich um den 1,2er handelte kam erst nach etwa100km/h Fahrtstrecke heraus, bis dahin war es erst einmal egal und ganz ohne dem Wissen wie viel Leistung oder Hubraum der Motor hat war man geneigt zu sagen das es ausrechend war.
Nach dem man dann die Daten studiert hatte und kurz drüber nachgedacht war es immer noch ausreichend.
Das Einsetzen des Turbos und auch das ausdrehen waren so sanft das es kaum zu spüren war. Zu spüren waren dafür der Durchzug. Die 160Nm, welche früher mal aus 1,8l Motoren kamen waren auch für die etwas mehr als 1,2 Tonnen ausreichend.

Das Sechsganggetriebe überzeugte mich vollends.
Als Frühschalter und Standgasbummler kamen mir die sehr lang übersetzten sechs Gänge sehr Entgegen. Was nervte war die Schaltempfehlung. Ein kleines Dreieck im Tacho hatte steht’s bei kontinuierlicher Geschwindigkeit zum Hochschalten gemahnt. Das bedeutet dann das bei Tempo 50in der Stadt die Elektronik gern die sechste Welle haben wollte.
Das Ging und funktionierte auch, aber auch nur dann wenn man eben nicht weiter beschleunigen wollte.
Auf der Autobahn mal eben bei 100km/h in die Tiefe Höhle des Drehzahlmesser geschaut und siehe da knapp über 2000U/min, das bedeute das der Längste Gang bis über 250Km/h reichen würde.
Der Tacho ging bis Maximal 240km/h, 210km/h habe ich zwischenzeitlich mal erreicht, wobei man aber sagen musste das ab der eingetragene Höchstgeschwindigkeit von 178km/h deutlich langsamer beschleunigte wurde.

Auf der gemischten Strecke von die zum Schluss knapp über 700km betrug, etwa 450km Autobahn, 200km Landstrasse und der Rest Stadtverkehr, hat der gesamte Antriebsstrang immer sehr gut harmoniert und ein gutes Ergebnis abgeliefert, was trotz längerer Vollgasetappen 6,3l/100km hieß.

Zu erwähnen währe noch: Das Reserverad im Kofferraum, der Berganfahrassistent der serienmäßig an Bord war, die mechanische Handbremse die noch über einen richtigen Hebel zu bedienen war und auch die abgedunkelten Scheiben haben neben der Öltemperaturanzeige bei mir einen guten Eindruck hinterlassen.


... Objektiv betrachtet.
Der Golf, das Allerweltsauto, stellt als Fünftürer ein ausgewachsenes Auto dar was innen wie aussen und vorn wie hinten genügend Raum bietet und dieses auch gut ausnutzt.
Mit den kleinen Annehmlichkeiten der Serienausstattung und Sinnvollen Zubehördetails war der Wagen genau auf Höhe der Zeit und für die nächsten Jahre auch gut aufgestellt.
In der von mir getesteten Ausstattung hätte der Wagen einen Neupreis von etwa 22.000€uro welcher er sich auch verdient, denn man bekommt ein für jede Situation mehr als ausreichenden Fahrbahren Untersatz.





http://de.wikipedia.org/wiki/VW_Golf_VI

http://www.volkswagen.de/de/models/golf.html

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BeitragVerfasst am: 26.02.2012 13:41    Titel: Ein Blick über den Tellerrand Antworten mit Zitat

Auf der Suche nach meinem nächstem Gebrauchtfahrzeug habe ich mich mal auf dem aktuellen Neuwagenmarkt umgeschaut.

Natürlich wählt man ein neues Alltagsauto zu aller erst nach dem Äußerem aus, jedenfalls mache ich das so.
Und da gefiel mir der aktuelle Subaru Impreza (GR 2007-2012).



Mit der Ausstattungspolitik und den Motoren von Subaru hätte ich mich noch abfinden können aber als ich das erste mal im Impreza saß staunte ich über die tiefe Lenkradposition.
Mit meiner Körpergröße von etwa 1,85m rotierte das Lenkrad zwischen meinen Knien.
Als wenn ich in einem GoKart sitzen würde.
Von einem Fahrzeug das fast 1,5m hoch ist hätte ich erwartet ein wenig aufrechter drinnen zu sitzen.
Mit dem Gedanken: „Also der wird es schon mal nicht.“
Verließ ich enttäuscht den Händler.

Da der Impreza kein sonderlich großes Auto war dacht ich würde der Mitsubishi Lancer (8. Generation, seit 2007) eher zu mir passen.



Schickes äußeres, etwas größer, toller Kofferraum.
Und beim Hineinsetzen wieder der Schock. Das Lenkrad wie beim Impreza wieder zu tief.
Denn Fahrersitz habe ich hoch und runter vor und zurück verstellt, es blieb dabei.
Wirklich bequem ist was anderes.

Nun gut, vielleicht sind das Relikte einer überholten Vergangenheit die so und so keine Zukunft haben.
Im Angesicht der aktuellen Tanksituation bin ich dann auf den Toyota Auris Hybrid (seit 2007) gekommen.



In ihm habe ich endlich den Platz gefunden den ich gesucht hatte.
Das Lenkrad lag gut in der Hand und auch die Sitzposition war angenehm.
Beim Hybrid ist zwar der Kofferraum etwas kleiner als bei vergleichbaren Modellen, aber der Verbrauch macht das Problemlos wieder wett.

Nur ist mir beim Blick nach vorn aufgefallen wie unübersichtlich der Toyota ist.
Das Armaturenbrett schwappt in einer Woge zur Frontscheibe welche die Sicht nach vorne unten unangenehm stark einschränkt. Auch nach vorne links war es nicht besser. Hier verlief die flache A-Säule so das sie mir viel zu viel Sicht nahm.


Wenn ich mir anschaue wie es in meinem Fiesta (Mk3) aussieht, oder in meinem Fabia (6Y, 1999-2007) wo es schon vor zehn, und zwanzig Jahren Möglich war eine Fahrzeug so zu gestallten das fast jeder eine gute Sitzposition finden konnte und die Übersicht auch gut war, enttäuscht mich dieser neuerliche Ausflug in die Neuwagenwelt.

Der aktuelle VW Golf, siehe erster Beitrag, welcher scheinbar auf Anhieb alles richtig machte, oder zumindestens nicht ganz so schlecht, rückt immer näher in meine Auswahl.
Trotzdem bin ich weiterhin gespannt auf die Automobile Zukunft.

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BeitragVerfasst am: 27.02.2012 10:44    Titel: Re: Ein Blick über den Tellerrand Antworten mit Zitat

Doc² @ 26.02.2012 13:41 hat folgendes geschrieben:
...als ich das erste mal im Impreza saß staunte ich über die tiefe Lenkradposition.
Mit meiner Körpergröße von etwa 1,85m rotierte das Lenkrad zwischen meinen Knien....

Die Sitzhöhen und Lenkradverstellung hast du aber schon gefunden oder?

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BeitragVerfasst am: 27.02.2012 20:15    Titel: Antworten mit Zitat

Ja ich konnte es auch nicht glauben...

Ich verweise an dieser Stelle auf ein Video was wiedergibt was ich meine...

Youtube - Subaru Impreza WRX STi im Tracktest mit Patrick Simon

Bei 1:16 und 3:40 ist schön zu sehen wie Herr Simon in diesem Fahrzeug sitzt.
Wie tief das Lenkrad angebracht ist.
Und ich waage mal zu behaupten das hier der Fahrer schon versucht hat eine gute Sitzposition zu finden.

Aber ich gebe zu, vielleicht ist es nur eine Sache der Gewöhnung das Lenkrad mit dem Knie berühren zu können, denn bisher konnte ich das nicht.
Und brauchte es auch nicht.

Trotz allem halte ich auch die normale Impreza Version für sehr gelungen.

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BeitragVerfasst am: 27.02.2012 22:12    Titel: Antworten mit Zitat

Unsa Oana foat koa Japona!

Von Einzelteilen mal abgesehen...

SPASS beisiete - das sind schon nette Autowagen, der Golf VI ist fast schon ein Gewerkschaftsmercedes.

Dennoch mache ich privat gerne einen Bogen um moderne Autos, wenn es geht.

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Liebe Grüße


FMC Fiesta 1300 Calypso 1992

"Es scheint, dass das Bedürfnis, jemanden zu überholen, ein Urbedürfnis des Menschen ist"
Theodor Heuss auf der IAA 1951
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BeitragVerfasst am: 28.02.2012 11:03    Titel: Antworten mit Zitat

Doc² @ 27.02.2012 20:15 hat folgendes geschrieben:
Youtube - Subaru Impreza WRX STi im Tracktest mit Patrick Simon

Bei 1:16 und 3:40 ist schön zu sehen wie Herr Simon in diesem Fahrzeug sitzt.
Wie tief das Lenkrad angebracht ist.
Und ich waage mal zu behaupten das hier der Fahrer schon versucht hat eine gute Sitzposition zu finden.

Aber ich gebe zu, vielleicht ist es nur eine Sache der Gewöhnung das Lenkrad mit dem Knie berühren zu können, denn bisher konnte ich das nicht.

das sieht ja mal echt scheisse aus, ich mag sowas gar nicht weil ich mir hin und wieder mit der Hand aufs Bein haue bei solchen Autos...

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CG9
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BeitragVerfasst am: 04.03.2012 18:40    Titel: Antworten mit Zitat

1 steht ja mal fest...wie der sprichwörtlich "Fels in der Brandung".

NIEMALS aber auch absolut NIEMALS , kommt nen VW in die Garage.
Und schon gar nicht ein:

V öllig
W ertloses
-
G erät
O hne
L ogische
F unktion

Der Fiesta meiner Frau nervt mich langsam auch schon.

Ich fahre nun seit 16 Jahren Honda und habe seit 16 Jahren keine Panne, Rostprobleme oder Reparatur gehabt !!!
Selbst die Normalen Verschleißteile halten doppelt solange wie bei allen anderen. (Bremsbeläge 100.000km, Bremsscheiben 200.000km) und das bei über 150ps und 1,4 to Leergwicht...und ich fahre wirklich nicht langsam.

Also für mich wirds immer nen Honda bleiben.

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Gruß
Matze
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BeitragVerfasst am: 29.05.2013 22:21    Titel: Testbericht Kia Cee’d Antworten mit Zitat

Und wieder mal ergab sich die Gelegenheit einen neuen Mietwagen auszuprobieren.
Diesmal ein „Testbericht“ über den Kia Cee’d (2.Gen.) 1,6 GDI mit Handschaltgetriebe.

Mein erster Gedanke als ich den Schlüssel in die Hand bekam war: „Ich will aber kein Hyundai“ und als ich dann vor ihm stand stellt ich fest das er auch noch metallic braun war.
Na toll, aber nun musste ich ihm nehmen.

Beim ersten drum herum laufen, öffnen aller Türen und Kofferraum wirkte der Kia recht erwachsen, vernünftig verarbeitet und wertig. Beim Blick über die hohe Ladekante des Kofferraums war ich mit der Tiefe des Raums auch soweit zufrieden.
Und nun ging es los. Ohne genau zu wissen was da für ein Motor unter der Motorhaube werkelt stürzte ich mich in den Stadtverkehr.
Recht einfach und vollkommen unspektakulär, so als währe es schon immer so gewesen, fuhr ich durch Stadt und hinaus auf die Landstraße, aber dann irgendwie fühlte sich dieses Auto doch anders an. Irgendwas viel mir auf.
Die Stille.
Wenn man so mit dem Cee’d dahin rollte, und immer schön der gängelnden Schaltempfehlung folge leistete war das Auto erstaunlich leise. Selbst bei Landstraßentempo, um 100km/h im 6. Gang störte die Stille weder ein Windgeräusch noch ein knarzen, klackern oder brummen vom Motor. Es war halt einfach Ruhig, aber für meinen Geschmack zu ruhig.

Radio an, und es zeigten sich nun die größten Schwächen vom Koreaner.
Die Bedienung:
Die Handbremse eingebettet zwischen der Plastelandschaft der Mittelkonsole und Sitzwange war kaum zu erreichen. Auch dank der Mittelarmstütze, die wiederum zu kurz war um den Ellenbogen bequem auf ihr abzulegen. Dafür passte allerhand Kleinkram hinein.
Ein schmerzhaft stechendes Gefühl hinterließ auch die Armlehne der Türverkleidung auf meiner Haut am Arm. Irgendwie ist der Türverkleidungsstoff doch recht unnachgiebig.
Und das Radio, viele tolle Funktionen, man kann sogar die Anzeigen ausschalten. Aber wie kann ich einen Sender suchen?

Aber wenigstens hatte ich für meine fast 1,90m genügend Platz. Sogar mehr Platz als ich eigentlich bräuchte.
Nach dem ich mir den Fahrersitz passend auf meine Körperstatur eingestellt hatte, war auf dem Sitzplatz hinter mir, wer hätte es gedacht, immer noch genügend Platz. Sogar soviel das es für mich noch mal gereicht hätte.
Beim Beladen vom Kofferraum das gleiche.
Eine Werkzeugkiste, eine Einkaufskiste und eine große Reisetaschen ließen im Kofferraum noch immer genügend Platz für meinen Putzeimer.

Also ab auf die Autobahn. Vor mir lagen etwas mehr als 600km. Genügend Zeit sich mit dem Auto noch etwas genauer zu beschäftigen.
Als ich langsam auf 130km/h beschleunigte fiel mein Blick auf den Drehzahlmesser.
„Hm nun hat die Kiste schon 6 Gänge und trotzdem sind die Drehzahlen so hoch“, dachte ich mir und beschleunigte weiter. „Ein Mietwagen, ein Koreaner, wird wohl nur so ein neumodischer 1,4er sein mit viel Leistung aber ohne Drehmoment“, aus dem Augenwinkel heraus bemerkte ich wie der analog Tacho langsam die 160 passierte.
Na ja angenehmes reise Tempo.
Aber es ging weiter.
Schließlich fand ich mich bei um 180km/h wieder, knapp unter 5000U/min und rollte ganz entspannt dahin. Was ich da noch nicht wusste war das es eben doch kein Downsizing 1,4er war, sondern ein 1,6l Benzin Direkteinspritzer mit strammen 165Nm bei 4850U/min und 136PS bei 6300U/min. Der Verbrauch war auch entsprechend. Knapp unter 10L auf 100Km.
Aber das war OK, den vom entspannten dahinrollen kann bei konstant über 160km/h eigentlich auch nicht mehr die rede sein.

Ich könnte jetzt noch all die vielen positiven Kleinigkeiten des Kia Cee’d erwähnen, wie die Lenkradheizung, der Stufenlos verstellbare Intervallwischer, das MP3 Radio mit USB und AUX Eingang, das Flaschenfach in der Türverkleidung und das angenehme Blinkergeräusch, aber diese Punkte würden nur ein ungenügendes Bild von dem Auto vermitteln.
Den wo Licht da auch Schatten.
Die Sitze wurden mir irgendwann zur Qual, nicht nur die Schulterführung war vollkommen ungenügend, auch die Konturierung lies zu wünschen übrig.
Schulterblick nach rechts hinten, Sinnlos. Die ansteigende Schulterliene und das damit stark verkleinerte Seitenfenster ließen keinen Blick nach draußen zu. Der Innenspiegel war genauso wie die beiden Außenspiegel in genau der richtigen Größe, aber nach hinten schauen konnte man trotzdem nicht. Ausparken nach gehör war angesagt.
Und auch die optische Blinkanzeige im Cockpit war nicht da wo sie hätte sein sollen, im Sichtbereich des Fahrers. Was mit dem aufgeschäumten Kunststoffen der Innenraumverkleidung passiert war verstand ich auch nicht so recht, diese glänzten so speckig als währe alles nur 90er Jahre Hartplaste.

Um nach ein Fazit zu finden:
Auf der Suche dem perfekten Auto wird man bei Kia sicherlich nicht fündig.
Auch sind europäische und bestimmt auch japanische Automobilhersteller mit ihren Autos deutlich weiter an einem Optimum dran.
Aber, und es fällt mir schwer zuzugeben, ein schlechtes Auto ist der Kia Cee’d bei weitem nicht. Und so ungern ich ihn genommen habe, so ungern habe ich ihn auch wieder abgegeben.
Mit einem Preis ab 18.200€uro stellt dieses Fahrzeug eine gute Alternative zum hier bereits erwähnten Golf da, auch vor einem Astra und einem Focus müsste er sich auch nicht verstecken.



Um noch einen besseren Eindruck von dem Fahrzeug zu bekommen hier mal ein paar mehr Bilder:
netcarshow – Kia Ceed (2013)

Kia Website

Wikipedia - Kia Cee'd

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BeitragVerfasst am: 30.05.2013 09:39    Titel: Antworten mit Zitat

Genau den Eindruck hab ich auch von den Kisten, hatte 2 Mal einen als Kombi in Schweden. Dort muss man allerdings zugeben das ein Volvo im schwedischen Winter eben doch den Eindruck macht als wäre er da geboren, der Kia hinterlässt da eher einen mitteleuropäischen Eindruck in Sachen Winterfähigkeiten. Aber sonst wirklich kein schlechtes Auto.


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BeitragVerfasst am: 14.08.2013 19:38    Titel: Testbericht Opel Corsa (D) Antworten mit Zitat

Und diesmal das Fazit gleich vorweg:
„Ich würde ihn mir nicht kaufen.“



Und wie es dazu kam ...
Es ergab sich wieder einmal die unfreiwillige Gelegenheit einen Mietwagen auszuprobieren und diesmal war es ein Opel Corsa, 5 Türen, 1,4er Maschine Baujahr aktuell, also 2013.

Der erste Eindruck nach dem einsteigen war gar nicht so schlecht, das Raumgefühl war so unerwartet anders. Einem kleinen Kompakten hätte ich diese „Van-Haftigkeit“ gar nicht zugetraut.
Die Übersicht nach vorne Links wurde durch die eigentlich recht flache A-Säule viel weniger beeinträchtigt als ich es vermutet hätte. Und sonst war es auch Ok, wenn da eben nicht die breiten C-Säulen gewesen währen.

Auf der Autobahn konnte der kleine Motor seine ganze stärken ausspielen.
Ich dachte das dieser 1,4l Saugmotor auf der Autobahn eher eine zähe Angelegenheit sein wird. 130Nm, so viel wie ich auch vermutete, sind nun mal nicht die Welt, aber der Wagen lief gut, sogar so gut das ich gegen Ende meiner Fahrt wissen wollte wo der Drehzahlteufel wohnt.
Auf dem, Weg zu ihm passiert ich noch mal eben bei 6000U/min die maximale Leistung von 100PS und siehe da, erst bei der 6800U/min hält der Begrenzer die Drehzahlmessernadel auf.
Da habe ich echt gestaunt, das ist der mit Abstand höchste Drehzahlbereich den ich je erklommen habe. Und wenn man dann noch entsprechend schaltet, also den 4. Gang bis knapp 160km/h ausfährt, kommt die Fuhre auch ganz aus der Hüfte. Trotz dieser Drehzahlorgien hielt sich der Verbrauch in Grenzen. Mit um die 8l E10 auf 100km auf der Autobahn war ich zufrieden.

Weiter mit dem Innenraum.
Nicht so toll fand ich: die Lenkradverarbeitung mit billiger Klavierlackoptik, das kleine Info Display welches relativ Unnötig ist, die fehlende Wassertemperaturanzeige, den doppelter Boden im Kofferraum und die wenig konturierten Sitze die nach einigen Stunden nicht mehr ganz so bequem waren.
Ausserdem habe ich keine Möglichkeit gefunden das Fahrzeug von innen zu verriegeln.
Toll fand ich die Halteösen im Kofferraum, und das Radio.
Das CD-Radio, welches auch auf dem Bild (weiterunten) zu erkennen ist hatte die tolle Kombination von Tasten und einem berührungsempfindlichen Bildschirm. Zwar waren die Tasten ein wenig klein, aber die Bedienung ist mir durch die Menüpunkte und verschiedenen Auswahlmöglichkeiten relativ leicht gefallen. Ein AUX-Anschluss sowie ein USB Anschluss waren auch vorhanden.

Die Bedienung der für die Fahrt so wichtigen Hebel und Schalter ist mir an dieser Stelle noch mal eine besondere Erwähnung wert.
Hier möchte ich ganz speziell den Blinker ansprechen.
Ich fuhr brav links blinken von der Beschleunigungsspur auf die rechten Fahrstreifen der Autobahn und stellte entsetzt fest das der Blinker nicht „auszuschalten“ geht.
Rechts blinkend, links blinkend und wieder rechts blinkend habe ich zunächst den Fahrrichtungsanzeiger nicht mehr abstellen können.
Nach dem Betätigen, also durchrasten des Blinkers springt der nämlich wieder in seine Mittellage zurück. Somit lässt sich der Blinker nicht (!) wie gewohnt durch zurückstellen des Lenkstockhebels in die Mittellage einfach ausschalten.
Das Ausschalten gelingt nur durch antippen.
Oder eben durch wieder gerade Lenken, aber das setzt voraus das man auch deutlich über eine viertel Lenkradumdrehung die Räder eingeschlagen hat.
Das ist ein Grund weswegen ich dieses Fahrzeug nicht kaufen würde.
Dieser Blinker hat mich echt unnötig genervt, aber ich muss zugeben das andere Fahrer damit gut und ohne Probleme klar gekommen sind.

Zur Optik und dem Design kann ich nicht alt zuviel sagen.
Der Opel Corsa der vierten Generation hat sich gut in unserem normalen Straßenbild etabliert und fällt nicht weiter auf. Aber mögen muss man diese rundliche Aerodynamik trotzdem nicht. Und in meinem Fall ist das auch der Hauptgrund weswegen ich ihn nicht nehmen würde.
Gefallen hat mir aber die Scheibenverdunklung im hinteren Bereich vom Fahrzeug.
Nicht zu Dunkel, aber auch nicht zu durchsichtig, und in der Farbgebung auch nicht zu aufdringlich. Also für dieses Fahrzeug genau richtig.

Mit dem Fahrwerk war ich soweit zufrieden.
Es war angenehm komfortabel und ich hatte immer ein sicheres Gefühl.
Je nach Anwendung wird dieses Fahrwerk aber unterschiedlich abschneiden.
Aber im Vergleich zu VW Produkten war es, so finde ich, ehrlicher.

Mit einem Basispreis ab 12.000 EUR ist der Corsa rund 1000€uro teurer als ein Fiesta.
Auf Opel.de kann man sich seinen Corsa im Konfigurator selbst gestalten. Aber ich habe beim Versuch mir meinen Corsa nach Wunsch zusammen zu stellen irgendwann aufgegeben, in dieser unübersichtlich Anordnung von Auswahlpunkten und Option habe keine wirklich Struktur erkennen können. Somit war mir kein richtiger Vergleich mit einem vergleichbaren Fahrzeug Möglich.


Innenraum mit Blick auf Lenkrad und Radio.
Bis auf die Farbe war mein Testwagen genauso gestaltet

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BeitragVerfasst am: 30.09.2014 16:12    Titel: Testbericht Volkswagen Golf VII Antworten mit Zitat

Nach dem ich 2011 an einem Golf, der damaligen 6. Generation, kam hatte ich nun die Gelegenheit das aktuelle Modell genauer unter die Lupe zu nehmen.
Eigentlich wollte ich kein Golf, aber er wurde mir „aufgezwungen“ mit den Worten: „ … entweder den, oder keinen … “ und so habe ich mich in mein Schicksal ergeben.


Es handelte sich um einen VW Golf VII, Baujahr 2014, 5-Türer mit einem 1,6l Dieselmotor.

Exterieur:
Als der Golf 2012 ganz neu auf dem Markt kam hat er mir nicht wirklich gefallen. Zwar waren seine markanten Linien und auch die Gestaltung der Front frisch und gut gelungen, endlich mal ein Auto mit Ecken und Kanten, aber das wuchtige Heck wirkt auf mich plump.
Ansonsten typisch Golf, die breite C-Säule. Erstmals beim Golf gab es nun ein kleines Dreiecksfenster unter der A-Säule. Dieses trägt aber nicht zu einer besseren Rundumsicht bei, mehr zu einem stimmigen Äußeren.
Die Verarbeitung und Spaltmasse sind gut und was auffällt ist die scheinbar „geglättete“ Karosserie. Um die Aerodynamik zu verbessern wurde alle Kanten versucht recht eng auszuführen oder mit Dichtlippen zu versehen welche ein verwirbeln von Luft, und damit verbunden höheren Luftwiderstand und Geräuschentwicklung, entgegen zu wirken.
Das Ergebnis wirkt gelungen und so steht der Golf wie ein riesiger geschlossener Klotz da.
Die aufgesetzten Griffe passen sich trotz ihrer Größe ins Gesamtbild ein. Die Heckklappe ist vollkommen frei von Griffen und Tasten da dass VW Logo als Öffner dient. Ungünstig ist dabei dass das Logo sowie die ganze Heckklappe verschmutzt und man es beim öffnen anfassen muss.
Riesig kann der Golf zu recht genannt werden, weil abermals gewachsen. Höhe fast 1,5m, Breite mit Außenspiegel über 2m und eine Länge über 4,2m. Der Vorgänger war in allen Massen kleiner, aber der längere Radstand, fast 6cm mehr kommt den Passagieren zu gute und so fühlt man sich auch als großer überall wohl. Gut auch das er leichter sein soll als sein Vorgänger. Hier konnten über 20kg eingespart werden, und damit wiegt der Golf ab 1,2t.

Interieur:
Zwar hat man gut Platz in dem Auto, trotzdem fühlt man sich eingepfercht und in die Enge getrieben.
Dieser Eindruck entsteht hauptsächlich durch das wuchtige Armaturenbrett, die Tiefe Sitzposition und die flachen Fenster die zu Sehschlitzen verkommen sind. Man könnte auch sagen man fühlt sich in dem Schützengraben vollkommen sicher, aber gerade wenn man „in“ einem Auto ist, schaut man doch gerne heraus.
Zwischen Armaturenträger und Rückspiegel sind knapp 30cm Abstand, die Dreiecksfenster unter der A-Säule sind von Innen kaum zu erkennen, die sehr flach ausgefallene A-Säule nimmt trotz guter Formgebung viel Sichtfläche, erst recht wenn die helle Verkleidung sich in der Frontscheibe spiegelt. Die Rundumsicht ist nicht nur wegen der breiten A-Säulen eingeschränkt sondern auch durch die kleine Heckscheibe. Am deutlichsten erkennt man das durch den Innenspiegel, denn dieser ermöglicht ein größeres Sichtfeld als die Heckscheibe freigibt, und so sieht man viel Auto, und wenig was hinter einem los ist.
Die Außenspiegel sind mir angenehm aufgefallen. Nicht nur das sich sie sich trotz ihrer Länge von über 25cm unauffällig in die Karosserie einfügen, auch ermöglichen sie trotz ihrer geschwungenen Form eine gute sicht nach Hinten.

Die Verarbeitung und die gewählten Materialen und Farben sind durchweg gut. Nur ist eine helle A-Säulenverkleidung ungünstig gewählt. Das weich gepolsterte Armaturenbrett fasst sich angenehm an und nur wenige Hartkunststoff flächen fallen auf. Der Unterschied ist nur zu erfühlen, nicht aber zu sehen.
Unangenehm ist mir aber das Lenkrad aufgefallen. Schon nach kurzer Fahrt musste ich meine Halteposition verändern da mir auf Dauer die scharfen Kannten des Lederüberzognen Lenkrades unangenehm eingeschnitten sind. Das Leder wurde innen mit einem recht groben Faden zusammen genäht, welcher in den Griffmulden über den horizontalen Lenkradspeichen unnötig auffallen. Am Lenkrad wurde neben dem Leder ummantelten Bereich auch noch mit einer Hupe aus Kunststoff, in der Mitte, sowie zwei schwarzen Kunststoffeinlagen auf den Speichen versehen. Diese wirken lieblos aufgesetzt und fügen sich nur schlecht in die Gesamtoptik ein. Nur in Verbindung mit dem Multifunktionslenkrad, welches mein Testwagen nicht hatte, fallen diese Einlagen weniger störend auf. Wenn man über das Lenkrad das Telefon, den Tempomat und das Infotainmentsystem bedienen möchte werden insgesamt über 15 Tasten in den Lenkradspeichen integriert.

Der Kofferraum erscheint auf den ersten Blick mit seinem Volumen 305-380l ausreichend und kann auch leicht beladen werden. Aber wenn man die ganze Höhe vom Kofferraum ausnutzen möchte und den erhöhten Ladeboden in die untere Position bringt, wird man von einer hässlichen Schrägen überrascht die so nicht notwenig gewesen wäre.
Der Kofferraum ist so gestaltet das man bei umgelegter Rücksitzbank eine ebene Ladefläche zur Verfügung hat. Wenn man aber den Ladeboden in der tiefen Position einbaut, wird eine Rampe zu der Rücksitzbank aufgestellt welche sicherlich recht praktisch ist wenn man etwas durch den Kofferraum auf die umgelegte Rücksitzbank schieben möchte, aber den Kofferraum sonst nur einschränkt da man Ladung nicht bis zur Rücksitzbank schieben kann.

Bedienung:
Die Taster, Schalter und Hebel im neuen Golf geben einem keine Rätsel auf.
Man findet alles was man sucht und man findet sich nach kurzer Eingewöhnung auch zurecht.
Aber in unserer guten neuen Zeiten sind die Fahrzeughersteller scheinbar ständig gezwungen das Rad neu zu erfinden und mit Neuerungen auf sich aufmerksam zu machen.
Zum Glück sind die Grundlegenden Bedienelemente alle so geblieben wie man es Markenübergreifend gewohnt ist. Die Pedale das Lenkrad und auch die Handschaltung sind gut positioniert und auch leicht zu bedienen. Aber warum muss das Lenkrad im unteren Bereich abgeflacht sein? Und Warum musste der Handbremshebel durch einen kleinen Taster, ähnlich dem eines Fensterhebers, ersetzt werden? Gerade dieser hat mich einiges an Nerven gekostet. Bisher war ich Problemlos in der Lage ein Fahrzeug am Berg anzuhalten und auch wieder anzufahren, ohne weg zu rollen. Mit dieser Handbremse habe ich mich sehr schwer getan und sie hat unnötig Probleme bereitet. Auch das Anlassen vom Fahrzeug war nicht ohne Überraschung. Bislang war dazu nur ein dreh am Zündschlüssel nötig, nun muss man zum anlassen zusätzlich die Kupplung und zum lösen der Handbremse die Fußbremse treten. Warum wird man von VW dazu gezwungen, beziehungsweise Warum muss man nun das Autofahren um wieder zwei Schritte komplizierter machen?

Die 700km die ich mit dem Fahrzeug zu absolvieren hatte waren nicht wirklich entspannt. Das Infotainmentsystem in der Mittelkonsole und auch des kleine Display im Tachokombiinstrument haben unnötig auf sich aufmerksam gemacht und mich vom Fahren abgelenkt. Gerade das Radio war mir zu kompliziert in der Bedienung. Das berührungssensitive Gerät soll zwar für Ordnung sorgen in dem es viele Tasten und Knöpfchen unnötig macht, weil es diese in sich vereint, aber auch eine kurze Suche in den Menüs vom Radio verlangt vom Fahrer nicht nur die Situation auf der Straße zu erkennen sondern auch noch zusätzlich die Bedienfelder zu deuten und zu treffen. Und da hilft es auch nur bedingt dass das Gerät schon ein paar Zentimeter vor dem berühren reagiert. Der Schacht für CDs und Speicherkarten befindet sich im Handschuhfach.
Die Lüftungs- und Klima-Anlage ist auch sehr übersichtlich gestaltet. Hier wurden alle Funktionen auf wenige Tasten und drei Drehregler verkleinert. Nach einer Weile hatte ich mich in die Funktion eingearbeitet und konnte damit vernünftig arbeiten. Gut fand ich dass man die Klimaanlage auch komplett abschalten konnte.

Der Tacho hatte neben dem Infodisplay auch noch eine weitere unerwartete Überraschung. Die Geschwindigkeitsanzeige. Mir ist auf der Landstraße aufgefallen das es mir schwer viel 70km/h vom Tacho abzulesen. Wie kommt das? Ich habe ein paar Kilometer gebraucht um zu erkennen wie dieser Effekt entsteht. Schön mittig oben im Tacho prangt die 100km/h Marke, rechts davon reicht der Tacho weitere 160km/h herum bis 260km/h, links aber nur 100km/h.
Der Tacho ist also nicht spiegelsymmetrisch und hat entsprechend keine kontinuierliche Skalierung und Beschriftung.
Von 0-60km/h ist die Skalierung in 5km/h Schritten ausgeführt und jeweils in 10km/h Schritten beschriftet, wobei die 20km/h Schritte durch größere Schrift hervorgehoben werden.
Dies hervorgehoben Zahlen ändern aber ab 60km/h ihr Intervall auf 40km/h. Die Beschriftung ändert sich auf 20km/h Schritte.
Und wann man entspannt über die hervorgehoben 60km/h Markierung hinweg beschleunigt merkt man erst bei weit über 80km/h das man zu schnell ist.
Denn zusätzlich zur ohnehin klein geschriebenen 80km/h Markierung verdeckt die Tachonadel noch den Wert auf dem sie steht.
Bei der 130km/h Markierung, beim Fahren auf der Autobahn, ist mir dieses Problem auch aufgefallen. Somit der der Tacho nicht so übersichtlich und gut abzulesen wie beim Vorgänger.

Zusätzlich zur analog angezeigten Geschwindigkeit, Drehzahl, Wassertemperatur und Kraftstoffvorrat wird einem im Tachoinfo Display auch noch die Kilometerstand, Uhrzeit, Außentemperatur, sowie ein Kompass in zweierlei Ausführung und die aktuell befahrene Straße angegeben. Diese Informationen werden zusätzlich auch noch in der Mittelkonsole angezeigt. Nur sind sie hier deutlich schlechter ablesbar.
Unabhängig davon frage ich mich: „Braucht man einen Kompass in Mitteleuropa?“ und „Warum muss dieser mir zeigen in welche Himmelsrichtung ich fahre?“
All diese Werte und Zeichen werden ausschließlich in weiß auf schwarz angezeigt, man muss schon genau hinschauen um die Uhrzeit zu erkennen und die Anzeigen von einander zu unterscheiden. Auch verwunderte es mich dass das Auto immer wusste wo ich bin und in welche Richtung ich fahre. Die simple Navigierungsfunktion ist zwar leicht zu erstellen und einzufügen ins System, aber war von mir nicht gewünscht da ich komplett auf eine Routenplanung verzichtet habe. Der Verdacht hier ausgespäht und in seinen Bewegungen beobachtet zu werden drängt sich auf.

Positiv fand ich neben der Mündigkeitsanzeige auch den Hinweis von Falschfahrern auf der Autobahn.

Fahrverhalten und Fahrwerk:
Egal wo man in diesem Auto sitzt, man ist überall Beifahrer.
Ich hatte nicht das Gefühl das ich dieses Fahrzeug wirklich führe. Zwar habe ich die Richtung mit dem Lenkrad vorgegeben, den Gang selbst gewählt und auch die Geschwindigkeit mit dem Gaspedal angepasst, aber an dem was ich da tue hatte ich nur wenig Anteil und eine Rückmeldung gab es kaum.
Auch wenn man deutlich spürbar in den Sitzt gepresst wurde und das straffe Fahrwerk mir eine paar Stöße und Wellen mitgegeben hat, ist man in diesem Auto weit entfernt vom Geschehen da draußen. Auch wenn es angenehm Ruhig im Fahrzeug ist, ist es nicht komfortabel.
Man spürt deutlich wie hier der Versuch unternommen wurde ein Fahrzeug zu bauen, welches alle Fahrer befriedigen soll. Der Kompromiss ist nur in Teilbereichen ausreichend gut gelungen. In Fahrsituation in denen man sich mehr Komfort und mehr Ruhe im Fahrzeug gewünscht hätte fällt es unangenehm laut auf und nervt mit dröhnen und Abrollgeräuschen. Wenn man es aber etwas sportlicher hätte haben wollen und auch die Geschwindigkeit spüren will bekommt man keine Rückmeldung.

In meinem Fall ist das Fahrverhalten außerordentlich Komfortabel gewesen und all die kleinen Stöße die man sonst in einem VW so deutlich spürt sind in den 16Zöllern mit ihren Ganzjahresreifen geblieben. Damit ist das Fahrzeug bei mir sehr angenehm aufgefallen.
Trotzdem hat man die Tendenz gespürt die VW so oft verfolgt. Harte Druckstuffe im High-Speed Bereich der Dämpfer, kombiniert mit weichen Federn und steifen Stabilisatoren.

Motor und Antriebsstrang:
Diesel fahre ich eher selten und in dem Fall war es auch mein erster Golf TDI. Schon im Vorfeld hatte ich gehört das der 1,6er (Motorcode CLHA) nicht so durchzugsstark sein soll und der 2,0l in jedem Fall der bessere Motor wäre. Aber sollte ein 1,6er TDI nicht reichen?
Motordaten:
Hubraum: 1598cm³
Leistung: 77kW (105PS) von 3000-4000U/min (245-183Nm)
Drehmoment: 250Nm von 1500-2750U/min
Beim ersten Anfahren merkte ich schon: „oh der zieht gut“, aber das sollte er auch, er ist ja auch ein Diesel. Aber wie weit reicht die Drehmomentkurve?
Beim heraus beschleunigen aus der Stadt, im 5 Gang, der höchste Gang im Testfahrzeug, bemerkte ich unter 1000U/min ein unangenehmen dröhnen im Fahrzeug. Die Schwingungen aus dem Antrieb konnten hier nur unzureichend gedämpft werden. Über 1300U/min waren diese aber nicht mehr wahrnehmbar. Unter 1000U/min nervt auch die Schaltempfehlung und will dass man den nächst niedrigeren Gang wählt.
Sobald man aber die 1000U/min passiert hat merkt man wie der Turbo anschiebt und der Vorwärtsdrang bis 2000U/min scheinbar immer stärker anwächst. Außer man fährt im 1. Gang, hier kam es mir so vor als wenn der Ladedruck beim Hochdrehen zurückgenommen wird.
Der Turboschub von 1000-2000U/min ist so gewaltig dass man ihn nur schwer steuern kann. Das Gefühllose Gaspedal und die Kupplung ohne exakten Schleifpunkt helfen einem dabei nicht wirklich. Selbst gefühlvolles Gasgeben wird hier in ruckeln umgesetzt und man beschleunigt oft mehr als man es möchte.
Am wohlsten fühlte ich mich mit dem Motor und dem sehr lang übersetzten 5-Gang Getriebe bei 160km/h bei 3000U/min auf der Autobahn. Hier waren noch genügend Reserven vorhanden und man konnte noch ein wenig weiter Beschleunigen. Auch wenn man dieses Drehzahlbereich nach unten verlassen hat musste man noch nicht schalten da noch genügend Drehmoment zur Verfügung stand.
Mich verwunderte das VW ein 5 Gang Getriebe verbaut hat. Mit 6 Gängen hätte ich mindestens gerechnet, aber es hat sich rausgestellt das dieser Motor gut mit den 5 Gängen gut zu Recht kommt. Der 5. war nicht zu lang abgestimmt obwohl er für über 260km/h gut gewesen wäre. Da mir das Getriebe als sehr lang aufgefallen ist versuchte ich im 4. Gang die Höchstgeschwindigkeit von 192km/h zu erreichen und müde kraftlos schob sich das Gerät gen 190km/h. Ja man kann im 4. die Höchstgeschwindigkeit erreichen, aber im 5. Gang ging es irgendwie leichter. Es könnte daran liegen das die Drehmomentkurve über 2800U/min merklich einbricht und bis zum erreichen des roten Drehzahlbereiches bei 5000U/min auf 160Nm abfällt.
Das führt auch dazu dass im 5. Gang der Drehzahlbegrenzer nicht erreicht werden kann.

Auffällig gut haben die „Spar-Technologien“ funktioniert. Das ausschaltbare Start - Stopp System hat schon vorm erreichen der Betriebstemperatur den Motor im Stand abgewürgt und auch immer wieder schnell genug wieder angelassen. Wie gut das Auto gerollt ist habe ich vor jeder Ortschaft und auf der Autobahn gespürt. Auf 500m Rollstrecke verliert der Wagen nur 20km/h so dass man vor jeder Ortschaft gezwungen ist von wenigstens 80km/h zu verzögern. Einen Anteil daran muss der niedrige cW Wert 0,27 haben.

Obwohl ich auf der Autobahn auch gern im 4. Gang beschleunigt und mich über, der in Deutschland üblichen Richtgeschwindigkeit, von 130km/h bewegt habe, hat sich das Fahrzeug auf den knapp 700km mit einem Verbrauch von 5,6l auf 100km/h begnügt.
Beim aktuellen Dieselpreis kosten 100km mit diesem Fahrzeug unter 8€uro und er stellt damit Zug und Flugzeug leicht in Schatten.

Fazit:
Man sitzt im Golf und fühlt sich überlegen, aber zu Unrecht. Dieses über 20.000€uro Fahrzeug zeigt deutlich was VW gut kann, was sie nicht können, aber auch nicht können müssen und wie scheinbar heutzutage ein Fahrzeug auszusehen hat.
Wie so oft prahlt VW mit Vorteilen die einfach nicht vorhanden sind. Der Durchzug, verpufft über 3000U/min, der Platz ist schlecht nutzbar, das Raumgefühl überschätzt, das Infotainmentsystem unnötig kompliziert.
Wenn der Golf ein wenig „Weniger“ wäre, dafür aber ehrlicher, hätte er bei mir mehr Punkten können. So ist er nur eine Fortsetzung einer angeblich Zukunftweisenden Entwicklung die zumindest ich nicht brauche.
Mit gemischten Gefühlen habe ich ihn wieder abgegeben, er hat gute aber auch schlechte Seite. Ich bin mir sicher das jeder mit diesem Golf zurecht kommt, und viele damit Glücklich werden, aber ein überragend gutes Fahrzeug stellt er nicht dar und im Vergleich zum Vorgänger und zum von mir 2013 getesteten Kia Cee’d steht er nicht besser dar.

Wiki - Golf VII

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Volkswagen Golf VII Bj 2014
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Armaturenbrett in gebürtster Alu Optik.
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BeitragVerfasst am: 01.10.2014 11:41    Titel: Re: Testbericht Volkswagen Golf VII Antworten mit Zitat

Doc² @ 30.09.2014 16:12 hat folgendes geschrieben:
Wenn man über das Lenkrad das Telefon, den Tempomat und das Infotainmentsystem bedienen möchte werden insgesamt über 15 Tasten in den Lenkradspeichen integriert.

Fahr mal einen Porsche Chayenne, da hast du in der Mittelkonsole kaum Platz, weil alles voller Tasten ist kotzen

Doc² @ 30.09.2014 16:12 hat folgendes geschrieben:
Bisher war ich Problemlos in der Lage ein Fahrzeug am Berg anzuhalten und auch wieder anzufahren, ohne weg zu rollen. Mit dieser Handbremse habe ich mich sehr schwer getan und sie hat unnötig Probleme bereitet.

Sollte die eBremse nicht auch automatisch eine Berganfahrhilfe beinhalten?

Doc² @ 30.09.2014 16:12 hat folgendes geschrieben:
Mir ist auf der Landstraße aufgefallen das es mir schwer viel 70km/h vom Tacho abzulesen.

Keine zusätzliche digitale Anzeige der Werte? Bisher kenne ich solche "krummen" Tachoskalen erst über 130 km/h.

Doc² @ 30.09.2014 16:12 hat folgendes geschrieben:
Egal wo man in diesem Auto sitzt, man ist überall Beifahrer.
Ich hatte nicht das Gefühl das ich dieses Fahrzeug wirklich führe. Zwar habe ich die Richtung mit dem Lenkrad vorgegeben, den Gang selbst gewählt und auch die Geschwindigkeit mit dem Gaspedal angepasst, aber an dem was ich da tue hatte ich nur wenig Anteil und eine Rückmeldung gab es kaum.

Eine beliebte Maßnahme ist das "tunen" der Gaspedalreaktion.

Doc² @ 30.09.2014 16:12 hat folgendes geschrieben:
Schon im Vorfeld hatte ich gehört das der 1,6er (Motorcode CLHA) nicht so durchzugsstark sein soll und der 2,0l in jedem Fall der bessere Motor wäre. Aber sollte ein 1,6er TDI nicht reichen?

Die Hubraumdifferenz bemerkst du besonders am Berg. Die neueren, kleineren Maschinen fallen da deutlich ab, die 1.9/2.0er fahren da einfach weiter.

Doc² @ 30.09.2014 16:12 hat folgendes geschrieben:
einem Verbrauch von 5,6l auf 100km/h begnügt.

schäm dich Das finde ich viel, besonders als Diesel.

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BeitragVerfasst am: 01.10.2014 13:17    Titel: Re: Testbericht Volkswagen Golf VII Antworten mit Zitat

Per @ 01.10.2014 11:41 hat folgendes geschrieben:
Doc² @ 30.09.2014 16:12 hat folgendes geschrieben:
einem Verbrauch von 5,6l auf 100km/h begnügt.

schäm dich Das finde ich viel, besonders als Diesel.

Bei längerer Strecke und schneller Autobahnfahrt?

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BeitragVerfasst am: 01.10.2014 13:46    Titel: Antworten mit Zitat

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BeitragVerfasst am: 01.10.2014 14:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hab ich bisher alle Diesel mit 9-12 Liter gefahren, bei Krawall auch mal ein Schlückchen mehr. kicher

bei konstant 130 sind schon 5-6l drin (je nach Auto), aber das nervt ja

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