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Reisebericht: auf zum Polarlicht

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nierenspender
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BeitragVerfasst am: 24.02.2019 19:07    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab's leider verpasst traurig
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BeitragVerfasst am: 28.02.2019 20:30    Titel: Wieder zurück Antworten mit Zitat

Wie stg_85 anschaulich mit seiner Bildschirmabfotografie gezeigt hat, habe ich mein Ziel erreicht. In den nächsten Tagen werden ich von der Reise berichte und ein ausführliches Fazit zu diesem Urlaub folgt.

nierenspender, mir war schon fast klar das deine Freizeitgestalltung an diesem speziellen Samstag nicht zulassen wird das du mich in Bodø herum laufen sehen wirst, deswegen versuchte ich auch dich anzurufen. Schade das auch das vergeblich war.

Danke stg_85 das du dieses Bild hier hochgeladen hast.
Theoretisch hätte ich mein Fiesta auch vor die Kamera parken können, nur weiß ich nicht ob die das so lustig gefunden hätten, Siehe Parkverbot Schild.
Auf dieser Internetseite sind die Bilder der Internet-Kameras im Hafen von Bodø zu sehen. Ich stand vor der Kamera "Molostua".
Mal schauen wer von uns als nächstes dort zu sehen sein wird.

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BeitragVerfasst am: 28.02.2019 20:32    Titel: Packliste Antworten mit Zitat

Was noch fehlte zu den Reisevorbereitungen ist die Packliste.
Jetzt da ich wieder zurück bin, macht es Sinn nicht nur eine Liste zu veröffentlichen von Dingen die nützlich sein könnten, sondern welche ich tatsächlich auch gebraucht habe.
Die Liste ist in Themengebiete unterteilt und auch nur so detailliert wie es mir sinnvoll erscheint. Ja nach Wetter oder Jahreszeit, Reisedauer, Reisegrund und den persönlichen Vorlieben ist diese Liste abzuwandeln und anzupassen.
Mein Ziel war es Norwegen im Winter kennen zu lernen, deshalb fehlen alle Dinge welche man im Sommer gebrauchen könnte.

Ganz wichtig:
- Kreditkarte mit PIN-Nummer
- Hotelreservierungen in deutsch und norwegisch mit Telefonnummern vom Hotel
- Mobilfunktelefon (mit genügend Guthaben)
- Personalausweis
- Buchungsbestätigungen für die Fähre
- deutsch / englisch Wörterbuch (wenn man nicht gut englisch kann)
- Ohrenstöpsel
- Telefonvorwahlen und wie man sie verwendet (049 für Deutschland)
Kommunikation, egal ob mit einheimischen oder den daheimgebliebenen ist mit am wichtigsten. Selbst wenn man nicht viel mit denen Reden will oder kann, die wichtigsten Worte muss man können, dazu gehören: Bitte und Danke. Ein Nachweis für eine Bestellungen oder Buchungen ist oftmals die Beste Kommunikationshilfe.
Mit einem normalen Personalausweis kommt man problemlos ins Land und auf die Fähre. PrePaid Telefone können im Ausland meist nicht aufgeladen werden, deswegen vorab genügend Guthaben einzahlen.
Ohrenstöpsel kann man brauchen wenn die Kabinen- oder Zimmer- Belüftungen zu laut sind, zum Beispiel auf der Fähre oder in Hotels.

Persönliches:
- Kulturbeutel mit Ersatzbrille
- „normale“ Kleidung
- dünne Jacke
- Winterjacke
- sehr warme / dicke Winterkleidung
- Handschuhe
- Kapuzenpullover
- Digitalkamera (mit Ladegerät)
- normales Schuhwerk
- gefütterte Stiefel, oder normale Stiefel mit dicken Socken
- Stulpen
Je nach Jahreszeit braucht man keine, oder nicht ganz so warme Kleidung.
Auch im Winter können Plusgerade herrschen, aber ein scharfer Wind lässt es sich sehr viel Kälter anfühlen. Während längerer Autofahrten ist auf eine Jacke, gerade sehr dicke Jacken, zu verzichten. Der Kapuzenpullover kann auch als Schalersatz dienen, oder für einen Moment die dicke Mütze unnötig machen.

Für die Fahrt:
- Sonnenbrille
- Schneeketten
- Scheibenwischwaschflüssigkeit (1 l)
- Snacks für Zwischendurch in jeglicher Form
- Wasser
- Eimer mit Putzlappen (oder etwas Vergleichbares)
- ungefähre Währungswechselkurse
- Mülleimer
Während man Stundenlang unterwegs ist, immer mal wieder zwischen durch eine Kleinigkeit essen, das erhält die gute Laune und man bleibt konzentriert. Die Straßen, speziell Schotterwege, können das Auto extrem einschmutzen. Zum Teil müssen täglich die Scheiben und Scheinwerfer gereinigt werden, Scheibenwischwaschflüssigkeit und Scheibenwischer helfen nicht immer oder ausreichend.

Für einen Automobilen Notfall:
- Grundwissen zur Fahrzeugbergung für das eigene Fahrzeug
- kleine Schneeschaufel / Klappspaten
- Blinklicht / Flashlight / Rundumleuchte
- Taschenlampe
- Abschleppseil
- Warndreieck
- Luftpumpe / Kompressor
- Streusand / Streusandeimer
- 5 l Kanister mir Reservekraftstoff + Trichter
- Schneeketten
- Ersatzrad und Montagewerkzeug
- Ersatzteile (Sicherungen, Leuchtmittel, Reiselichtmaschine)
- Werkzeug, Klebeband, Kabelbinder
- Decke und Schlafsack
- hochprozentig alkoholische Getränke (Dankeschön, oder gegen die persönliche Verzweiflung)
Hilfe ist meist nicht weit, immer wieder tauchen Hinweisschilder auf wie weit das nächste Haus entfernt ist und wo man auch jemand treffen könnte. Aber man muss bedenken das man so eine Wanderung auch im dunklen auf der Straße hinbekommen sollte. Deswegen immer erst an die eigene Sicherheit denken – das man auch gesehen wird.
An einigen Steigungen sind Streugutkisten aufgestellt, hier könnte man Streugut holen, oder auffüllen, falls man keines hat, oder aufgebraucht hat. Ich habe bei meinem Trip keines verwendet, hatte aber eine Situation wo ich es gerne zur Hilfe und zur Sicherheit gehabt hätte.

Zur Navigation:
- Norwegen Übersichtskarte (kostenloses ADAC Tourset)
- Satellitennavigationsgerät (wenn nicht im Fahrzeug verbaut)
- Informationen über die erlauben Geschwindigkeiten
- Übersetzungen von Straßenschildern
- Leseleuchte
- handliche Karten von Innenstädten mit wichtigen / besonderen Punkten
Auch wer sich auf die Streckenführung in seinem Navigationsgerät verlässt, sollte ein Grundwissen über die wichtigsten Orte haben, zum Beispiel wegen Umleitungen oder Baustellen. Die Beschilderung ist gut, aber geringer ausgeführt als in Deutschland.

Zur Selbstversorgung: (zum Beispiel Unterwegs)
- Kocher mit Kochgeschirr
- Fertigmahlzeiten in Tüten und Dosen
- Besteck
- Backwaren
- Übersetzungshilfe beim Einkaufen
- Wasser
- Dosenöffner
- Taschenmesser
- Wurst / Würstchen im Glas
- haltbare Lebensmittel / verschweißte Lebensmittel
- Mülltüte
Alles was man beim Camping auch mit sich führen würde ist nicht verkehrt.
Wenn man Wandern gehen will, oder muss, sollte die Ausrüstung dafür abgestimmt sein.
In einigen Hotels wird kostenlos Teewasser angeboten, dieses kann man auch verwenden für Fertigsuppen.

Was man nicht braucht / Was ich nicht gebraucht habe:
- EC-Karte
- Bargeld in jeder Landeswährung
- Europaatlas / Deutschlandkarte
- Heizung / Heizgebläse
- Reiseführer
- Handtücher, Toilettenpapier
- norwegische Sprachkenntnisse
- Spike Reifen
- mehr Geld, wenn man alles mitnimmt braucht man vor Ort nur recht wenig Geld
Man kann praktisch alles mit einer Kreditkarte bezahlen, Geldwechseln ist nicht mehr notwendig.
Alle Hotels waren immer ausreichend beheizt und angenehm warm. Die Ausstattung entsprach dem internationalen Standards. Toilettenpapier war an allen Toiletten vorhanden, auch auf den Fernstraßen.
Fast alle Norwegen verstehen ein paar Worte englisch, die meisten können auch sinnvoll antworten, oder kennen / holen jemand der es kann.

Beispiele zur Freizeitgestaltung
- mobiler Computer mit Unterhaltungsmedien
- Bücher
- Sportgeräte (wenn man so etwas braucht)
- Fernglas, für die Fährüberfahrt und so
In jedem Hotel konnte ich meinen Laptop an die Fernsehapparate anschließen und mir jeden Abend meine aufgeräumte Ordnerstruktur ansehen. So könnte man auch Filme oder Bilder anschauen. Meine Bücher habe ich nicht gebraucht, es gab in elf Tagen nur zwei Gelegenheiten bei den ich gelesen habe.

Was ich vergessen habe oder zusätzlich gebraucht hätte:
- Schirm / Regenschutzbekleidung
- Gummistiefel
- eine detaillierte Karte, kleiner als 1:750.000
- mehr Backwaren

Hinzuzufügen für den Sommerurlaub:
- dickere Kleidung
- 2 verschiedene Anti-Mücken-Mittel
- Sonnencreme
- geschlossenes Schuhwerk
- Badebekleidung / Handtuch

Diese Liste ist ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit, um Ergänzungen und weitere Erfahrungsberichte wird gebeten.

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BeitragVerfasst am: 01.03.2019 13:09    Titel: Reisevorbereitung Antworten mit Zitat

Schon vor ein paar Tagen habe ich meine große Reisetasche herausgesucht und die ersten dicken Wintersachen drin verstaut. Ich war mir sicher sie, wenn überhaupt, erst in Norwegen zu brauchen. Auch meine Essenskiste habe ich aufgestockt. Auf der Suche nach einer praktischen Alternative zu frischem Obst bin ich auf Fruchtmansch in der Drücktube gestoßen. Ohne genau zu wissen wie die einzelnen Sorten schmecken, habe ich drei verschiedene Packungen eingepackt. Wasser und Würstchen waren schon in der Kiste, hinzu kamen noch allerlei andere Kleinigkeiten für den Hunger zwischendurch.

Das Auto habe ich im Lauf des Tages immer mehr und mehr beladen und habe beim verstauen der kleinen und großen Packstücke keine Probleme gehabt. Es hat alles hinein gepasst. Wenn ich nicht alleine gefahren währe, dann hätte es aber ein Problem gegeben. Denn eine zweite große Tasche hätte ich nicht so einfach ins Auto bekommen.

Scheibenwischwaschflüssigkeit habe ich randvoll aufgefüllt und auch noch einen Flasche mitgenommen, damit ich während der Fahrt nicht trocken laufe. Der Ölstand war perfekt, hier brauchte ich nichts machen. Das Ersatzrad lag schon ein paar Tage im Kofferraum, genauso wie die Anhängerkupplung welche ich auch schon montiert hatte.

Am Abend war das Auto voll beladen und ich musste am nächsten Morgen nur noch meine Tasche nehmen und konnte direkt los fahren.

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BeitragVerfasst am: 01.03.2019 13:52    Titel: Re: Packliste Antworten mit Zitat

Doc² @ 28.02.2019 20:32 hat folgendes geschrieben:
- Telefonvorwahlen und wie man sie verwendet (049 für Deutschland)

Bevor sich das jemand merkt: die internationale deutsche Vorwahl ist 0049, mit einer Null ist das nur eine nationale Vorwahl. Seit einiger Zeit geht aber auch +49.

Doc² @ 28.02.2019 20:32 hat folgendes geschrieben:
Je nach Jahreszeit braucht man keine [...] Kleidung.

Crazy Ja, Norwegen ist zwar ein aufgeschlossenes Land, aber das würde ich nicht riskieren. Bin ja kein Pål Sverre Valheim Hagen oder Jakob Oftebro zwinker

Doc² @ 28.02.2019 20:32 hat folgendes geschrieben:
Satellitennavigationsgerät

Jetzt doch?

Doc² @ 28.02.2019 20:32 hat folgendes geschrieben:
- EC-Karte
- Bargeld in jeder Landeswährung

Im EU-Raum sollte die EC-Karte die günstigere Alternative sein, im Euro-Raum sowieso. Und etwas Bargeld ist immer zu empfehlen, und sei es nur für den Parkautomaten (bei Toiletten kenne ich mich in Norwegen nicht aus, in vielen Ländern ist auch da Bargeld sinnvoll).

Doc² @ 28.02.2019 20:32 hat folgendes geschrieben:
Toilettenpapier

Zumindest für unterwegs ist es zu empfehlen. Auch als Taschentuch oder Putztuch nutzbar. Daher fehlt in deiner Aufstellung eigentlich noch ein Tübchen Handwaschpaste.

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BeitragVerfasst am: 01.03.2019 20:50    Titel: Ergänzungen zur Packliste Antworten mit Zitat

Per, das stimmt die Eingabe der 49 erfolgt erst nach zwei 00.
Aber die weitere Vorwahl erfolgt dann ohne eine weiter 0.
Es hat ein paar Minuten gedauert bis ich alle Kombinationsmöglichkeiten ausprobiert hatte und dann auch wirklich nach Hause telefonieren konnte.

Das Navi, welches ich in die Packliste mit aufgenommen habe, ist ein Zugeständnis an alle jene welche keine Routenplanung anfertigen. Mein Aufschrieb, insgesamt eine Seite für jeden Tag, hat mich wunderbar und praktisch ohne jedes Problem über die gesamte Strecke gebracht.
Sicherlich habe ich ein oder zwei Mal rechts mit links verwechselt und das ein oder andere Verkehrschild nicht gesehen, beziehungsweise so manche Situation nicht gleich in Gänze erfasst, aber ich, als aufmerksamen Fahrer, mit einem Plan, habe kein solches Gerät bei der Reise gebraucht oder vermisst. Dazu aber in den kommenden Tagen mehr.
Jeden anderen, der keinen solchen Plan ausarbeiten will, empfehle ich aber nicht ohne eine Navigationshilfe aufzubrechen.

In Schweden ist die Abschaffung des Bargeldes schon so weit vorangeschritten das ich mir hier sicher war überhaupt kein Bargeld zu brauchen. Tatsächlich war es aber so das ich hier nichts ausgegeben habe, weder für Kraftstoff noch für Lebensmittel. Die Fähre war bezahlt und im Hotel wollte man kein Geld von mir.
In Norwegen ist das kaum anders. Hier gibt es überall einen Schlitz wo man sein Karte hineinstecken kann. Dazu zählen auch Parkscheinautomaten. Ich habe aber nicht drauf geachtet ob dieser auch Münzen oder scheine annimmt, da ich diese ohnehin nicht hatte.
Die Toiletten welche in Unterwegs aufgesucht habe waren alle kostenfrei. Ob es auch Bezahl-Toiletten gibt kann ich nicht sagen, aber gesehen habe ich keine.
Meine EC-Karte habe ich vor Ort nicht verwendet und es auch nicht versucht. Da ich meine Reisekasse auf meiner PrePaid Kreditkarte hatte, welche ich auch extra für diese Reise besorgt habe, kam eine andere Karte für mich auch nicht in Frage.
Nur einmal hatte ich ein Problem mit der Karte, die letzte deutsche Tankstelle hat diese nicht angenommen.

Das Toilettenpapier was ich dabei hatte habe ich tatsächlich auch als Taschentuch und Geschirrtuch verwendet. Aber hier hätte es auch ein normales Zellstofftuch oder Küchenkrepp getan, diese hatte ich außerdem mit dabei und Taschentücher sollten ohnehin nie fehlen.

Ich gehe nicht davon aus der jemand der nach Norwegen reisen möchte, sich in unserem schönen Forum Informationen über diese Reise anlesen wird. Aber euch daheimgebliebenen möchte ich gerne meine kleinen und großen Abenteuer der letzten Tage nahe bringen.
Vielleicht auch als Inspiration oder als interessanten Blick über den Tellerrand.

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BeitragVerfasst am: 03.03.2019 10:12    Titel: Tag 1: Spreewald – Lüneburg Antworten mit Zitat

Tag 1: Spreewald – Lüneburg
Die erste Etappe der Reise war mir keine Unbekannte. Die Routenplanung für die ersten 370 km habe ich aus einer alten Planung übernommen, eingekürzt und mit in den Ordner mit dem gesamten Papieren eingehofften. Während der Fahrt habe ich nur hin und wieder meinen Blick über den Zettel schweifen lassen. Da ich die Strecke nun schon einige Male gefahren bin, kannte ich den Weg schon recht gut. Bis nach Berlin und auch hindurch ging es recht flüssig. In Berlin habe ich noch kurz den Durchschnittsverbrauch von 3,3 Litern gesehen, dann ist die Anzeige umgesprungen auf 3,2 L/100 km. Damit wäre die Werksangabe unterboten und ich auch soweit zufrieden. Eine 2 vor dem Komma erwarte ich später im verlauf der Reise, war mir aber nicht sicher ob das wirklich realistisch ist. Tanken musste ich noch nicht. Der nächste Tagstopp war für Tag 2 geplant, kurz bevor es über die dänische Grenze geht.
Denn Abend haben wir dann entspannt bei einer netten Unterhaltung ausklingen lassen.
Die Höchsttemperaturen lagen um 14°C.

Die Karte im Anhang dient als Muster um zu verstehen wie ich die Route für den nächgsten Tage darstellen werde.

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01 Spreewald - Lüneburg.PNG
 Beschreibung:
In blau hervorgehoben meine Route von A nach B.
Die Bezeichnungen der Straße entsprechend.
Die angegebenen Adressen sind nur Beispieladressen
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 Angeschaut:  26 mal

01 Spreewald - Lüneburg.PNG


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BeitragVerfasst am: 04.03.2019 14:51    Titel: Re: Ergänzungen zur Packliste Antworten mit Zitat

Doc² @ 01.03.2019 20:50 hat folgendes geschrieben:
Per, das stimmt die Eingabe der 49 erfolgt erst nach zwei 00.
Aber die weitere Vorwahl erfolgt dann ohne eine weiter 0.
Es hat ein paar Minuten gedauert bis ich alle Kombinationsmöglichkeiten ausprobiert hatte und dann auch wirklich nach Hause telefonieren konnte.

Meine Nummern sind seit jeher mit +49 und Ortsvorwahl ohne 0 im Handy eingespeichert. Das funktioniert ausgezeichnet und die ankommenden Gespräche werden auch so angezeigt (netzabhängig). Die Ortsvorwahl muss ja eh im Handy gespeichert sein und so braucht man nur eine Liste.
Eigentlich alle Telefon-Zentralen (ISDN, DSL...) zu Hause können auch Landeskennung und Ortsvorwahl rausfiltern, so dass diese Liste auch hier ohne Änderung genutzt werden können.

Doc² @ 01.03.2019 20:50 hat folgendes geschrieben:
aber ich, als aufmerksamen Fahrer, mit einem Plan, habe kein solches Gerät bei der Reise gebraucht oder vermisst.

Eine größere Baustelle in einer Stadt, die nicht nur der Durchfahrt dient und du kannst deinen Zettel erstmal beiseite legen und den Atlas wälzen.
Mit Navi (wenn es der Handy-Vertrag zulässt, nehme ich gern Google Maps, weil hochaktuell) fährt es sich, gerade alleine, wesentlich entspannter.

Das erste "Navi" aus den 30er Jahren war auch nur eine aufgerollte Landkarte mit der Route, die abhängig von der Fahrstrecke "abgespult" (im wahrsten Sinne des Wortes grins) wurde. Da durftest du dich auch nicht verfahren!

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BeitragVerfasst am: 04.03.2019 20:35    Titel: Antworten mit Zitat

Per, nicht das du mich und meine Vorbereitungen unterschätzt.
Bei der Routenplanung habe ich nicht nur den Weg relativ penibel geprüft und für mich in Form von Notizen aufgearbeitet, auch habe ich die Verkehrssituation, die tatsächliche Beschilderung und Webcams gesichtet.
Das ich dabei auch Baustellen und Sperrungen entdeckt und so mancher Ausflug auf eine Nebenstraße das Ergebnis einer Baustelle war hat sich dann so ergeben.
Trotzdem möchte ich dir Recht geben, denn tatsächlich war es so das mich drei Baustellen überrascht haben. Zum einem in Bodø selbst, wo zur Zeit ein Tunnel gebaut wird, so das sich nicht mehr der gesamte Verkehr oberirdisch durch die Vororte drückt und zum anderen in Göteborg wo die direkt Zufahrt zu meinem Hotel durch eine Straßensanierung versperrt war so wie in Klaebu, südlich von Trondeim.
Aber in allen Fällen wusste ich mir zu helfen.
In Göteborg kannte ich mich in dem Bereich rund um mein Hotel gut genug aus um zu wissen das mich die nächste Querstraße auch ans Ziel bringt. In Klaebu war die Baustellen Beschilderung aussagekräftig genug und in Bodø müssen die Hauptverkehrswege freigehalten werden, so wie in jeder andren größeren Stadt auch.
Gerade in nur von wenigen Straßen durchzogenen Gebieten, so wie sie Norwegen bietet, kann man bestimmte Straßen nicht komplett sperren oder schließen, ohne eine gute und vor allem auch gut ausgeschilderte Umleitung ein gerichtet zu haben, oder aber man hält die Straßen befahrbar, trotz Baustelle. Zum Beispiel durch eine einseitige Befahrung, Siehe Baustellenampel.

Das Bild im Anhang von Mjøsensee zeigt unter anderen den Straßenverlauf der E6.
Um Hamar gab es zum Zeitpunkt meiner Routenplanung, 02.19, eine Sperrung der E6 weswegen hier eine Umleitung eingerichtet war. So wurde der Verkehr um das Westufer vom See entlang geführt über die E4 Richtung Oslo. Dieser Sperrung bin ich durch befahren der 33 und im Weiteren verlauf der E4 komplett aus dem Weg gegangen. Wenn nicht auf dem Verbindungsstück zwischen der 33 und der E6, auf der E4, ein erhöhtes Verkehrsaufkommen südwärts gewesen währe, hätte ich von der Straßensperrung überhaupt nichts mitbekommen.

Neben, besser unter meiner Tagesaufschrieb, lag auch immer die grobe Norwegen Karte vom ADAC Tourset. In dieser konnte ich immer schnell nachvollziehen ob die grobe Richtung in welche ich steuerte richtig ist. Das hat mir, auch wenn meine Nebenstraßen nicht eingezeichnet waren, immer ein beruhigendes Gefühl gegeben. Und letztendlich bin ich damit auch gut und sicher angekommen. Um es gleich vorweg zu nehmen, auf 4700 km habe ich mich nur zwei Mal unabsichtlich verfahren.

Die Navigationshilfe welche du beschreibst ist noch heute, ich vermute aber in einer abgewandelten Form, bei verschiedenen Rallye Raid Veranstaltungen in Verwendung.
Wie hier zum Beispiel bei diesem Paris Dakar Motorrad zu sehen. Gut zu erkennen die beiden Rollen, der Aufschrieb fehlt allerdings.



Bei einer meiner Ausflüge auf den verschneiten Pisten Norwegens wurde ich sogar gefilmt.
Peinlicherweise aber gerade als ich mich verfahren hatte und ein kurzes Stückchen in Schweden unterwegs war.

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E6 & 33 Mjøsensee.PNG
 Beschreibung:
Der größte See Norwegens und seine Verkehrswege
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 Angeschaut:  19 mal

E6 & 33 Mjøsensee.PNG




Zuletzt bearbeitet von Doc² am 05.03.2019 07:04, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 04.03.2019 20:51    Titel: Tag 2: Lüneburg – Göteborg Antworten mit Zitat

Über Hamburg sollte es gen Norden gehen, zur Fähre nach Fredrickshaven (DK), und weiter am Abend nach Göteborg (SW).
Nachdem das Eis von den Scheiben gekratzt war, die Außentemperaturanzeige meldete 2°C bei Sternenklaren Himmel, ging es direkt in den Hamburger Berufsverkehr um kurz nach 7 Uhr. Der zum Teil zähe Verkehr war aber für mich kein Problem, denn ich hatte genügend Zeit im Gepäck.
In der flachen Landschaft von Schleswigholstein erhob sich die Autobahn recht plötzlich und steil über das übrige Land, was könnte das sein? Nicht ganz auf dem Gipfel dieses offensichtlich künstlichen Berges gab es eine Rastplatz von dem aus ich genauer erkunden wollte was ich hier gerade befahre. Es war die Auffahrrampe der Brücke über den Nord-Ost-See Kanal. Eine gewaltige Stahlkonstruktion für die A7, um dem Schiffsverkehr genügend Raum zu geben.
Dank des weiter gesunkenen Verbrauchs habe ich in Schleswig nur 30 l + 5 l für den Reservekanister getankt. Das zweite Frühstück gab es auch gleich.
An der Grenze zu Dänemark wurde der Verkehr immer langsamer und die Beschilderung von 40 km/h machte mich neugierig, was war hier los? Grenzkontrollen. Ich wurde aber von den dänischen Beamten durch gewunken, also umsonst nervös geworden.
Das Wetter war wirklich gut, Sonnig bei 10°C, ein ideales Reisewetter.
In Dänemark war die E45 durchgehend gut sichtbar ausgeschildert und ich fand meinen Weg bis zur Fähre. Ich dachte ich könnte einem der schwedischen oder norwegischen LKW hinterher fahren, schließlich hatten diese in etwa das Selbe Ziel, aber daraus wurde nichts, alle sind vorher abgebogen. So wurde es auf den letzten 50 km auf Autobahn schon fast einsam.
Im Hafen wurde ich vor allen anderen Autos auf die Fähre geschickt, da war noch eine kleine Lücke für mein Auto. So stand mein Fiesta dann zwischen den großen LKW.
In Göteborg angekommen, bei 8°C, wurde die Fähre schnell geräumt und ich konnte auch hinaus fahren. Auf der Rampe ruckelte das Auto auf einmal, ich fürchtete schon das Schlimmste, aber es waren nur die groben Anfahrhilfen welche ich hier spürte.
Der abendliche Verkehr in Göteborg, gegen 20:30 Uhr war nicht der Rede wert, so konnte ich mich ganz auf die letzten Kilometer zum Hotel konzentrieren. Trotzdem habe ich mich verfahren und auf der Autobahn Richtung Oslo wieder gefunden, welche ich erst am nächsten Tag fahren wollte. Aber alles nicht so schlimm, denn noch bevor ich mich richtig geärgert habe, wurde mir klar das ich mich zwar verfahren habe, aber die Autobahn stimmte, nur die Richtung nicht. Dank der Vorarbeit für die Routenplanung konnte ich mich in der mir eigentlich unbekannten Stadt doch orientieren, habe an der nächsten Ausfahrt die Richtung gewechselt und kurz darauf auch mein Hotel gefunden.

_________________



02 Lüneburg - Göteborg.PNG
 Beschreibung:
Kurz vor der dänischen Grenze gab es den letzten deutschen Tankstopp.
 Dateigröße:  469.45 KB
 Angeschaut:  24 mal

02 Lüneburg - Göteborg.PNG



Tag 2 (04).JPG
 Beschreibung:
Die Brücke der A7 über den Nord-Ostsee Kanal.
 Dateigröße:  209.7 KB
 Angeschaut:  19 mal

Tag 2 (04).JPG



Tag 2 (06).JPG
 Beschreibung:
Später war der Verbrauch, laut Bordcomputer, noch geringer.
 Dateigröße:  162.87 KB
 Angeschaut:  21 mal

Tag 2 (06).JPG



Tag 2 (08).JPG
 Beschreibung:
Hier war noch eine Lücke frei.
Das letzte Mal das er so sauber sein wird.
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 Angeschaut:  24 mal

Tag 2 (08).JPG


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BeitragVerfasst am: 06.03.2019 20:18    Titel: Tag 3: Göteborg – Lillehammer Antworten mit Zitat

Endlich, worauf ich mich schon seit langem gefreut habe: Hotelfrühstück. Ein Büffet mit allerlei Leckerein bei denen man überall was aussuchen kann. Entsprechend satt bin ich gegen 9:30 Uhr aufgebrochen.

Das geradeaus fahren hat mir noch nie so recht gelegen, so auch heute Morgen nicht. So bin ich ein Autobahnkreuz zu früh abgebogen, der Beschilderung „Oslo“ folgend und so auf einer parallel Autobahn zur E6 gelandet. Der Blick in den Atlas zeigt das ich nicht umdrehen brauchte, denn Oslo war nicht ohne Grund ausgeschildert.
Die schwedische Autobahnbeschilderung ist ein wenig anders als wir es in Deutschland gewohnt sind. Bei uns gibt es neben allerlei Schilder auch noch einen langen Verzögerungsstreifen. Das braucht man hier aber nicht, von was sollte man auch verzögern, denn bei 110 km/h ist Schluss, schneller wird man hier nur sehr selten.
Und so hat mich die Überfahrt zur E6 überrascht und ich habe diese erstaunt verpasst. Schlussendlich bin ich dann aber doch auf meine Route gelandet und konnte diese gewohnt entspannt entlang gleiten. Aber der raue Belag, die paar Kilometer Stadtverkehr und die Steigungen haben meinen guten Verbrauch aus Dänemark zu Nichte gemacht. Die 2,7 l auf 100 km/h konnte ich in Schweden und später in Norwegen nicht mehr erreichen. 2,9 l stand als letzter Wert im Bord Computer. Zwischen Schleswig, der letzte Deutsche Tankstopp und der heutigen Tankstelle liegen 628 km, Nachtanken musste ich 21,03 Liter, das bedeutet das ich folgenden Verbrauch hatte: 3,35 L/100 km. Beim Tanken habe ich das erste Mal meine Kreditkarte ausprobieren können und war bei der Gelegenheit auch gleich einkaufen.
Eigentlich wollte ich in Schweden noch einmal Einkaufen, bevor es über die Grenze ging.
Plötzlich tauchte diese aber unerwartet auf. Ich war zu schnell und meine notierte Abfahrt Nummer 144 tauchte einfach nicht auf. Und so stand ich recht überrascht in einer Grenz-Kontrolle. Die nette, aber neugierige Beamte Fragte mich, beim Anblick meiner Routenplanung, sie wollte wissen wo es hin geht und wie lange ich bleibe, „Warum seit ihr deutschen so?“ Scheinbar war ich heute nicht Erste.

Die Stadtautobahn um Oslo, allgemein die Autobahn ähnlich ausgebauten Schnellstraßen sind nicht zu vergleichen mit all dem was wir in Deutschland gewohnt sind. Die Erzgebirgesachterbahn A72 ist noch deutlich entspannter als das was man hier vorfindet.
Das die einheimischen damit aber bestens zurecht kommen, sieht man vor allem bei den LKW-Fahrern. Diese bis zu 25 m langen Geschosse donnern nicht selten auf der Überholspur am übrigen Verkehr vorbei.
Mein erster richtiger Abstecher auf Nebenstraßen stellte sich als wirklich gute Wahl heraus. Denn die malerische Landschaft rund um Norwegens größten See, den Mjøsensee lud zum vorbei gleiten ein.
Trotzdem war ich eine Stunde eher am Hotel als gedacht.
Das kam mir aber entgegen, so konnte ich noch in der untergehenden Sonne meine Scheiben und Scheinwerfer vom Salz und Schmutz des Tages befreien und mir ein paar Nudeln kochen.

Wirklich kalt war es auch heute nicht, früh, im verregneten Göteborg, starte ich bei 5°C, später klarte es dann allmählich auf, bei bis zu 7°C.
Am Abend habe ich noch einen Spaziergang durch Lillehammer gemacht, auf der Suche nach den ersten Lichterscheinungen am sternenklaren Himmel, aber davon war nichts zusehen.
Dank meiner Profillosen Schuhe, die Stiefel standen im Auto, konnte ich aber ein wenig Breakdance üben.

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Die Tagesroute führte mich Hauptsächlich auf der E6 entlang. der Abstecher auf der Westseite vom Mjøsensee war aber eine sehr gute Idee.
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Eigentlich hätte man ständig anhalten müssen, um solche Ausblicke zu geniessen.
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Am Abend in Lillehammer.
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Obwohl es hier schon möchtig getaut hat, lag immer noch jede Menge Schnee.
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BeitragVerfasst am: 08.03.2019 17:31    Titel: Tag 4: Lillehammer – Levanger Antworten mit Zitat

Der Morgen begann, wie die meisten Tage, mit einem Sonnenaufgang, und langsam wich der Schatten dem Licht. Das war die Aussicht beim Frühstück aus meinem Hotelzimmer.
Wenig später bin ich auch schon aufgebrochen, aber erst nachdem die Fronscheibenheizung das Eis auf der Scheibe hat schmelzen lassen. - 4° Grad waren es heute Morgen.

Die ersten knapp 300 km bin ich der Hauptroute E6 gefolgt, und dachte schon: „Na das wird bestimmt langweilig“. Aber die Landschaft und Natur wandelte sich abwechslungsreich. Die Täler wurden schmaler, die Anstiege immer Höhe und just zur Mittagszeit befand ich mich auf einer Hochebene zwischen über 2000 m hohen Bergen. Der strahlende Sonnenschein hat zum Rasten eingeladen, die -8° hat man in der Sonne nicht gespürt, denn es war trotz fehlender Bewaldung windstill. Und so machte ich mir zwei Bockwürstchen mit meinem Campingkocher warm.
Dabei trat ein Problem auf, der verharschte Schnee schmolz anfänglich recht gut im Topf über der Flamme, aber dann schien die Wärme weniger zu werden. Das sich ausdehnende Gas ist in der Gasflasche so weit abgekühlt das es kaum mehr verdampft ist, leer war die Kartusche nicht. Erst als ich die neue Flasche aus dem noch warmen Auto nahm, konnte ich wieder eine große Flamme einstellen.

Aus den hohen Bergen ging es dann wieder hinunter, durch eine größere Baustelle, hier wird die E6 südlich von Trondheim, trotz des Winters, weiter ausgebaut. Noch einige Kilometer vor der größeren Stadt bin ich abgebogen und habe wieder das Abenteuer abseits der Hauptstraße gesucht und auch gefunden. Der noch asphaltierte Teil der Nebenstraßen war so stark gestreut das man den Eindruck hatte auf Schotter zu fahren, aber als ich später eine dieser Schotterpisten unter mir hatte, wurde klar das diese noch einmal eine ganz andere Hausnummer sind. Denn geräumt werden diese im Prinzip nicht. Das Ergebnis war eine zum Teil vereiste, schneeige, und nur leicht gestreute Piste. Die Strecke währe im Sommer sicherlich interessanter gewesen, so bin ich über den 3. Gang und 40 km/h für knapp 20 km nicht mehr hinaus gekommen, denn ich wollte auf keinen Fall riskieren hier in den Wald zu rutschen. Ohne Traktionskontrolle und mit durchdrehenden Rädern, ist die Vorderachse sofort zum Fahrbahnrand abgerutscht. Somit waren die zahlreichen kleinen Steigungen immer eine Gratwanderung zwischen durchdrehen mit wegrutschen und Schwung verlieren. Aber schlussendlich hat alles gut geklappt, das war ein wirkliches Erlebnis und wird für den Rest der Reise so nicht mehr vorkommen. Die anderen Nebenstrecken sind alle Ausnahmslos befestigt.

Die kleine Straße führte mich in Serpentinen aus dem Wald ans Wasser, zu nach Hommelvik, hier habe ich gleich meinen Abendessen gekauft, was grünes, einen Salat, und nach ein paar Kilometern fand ich mich auch schon auf in der Herberge wieder. Ein ausgebauter Bauernhof.
Mit der Vermieterin konnte ich mich ein paar Worte verständigen und sie sagte mir das das Nordlicht auch hier immer mal wieder zu sehen ist. Drum habe ich mir nach dem Abendessen noch einmal meine warmen Klamotten angezogen und eine runde durch die kalte Nacht gedreht.

Insgesamt muss ich sagen das der heutige Tag in jeder Richtung hervorragend geklappt hat. Die Route, die Planung, das Wetter und die Verpflegung, alles war bestens.
Wenn ich die heutige Strecke bei deutlich kälteren Temperaturen, Wind und dichten Schneetreiben zurücklegen hätte müssen, wäre der Tag eine echte Herausforderung gewesen. So, bei Sonnenschein und Temperaturen mit bis zu – 8°C auf der Hochebene und knapp über 0°C an tiefer gelegenen Orten, war es ein weiterer schöner Reisetag.
Das ich wieder zu früh angekommen bin, zeigt das meine Schätzung vom 60er Schnitt zu langsam ist, das heißt das man hier durchaus schneller unterwegs sein kann. Theoretisch sogar noch schneller wenn man die Ausflüge auf die Nebenstraße auslässt.

Einen Tankstop habe ich heute nicht eingelegt, denn es hätte sich nicht gelohnt. Erst am nächsten Tag werde ich wieder tanken. Die Tankstellendichte entlang der Hauptstraße E6, aber auch auf den Nebenstrecken ist bei weiten nicht so gering das man hier Probleme bekommen könnte, insofern muss man, bei entsprechender Reichweite, vielleicht doch nicht jeden Tag tanken.

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 Beschreibung:
Die Nebenstraßen sind haben leider keine eindeutige Bezeichnung. Es ging am Ufer von Jonsvatnet See entlang.
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Zunächst sahen die Nebenstraßen noch so aus: geräumt und gestreut.
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Die Schotter Nebenstraßen werden nur bedingt geräumt, entsprechend verschneit und nur sehr gering gestreut. Glatt aber befahrbar.
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Mittag umgeben von 2000er Gipfeln südlich von Trondheim.
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BeitragVerfasst am: 10.03.2019 20:18    Titel: Tag 5: Levanger – Mo I Rana Antworten mit Zitat

Der Tag begann etwas trübe und ganz ausgeschlafen war ich auch nicht, obwohl ich mich hier in der Herberge gut aufgehoben fühlte. Beim späteren Frühstück fragte ich den Herbergsvater wie die Wetteraussicht für die nächsten Tage aussieht. Er machte mir keine Hoffnung das die grauen Wolken des heutigen Morgen sich verziehen werden.

Mit dieser Aussage im Hinterkopf bin ich aufgebrochen und erneut haben mich die Nebenstraßen mit ihren Landschaften und Aussichten zum stauen gebracht. Nach jeder Straßenbiegung hätte ich ein weiteres Panoramabild machen müssen. Und so wie ich am Vormittag die Kilometer herunterspulte, wurde es immer heller und schlussendlich wurde es doch wieder ein schöner Tag. Zwar eisig, mit – 4°C bei der Abfahrt und je nach dem wo und wann ich war zwischen – 5° und – 15°C.
Die E6 hat sich mir heute von einer ganz anderen Seite gezeigt. Ihre Führung, Verlauf und Fahrbarkeit erinnerte mehr an eine Nebenstraße als an eine autobahnähnlich ausgebaute Fernverkehrsverbindung. Entspannt hinterm Lenkrad der Musik frönen und dem Tempomat sein ding machen lassen, war heute nicht mehr angesagt. Knapp zwei Stunden, also über 200 km, hieß es konzentriert bleiben, die Fahrbahnoberfläche lesen und auf alles gefasst sein.
Denn über weite Strecken war die Fahrbahn partiell vereist. Sowohl festgefahrener Schnee als auch Eisplatten bedeckten die Oberfläche. Hier und da waren zwar Spuren frei gefahren, aber diese sind auch abrupt geendet oder auf die Gegenfahrbahn gelaufen. Ich habe jeden Moment damit gerechnet das sich das Fahrzeug quer stellt, oder ich gleich im verharschten Schneewall am Straßengraben hängen bleibe. Aber nichts davon ist passiert. Die einheimischen haben munter drauf gehalten und mich immer wieder überholt, auch PKWs mit Anhänger waren zahlreich darunter. Ich brauchte recht lange mich auf diese neue Situation einzustellen und Vertrauen zu dieser Fahrbahn zu entwickeln. Schlussendlich hat es dann aber sogar Spaß gemacht, auch wenn immer ein mulmiges Gefühl blieb. Umso näher ich gegen Ende der heutigen Etappe den größeren Städten kam, umso besser und sauberer wurde die Straße.

Die E6, die auch hier massiv ausgebaut wird, konnte ich noch in ihrer, ich vermute, Erstauslegung befahren. Das in Zukunft die Strecke einfacher und damit auch langweiliger wird ist zwar Schade, aber, weil auch sicherer, auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung. Zwei sehr lange Baustellen hatte ich heute auf meinem Weg wo sogar Sprengungsarbeiten ausgeführt wurden. Für uns Autofahrer hieß es dann warten.
Während der Fahrt klingelte mein Telefon und es meldetet sich mein Ziel Hotel des heutigen Tages: „Die Heizung ist kaputt und es gibt kein warmes Wasser, aber ich wurde umgebucht und kann ich einen anderem Hotel übernachten“. Toll, so ein Mist, denn wie sollte ich denn das andere Hotel finden? Ich habe der Stimme aus meinem Telefon zu verstehen gegeben das mein Europaatlas diese Art der Routenplanung nicht unterstützt und die sich was einfallen lassen sollten, wie ich zum anderen Hotel finde. Und so wurde ich später im Stadtzentrum von Mo I Rana abgeholt und konnte jemanden ohne jegliche englisch und deutsch Kenntnisse folgen.

Aber das war noch nicht alles. Der Himmel blieb auch abends noch Wolkenlos und so machte ich mich auf das Polarlicht zu entdecken. Als erstes an meinem eigentlichen Hotel auf der Skipiste, ich wollte auch sehen ob die Heizung wirklich kaputt ist. Ja war sie, das Hotel war leer, und auf dem Waldweg dahinter begann meine Wanderung. Ich schaute nach links, nach rechts nach oben und in alle Himmelsrichtungen, aber mehr als Sterne und den hellen Mond konnte ich nicht entdecken. Aber auf dem Rückweg zu meinem Parkplatz sah ich dann doch etwas knapp über dem Horizont. Aber ich glaubte nicht das dies ein Nordlicht sein sollte, also habe ich einen Menschen der von seinen Hund Gassi geführt wurde gefragt und siehe da, der Schimmer war keine Wolke die im Mondlicht erstrahlt, das war ein Nordlicht.
Aber als ich nach der Suche nach einem besseren Aussichtspunkt wieder an diese erste Stelle zurück kehrte, war von dieser Erscheinung nichts mehr zu sehen.
Ich bin gespannt ob es in den nächsten Nächten noch einmal besser zu beobachten sein wird.

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05 Levanger - Mo I Rana.PNG
 Beschreibung:
Die 17 war heut leider die einzige Nebenstrecke. Es gab keine Alternativ Route ohne Fährüberfarten.
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Tag 5 (1).JPG
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Die Trondheimsfjorden kurz vor Hylla
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 Beschreibung:
Die E6 folgt zum Teil dem Verlauf des Namsen.
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Tag 5 (3).JPG
 Beschreibung:
Schmal, Kurven- und Kuppen-Reich, gespickt mit, man sieht sie im Vordergrund, Eisplatten.
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BeitragVerfasst am: 11.03.2019 22:47    Titel: Re: Tag 4: Lillehammer – Levanger Antworten mit Zitat

Doc² @ 08.03.2019 17:31 hat folgendes geschrieben:
Das sich ausdehnende Gas ist in der Gasflasche so weit abgekühlt das es kaum mehr verdampft ist, leer war die Kartusche nicht.

Kurzer Klugschiss: Im Winter kein Butan verwenden, Propan funktioniert bis -30 °C.

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BeitragVerfasst am: 12.03.2019 09:44    Titel: Re: Tag 4: Lillehammer – Levanger Antworten mit Zitat

Per @ 11.03.2019 22:47 hat folgendes geschrieben:
Doc² @ 08.03.2019 17:31 hat folgendes geschrieben:
Das sich ausdehnende Gas ist in der Gasflasche so weit abgekühlt das es kaum mehr verdampft ist, leer war die Kartusche nicht.

Kurzer Klugschiss: Im Winter kein Butan verwenden, Propan funktioniert bis -30 °C.

ich hab das immer bei meiner Gaskanone, aber da kann man die vereiste Flasche an den Rand des Heizstrahls vor die Kanone stellen, das hilft ein wenig zwinker
Beim Kocher geht das natürlich nicht, da hilft nur richtiges Feuer machen, wie da oben normalerweise üblich.

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