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Wir könnten alle schon Elektroautos fahren ...

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Karoku
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Auto 1: 1996 Ford Fiesta Courier


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BeitragVerfasst am: 02.11.2016 11:40    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe mal eine zeitlang in Stockholm gewohnt und weiß, dass sie dort schon siet längerer Zeit Busse einsetzen die nicht mit Benzin betrieben werden. Funktioniert anscheinend. Vielleicht sollten die sich mal kurzschließen :-)
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BeitragVerfasst am: 08.11.2016 17:09    Titel: Elektroautos sind zu teuer!? Antworten mit Zitat

Ein Elektroauto zu kaufen ist heutzutage in erster Linie eine Entscheidung die nur Puristen dafür treffen können. Denn neben der ungewohnten Technik sind diese Fahrzeuge so teuer das man so ein Auto erst einmal als Luxusgut betrachten muss.
Aber stimmt diese allgemein anerkannte Meinung wirklich?

Stellvertreten für alle anderen Fahrzeuge wähle ich an dieser Stelle den Elektrischen Focus der aktuellen Generation und lasse ihn antreten gegen einen seiner Verbrennungsbrüder.
Und wenn es schon um Kosten geht – nun zu den Zahlen:

Ein Elektrofokus kostet laut Prospekt: 34.900 €
Unter anderem ist der Wagen mit folgendem ausgestattet:
Ford Navigationssystem mit Touchscreen und SYNC
Tempomat
Klimaanlage
Rückfahrkamera
17“ Aluräder

In meinem Berechungsbeispiel bleibt das Auto weiß und es werden zu der guten Ausstattung keine weiteren Extras dazu genommen – entsprechend bleibt es beim Preis von 34.900 €

Und nun zu einem vergleichbaren Focus:
Den „normalen“ Focus gibt es in fünf Ausstattungsvarianten und elf Motoren.
Dabei kommt die Trend oder Business Edition der Elekrik-Ausstattung am nächsten.
Der 1.0l 125 PS Benzin Turbomotor bietet ähnliche Fahrleistungen und ist auch mit Automatik-Getriebe kombinierbar.
Entsprechend muss man hier für den Trend 22.760, beziehungsweise 24.160 € für die Business Edition ausgeben.
Hinzukommen nun noch die fehlenden Ausstattungsdetails welche die Fahrzeuge vergleichbar machen.
- Tempomat 190 € im Trend, Serie bei Business
- 270 € die Rückfahrkamera die nicht beim Trend verfügbar ist, dafür aber das Parkpilot System für 400 €. Besser beim Trend würde man aber mit einem Business Paket I fahren, da hier fast alles enthalten ist, Kosten 1.400 €
- Die Klimaanlage ist beim Trend und Buisnisspaket bereits enthalten.
- Die 17 Zöller vom Elektrik sind nicht für den Trend oder Buisiness zu haben, vergleichbare Räder würden aber rund 1250 € zusätzlich kosten.

Somit beläuft sich der gesamt Preis:
Für den Trend: 25.600 €
Für den Business: 25.680 €
Für den E-Focus : 30.900 € (Ohne Förderung 34.900 €)

Damit währe das Kapitel Kosten eigentlich abgeschlossen und es wird klar, das trotz der aktuelle Förderung von 4.000 € für Elektrofahrzeuge, der E-Focus teurer ist.

Aber dem Preisunterschied von über 5.000 € bedeutet nicht das Ende von diesem Preisvergleich. Denn wenn man einen Blick auf die laufenden Kosten wirft sieht das Bild wieder anders aus.
Wenn man Strompreise und Kraftstoffpreise mit dem realen Verbrauch multipliziert, stellt sich raus das 100 km im Stromer 5,80 € kosten, im Benziner hingegen knapp 10 €. Der Preis Vorteil vom Trend, würde sich bei fast 53.000 km aufbrauchen, Sprich ab diesem Punkt ist der Stromer günstiger. Je nach Nutzung vom Fahrzeug und der Jahres-Laufleistung kann das schon nach zwei bis drei Jahren der Fall sein.

Berechungsdaten:
Kraftstoffkosten:
Durchschnittlicher Strompreis für 1 kWh = 0,29 € (Quelle Wikipedia)
Durchschnittlicher Kraftstoffpreis für 1 l E10 = 1,30 € (Quelle ADAC Stand 11.16)
Verbrauch:
E-Focus 20 kWh / 100 = 5,8 € (Prospektwert 15,4 kWh + 30%)
1,0l Focus 7,7 l / 100 km = 10,01 € (Quelle Sprittmonitor)


Was bedeutet das nun für uns?
Ein E-Fahrzeug ist günstiger und somit besser? Und das jetzt schon?
Die Entwicklung des Verbrennungsmotors ist sicherlich noch nicht am Ende, genauso wie die des gesamten Fahrzeuges und das Konzept dahinter: der individuellen Mobilität.
Ohne die Zukunft zu kennen, möchte ich aber behaupten das E-Fahrzeuge noch zu einer stärkeren Konkurrenz werden, als sie jetzt schon sind, nur wird dieses in einer Urbanen Welt eine geringere Rolle spielen, denn wie viel Sinn macht es schon ein Fahrzeug zu besitzen, egal welches, wenn man es nicht mehr braucht?

Um ihn geht es:

Zwar auf englisch, aber gut verständlich.

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BeitragVerfasst am: 11.11.2016 12:39    Titel: Antworten mit Zitat

wie handhabt das Ford eigentlich mit den Akkus? Bei anderen Herstellern kommt ja immer noch ne monatliche Batteriemiete mit drauf.
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BeitragVerfasst am: 11.11.2016 22:35    Titel: Antworten mit Zitat

nierenspender @ 11.11.2016 12:39 hat folgendes geschrieben:
ne monatliche Batteriemiete

Und die kann im Kurzstreckenbetrieb (also alles andere als Tesla) teurer sein als der Sprit selbst. Dann sparst du gar nix!

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Doc²
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BeitragVerfasst am: 11.07.2018 20:47    Titel: gebrauchte E-Fahrzeuge Antworten mit Zitat

Das Thema „Wir könnten alle schon Elektroautos fahren ...“ ist nun schon einige Jahre alt. Alternative Antriebe sind seit dem auch immer mal wieder in den Medien hoch gekocht und heut gibt es mittlerweile auch schon Elektrofahrzeuge der nächst Generation.
Seit 2009 hat sich doch so einiges auf dem deutschen Elektromarkt getan.
Aber trotzdem fährt noch immer niemand den ich kenne ein Elektrofahrzeug.

Trotzdem traue ich mir ein Blick auf die gebrauchten Stromer zu werfen.
Was gibt es hier für eine Auswahl, welche Laufleistungen wurden bislang erreicht und noch immer angeboten und was kosten die Gebrauchten?
Das neue Elektrofahrzeuge noch immer sehr teuer sind, ist kein Geheimnis.
Im Elektrofahrzeugvergleich von 2016 kann man die Neu-Preise von damals schön sehen, was wurde aus den damals neuen?

Der 2016 20.000 €uro Citroen C-Zero wird heute immer noch verkauft, jetzt ab knapp 22.000 €uro. Wenn man bei Mobile nach ihm und seinen Bruder, dem I-MiEV von Mitsubishi, suchen lässt, findet man ein recht breites Angebot von deutlich über 100 Fahrzeugen. Das ist zwar vom gesamten gebraucht Elektrofahrzeugangebot, zurzeit etwa 3300 Fahrzeuge, nur ein sehr geringer Teil, aber der Blick auf den Minivan lohnt trotzdem. Denn, wer hätte es gedacht, mit Preisen ab 7000 €uro bekommt man Fahrzeuge mit Laufleistungen ab 40.000 km. Zu alt sind die Autos dann auch nicht, mit Baujahren um 2012 herum.

Wenn dieses Fahrzeug in den letzten sechs Jahren die Hälfte am Wert verloren hat, wie viel muss man dann noch ausgeben für eines der teureren Modelle?
Am Beispiel BMW i3 sieht man das das 35.000 €uro Fahrzeug von einst, heute schon unter 20.000 €uro zu haben ist, sogar mit Zusatzverbrenner. Da dieses Fahrzeug seit 2013 am Markt ist sind die Autos auch nicht älter. Leider werden aber keine Restreichweiten in den Fahrzeug Beschreibungen angegeben. Aber da es den kleinen BMW auch mit Laufleistung von deutlich über 100.000 km gibt kann man davon ausgehen das sie scheinbar funktionieren. Den Rekord hält ein i3 von 2015 mit über 154.000 km auf der Uhr.

Wenn man mit dem Gedanken spielt sich einen solches Fahrzeug zu kaufen, muss man sich zwangsläufig Gedanken über das Laden machen. Im Juni '18 hat der ADAC schon einen Beitrag in seinem Mitgliedermagazin veröffentlicht in dem klar gezeigt wurde das es mitunter eine teure Angelegenheit werden kann sich einen Stromanschluss zu seinem Stellplatz oder aber auch in die Garage legen zu lassen.

Auch für mich wollte ich es wissen: Kann ich meinen Stellplatz vorm Haus mit einer Steckdose ausstatten lassen?
Der Hausmeister meinte nach einer Ortsbesichtigung Möglich währe vieles, aber bezahlen müsste ich es selber.
Und da auf mein Stromzähler im Haus angebracht ist, vorm Haus aber keine Steckdose ist, müsste ich ein Kabel ziehen, ziehen lassen und natürlich auch noch eine abschließbare Steckdose fachgerecht installieren lassen. Alles nichts ganz einfach und könnte mich unter Umständen einige Hundert bis einige Tausend €uro kosten.
Der Vermieter vom Haus und Stellplatz wird sich nicht an den Kosten beteiligen.
Schade ist das auf diese Weise klar gezeigt wird das an „diese Zukunft“ mein Vermieter nicht glaubt, schließlich währe diese Umbau auch eine Investition von der alle Mieter des Hauses und der PKW-Stellplätze etwas hätten.

Aber erstaunlich ist und damit hätte ich nicht gerechnet, in meiner Wohnort gibt es tatsächlich auch eine öffentlich Ladesäule.

Wenn es eine Tages tatsächlich so sein sollte das die Verbrenner vom Elektro abgelöst werden …

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BeitragVerfasst am: 12.07.2018 12:09    Titel: Re: gebrauchte E-Fahrzeuge Antworten mit Zitat

Doc² @ 11.07.2018 20:47 hat folgendes geschrieben:
Im Juni '18 hat der ADAC schon einen Beitrag in seinem Mitgliedermagazin veröffentlicht

Interessant im nächsten Beitrag sind auch die aktuellen E-Reichweiten der Langzeittestmodelle!


Doc² @ 11.07.2018 20:47 hat folgendes geschrieben:
müsste ich ein Kabel ziehen, ziehen lassen und natürlich auch noch eine abschließbare Steckdose fachgerecht installieren lassen. Alles nichts ganz einfach und könnte mich unter Umständen einige Hundert bis einige Tausend €uro kosten.

Und dann hast du wahrscheinlich nur ein "normales" Ladegerät. Für einen Schnelllader braucht es ein paar Voraussetzungen mehr. Und auch ein paar Euro. Je nach E-Versorger brauchst du dafür sogar eine eigene Hausnummer für den Anschluss! vogelzeig


Nebenbei mal ein Lob für gut umgesetzten Links. Applause

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BeitragVerfasst am: 08.10.2018 22:12    Titel: Zulassungsverbot für Verbrenner Antworten mit Zitat

Willkommen in der Mobilitätswende.
Diesen Beitrag habe ich tatsächlich zwei Mal geschrieben, denn um den Sachverhalt ganzheitlich zu erfassen genügt es nicht alles aus nur einer Perspektive zu betrachten.
So wenig wie es Sinn macht an dem althergebrachten, uns so vertrauten Verbrennern zu hängen, macht aus auch keinen Sinn das moderne und die Zukunft jetzt schon zu feiern.
Oder wie mal jemand sagte: „… dort ist es auch nicht besser – nur anders.“ Zitat nierenspender.

Um aber das Thema: „die Elektromobilität – unsere Zukunft“, welches uns hier bestimmt noch einige Jahre beschäftigen wird, sowohl aus der „dafür“ als auch aus der „dagegen“ Sicht zu betrachten macht es Sinn zurück, aber auch noch vorn zu denken.

Blicken wir zunächst nach vorn, oder besser wir werden gezwungen uns aus unserer Wohlfühlzone zu bewegen und uns mit den kommenden Veränderungen zu befassen.
Denn immer mal wieder hört man vom Ende der Verbrenner - der Zulassungsstopp.
Was das bedeutet ist eindeutig und die Konsequenz daraus auch.
Wenn es verboten sein wird ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor, egal ob Diesel oder Benzin, in Deutschland zuzulassen, hat man nur noch das E-Auto zur Wahl.
Schöne Vorstellung, denn die Städte werden sauberer, ruhiger und das Fahren bestimmt auch komfortabler. Dieser Schritt muss kommen, auch wenn diese politisch erzwungene Umstellung sicherlich für einige dann schon irrelevant sein wird, weil man schon seit einiger Zeit elektrisch Mobil ist, oder gar kein Fahrzeug mehr besitzt, so ist er nur logisch.
Aus heutiger Sicht dies zu begründen fällt sicherlich noch schwer, aber ich denke in einen oder zwei Jahrzehnten wird man sich Fragen warum das so ein Problem gewesen sein sollte.

Heute, aber auch schon vor ein paar Jahren geistertet das Jahre 2030 durch die Medienlandschaft.
Hier soll und muss Schluss sein und dass soll nicht nur für Deutschland gelten.
Norwegen will das „Aus“ schon in ein paar Jahren umsetzen, 2025. 2030 steht in Belgien und den Niederlanden auf den Plan und 2040 soll auch in Frankreich und in Großbritannien Schluss sein. Nicht nur in Europa auch außerhalb wird darüber gesprochen, wie zum Beispiel in Indien wo man auch 2030 ins Auge gefasst hat. Kalifornien und China werden 2040 nur noch Autos mit Stecker zulassen, 2050 folgt Japan.

Das klingt nach einer schönen und reinen Zukunft. Dass sich einige Länder jetzt schon auf ein verbindliches Datum fest gelegt haben, macht es für die Industrie jetzt schon möglich auf die zukünftige Veränderung zu reagieren. Und diese hat den Trend, entgegen der Landläufigen Meinung, nicht verschlafen. Denn schon seit Jahren gibt es Elektrofahrzeuge welche von Generation zu Generation besser werden. Und besser heißt in dem Fall: mehr Reichweite und schnelle Ladungsfähigkeit.
Wie wir schon am Anfang der Geschichte des Automobils gesehen haben, war es auch hier recht schwer an Kraftstoff zu kommen, dafür musste man in die Apotheke gehen, Bergauf musste man seine Motorkutsche schieben und ungeachtet noch einiger Punkten mehr, die damals gegen das Automobil gesprochen haben, war es trotzdem keine Modeerscheinung.
Warum sollte sich diese Geschichte an heutiger Stelle nicht wiederholen?
Und wenn man es vorher weiß und schon erahnen kann, macht es doch Sinn jetzt schon sich umzuschauen, neu zu orientieren und dem Elektrotrend zu folgen.

Überall wo man Geld mit Fahrzeugen verdienen kann, wird es auch jemand geben der diese Nachfrage befriedigen will und wird – und wenn dies bedeutet das man in Zukunft nur noch E-Fahrzeuge vertreiben kann, dann werden diese Fahrzeuge auch entwickelt.
Die Individualmobilität, so wie sie heute gelebt wird, hat vielleicht auch ein Ende, aber da sich diese ausschließlich nach den Gewohnheiten der Menschen richtet, kann hier kein Datum genannt werden. Die Entwicklung jedes Einzelnen ist hier entscheidend.
In großen Städten wie London, Berlin oder Paris haben heute schon einige Einwohner erkannt das sie kein Fahrzeug im Alltag mehr benötigen, denn wenn man doch nur im Stau steht, oder keinen Parkplatz findet, erscheint das Nickerchen auf dem Weg nach Hause in der U-Bahn doch viel komfortabler.

Auf dem Lande ist das sicherlich was anderes, als Beispiel würde mein Arbeitsweg, etwa 18 km über Landstraßen und durch ein paar Dörfer, mit der Bahn zwar nur 6 Minuten dauern, aber davor muss ich erst einmal zur Bahn kommen, ein Fußweg von etwa 15 Minuten und weiter vom Bahnhof, einer weiteren halbe Stunde Fußmarsch, zu meinem Arbeitsplatz im Industriegebiet.
So würde mich dieser tägliche Weg fast eine Stunde kosten, pro Strecke.
Gegen die kaum 20 Minuten mit dem Auto, ist das natürlich kein Vergleich und keine Alternative. Erst recht nicht wenn ich auch noch einkaufen möchte.
Aber für ein Elektroauto stellt dieser Weg keine Hürde dar. Je nach Model müsste ich sogar nur einmal die Woche laden.

Ob (m)ein E-Auto an dieser Stelle besser für unser Klima währe, oder ein Verbrenner hier auf dem deutlich grüneren Land ohne hin kaum einen Einfluss hätte, bewertete die aktuelle Studie von Greenpeace nicht. Dieser nach muss ab 2025 auf Verbrenner und ab 2028 auch auf Hybride verzichtet werden, andernfalls sind die gesteckten Ziele der Klimaerwärmung nicht mehr zu schaffen.
Das Schriftstück was von Greenpeace heraus gegeben wurde umfasst aber noch mehr Punkte:
Denn über die 2025 und 2028 hinaus fordert man ab 2035 einen komplett emissionslosen Verkehr. Die 56 Million PKW welche in Deutschland zurzeit, stand 2018, angemeldet sind sollen Aufgrund von besserer Strukturierung und „Verdichtung“ nicht mehr notwendig sein und damit besteht nur noch ein bedarf von etwa 16 Millionen PKW.
über LKW’s hat man sich ähnliche Gedanken gemacht, hier muss die Ware wieder auf die Schiene und wo dies nicht geht, kommt der LKW mit Biodiesel im Tank oder hängt an der Oberleitung. Weiter geht man davon aus das ab 2035 gebrauchte Verbrenner keine Rolle mehr Spielen.

Dieses neue Verkehrskonzept welches hier erarbeitet wurde vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie scheint in sich schlüssig. Nur wie bekommt man jemanden dazu Freiwillig sein Fahrzeug abzuschaffen und auf Fahrrad, Bus oder Bahn umzusteigen?
Auch lässt die Studie offen wie man so etwas in einer steht ‘s älter werdende Gesellschaft umsetzt. Der Ansatz „so müsste es“, oder „so muss es“ zeigt zwar die Richtung, nicht aber den Weg. Diesen zu finden ist für jeden einzelnen von uns die Aufgabe.

Genug von dieser Zukunft, schauen wir uns das hier und jetzt und unsere Vergangenheit an. Denn nur aus dem was wir kennen und haben, können wir lernen. Das was man will und was irgendwann sein könnte, muss noch lange nicht so eintreten.
Genau genommen hat sich an unserer Verkehrswelt in den letzten 70 Jahren kaum etwas geändert. Sicherlich waren die Autos andere, auch hatte längst nicht jeder eines, aber die Selbstverständlichkeit mit welcher sich schon unsere Großeltern in ihr Fahrzeug gesetzt haben und einfach losgefahren sind wird heute umso exzessiver gelebt.

Bisher haben wir auf die Politik vertrauen können, wenn es darum ging unserer Wirtschaft den Rücken zu stärken, ganz besonders der Automobilindustrie. Nicht ohne Grund sind wir eines der letzten Länder in welchem es kein Tempolimit gibt.
Und so wird es auch in Zukunft bleiben. Nicht nur wegen den Arbeitsplätzen, rund 2 % aller deutschen Arbeitnehmer arbeiten für die Automobilindustrie, auch um nicht Druck gerade auf die großen der Brange, wie den VW Konzern, Mercedes Benz und BMW aufzubauen. Schließlich verkaufen diese Weltweit und könnten entsprechend auch weltweit produzieren. Niemand zwingt sie auch weiterhin große Stückzahlen ihrer Fahrzeuge in Deutschland zu fertigen.

Dieser Punkt ist so wichtig das so wie in der Vergangenheit auch in der Zukunft keine Festlegung der Bundesregierung zu erwarten sein wird. Diese ist aber auch nicht mehr notwendig, denn der Druck welcher aus den Ländern rings um uns bereits heute schon kommt, scheint ausrechend diese Riesen zu bewegen.
Elektrofahrzeuge wie der BMW i3, der VW e-Golf und der demnächst zu erwartende Mercedes Benz EQC sind schon heute ein Zugeständnis an diese Märkte.
Auch Hybride haben alle drei im Angebot.
Trotzdem sind die bisher entwickelten Plattformen und Verbrennungsmotoren das Kerngeschäft der Hersteller.
Mit viel Aufwand und immer wieder großen technologischen Meilensteinen wurden in den letzten Jahrzehnten immer bessere, sauberer und leistungsfähigere Motoren und Modelle entwickelt. Diese sind bislang Verkaufsschlager aller Hersteller weltweit.
Eine Abkehr von dem bereits entwickelten Motoren und Modellen ist nicht zu erwarten, auch da diese Sparte immer noch Gewinn abwirft.

Darüber hinaus richtet sich das Angebot immer noch nach der Nachfrage.
Und nicht nur in Deutschland auch darüber hinaus ist die Infrastruktur für Elektromobilität nicht ausreichend und wird auch in den nächsten Jahren nicht Grundlegen verbessert werden können. Was spricht heute für ein Elektroauto, was wird in Zukunft für ein Elektroauto sprechen? Da die ersten Modelle mit ihren geringen Reichweiten, meist nur wenig mehr als 100 km, auf sich aufmerksam gemacht haben, sitzt noch heute, wenn auch mittlerweile unbegründet, die Angst der Fahrer fest, mit seinem Fahrzeug liegen zu bleiben und ohne Strom fest zu sitzen.
Dass die meisten neuen Fahrzeuge heute deutlich weiter kommen hat sich scheinbar kaum herum gesprochen. Drum muss an dieser Stelle die Frage erlaubt sein: Lassen sich E-Fahrzeuge überhaupt verkaufen?

Auch unter Autoenthusiasten sind es nur die wenigsten welche auf einen dieser lautlosen Flitzer umsteigen würden.
Das Autofahren, auch wenn es schon seit langen nicht mehr das Selbe ist wie es einst war, ist immer noch ein sinnliches Erlebnis. Man spürt und fühlt wie sich das Auto bewegt, man hantiert mit beiden Händen am Lenkrad und der Schaltung, braucht beide Füße und alle Pedale. Man fährt nicht nur, man bewegt sich mit dem Auto.
Dieser Aufwand ist in den letzten Jahren immer geringer geworden. Das Automatikgetriebe nimmt das schalten ab, die Servolenkung macht das Wenden kinderleicht und allerlei Helferlein arbeiten im Hintergrund und machen das Auto zum fahrenden Wohnzimmer.
Das mit dem E-Fahrzeugen so viel was man mit dem Autofahren verbindet wegfällt, sehen nicht alle Fahrer nur Positiv.

Mehr als ein Trend sind die stetig mehr werdenden Oldtimer in Deutschland.
Jetzt schon gibt es über 400.000 zugelassene Fahrzeuge welche mehr als 30 Jahre alt sind, das sind fast 10 % vom gesamten deutschen Fahrzeugbestand.
Zwar werden die Enten und Käfer auch immer weniger, aber kommen jedes Jahr viele andere Automobile hinzu. 2030 wird auch ein Fahrzeug aus der Jahrtausendwende zum Oldtimer.
Und welchen Grund gibt es ein solches Auto nicht auch darüber hinaus zu nutzen?
Somit steht fest das selbst wenn das Verbrennerverbot kommt, im Gebrauchtwagenmarkt werden noch viele Jahre weiter Verbrenner zu haben sein. Und darüber hinaus auch, denn die wachsende Oldtimerszene wird ihre „Stinker“ weiterhin behalten und fahren.
Damit einher geht auch die Versorgung von Kraftstoffen und Ersatzteilen, welche weiterhin produziert werden, sowie einen immer noch großen Markt bedeuten werden.

Ob man nun für oder gegen die Verkehrswende ist spielt für die Entwicklung der Mobilität keine Rolle, denn es ist bereits abzusehen, weit ab von jedem politischen Beschluss, dass wir in Zukunft mehr und mehr E-Fahrzeuge sehen werden. Die Technik die so unkompliziert erscheint, abgesehen von der Frage wo man lädt, wird sich partiell durchsetzen.
Benzin, Diesel und Strom, alle drei werden unser Leben von Morgen begleiten.
Die Zukunft wird zeigen wie es weiter geht. Interessant wird wer von uns als erster ein E-Fahrzeug haben wird und hier davon berichtet, die Vorzüge erklärt und vieles mehr.
Übrigens, bei Sixt lassen sich BMW i3 mieten.

Ich kann mich mit einem E-Auto nicht so recht anfreunden.
Auch wenn ich zugeben muss das dieses Antriebskonzept den Verbrenner jetzt schon alt aussehen lässt.
Die Überschrift vom ersten Beitrag Wir könnten alle schon Elektroautos fahren ... zeigt deutlich das ich vor knapp zehn Jahren die E-Auto noch anders gesehen habe als heute. Damals, im Jahr 2009, schien alles noch so weit entfernt das es, zumindest für mich, vollkommen undenkbar wäre ein E-Auto je zu fahren oder gar zu besitzen.
Im Gegenteil, das fremdartige erschien interessant und machte auf sich aufmerksam.
Das sich seitdem einiges geändert hat und das sogar recht rasant, war nur für die wenigsten abzusehen. Heute wo wir uns nicht nur bei der Anschaffung eines Neuwagens, sondern auch bei Gebrauchtfahrzeugen entscheiden können zwischen den drei Antriebsarten scheint der Druck auf unsere Verbrennerwelt fast spürbar.
Trotzdem bin ich der Meinung beim Verbrenner noch viele Jahre bleiben zu wollen und zu können.
Grob geschätzt weit über die oben genannten Jahreszahlen hinaus. Da ich aber meine Fahrerlaubnis wenigstens bis zu meinem 80. Geburtstag nutzen möchte, werde ich wohl irgendwann auch ein E-Auto bewegen.

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BeitragVerfasst am: 10.10.2018 12:37    Titel: Antworten mit Zitat

Mal sehen, wenn die ersten Hybrid-Lieferfahrzeuge kommen. Das könnte einen großen Sprung bei den realen (!) Abgaswerten geben.
Die Post (DHL) ist auf dem richtigen Weg, hat aber, wie die meisten anderen Paketdienste, (inzwischen) viele Subs, die zwar mit gelben Autos fahren, diese sind aber nicht von DHL und stehen daher auch nicht auf dem großen Sammelparkplatz (wo das Laden easy wäre) rum. Daher -> kein E!
UPS, die einzigen mit Sammelplatz und 100% (?) direkt Angestellten, scheinen das E-Auto zu verschlafen. Dabei hatten die mal gut angefangen (Umbau alter Euro-0-Diesel). Inzwischen machen die das auch nur dort, wo sie ohne nicht weiter kommen.
Und alle anderen haben keine eigenen Autos und die Subs werden sich die Investitionen nicht leisten können.

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BeitragVerfasst am: 27.01.2019 17:22    Titel: E-Smart, E-Kennzeichen, E-Auto-App Antworten mit Zitat

Der letzte Beitrag ist noch nicht so lange her, aber vor ein paar Wochen brannte es mir schon wieder unter den Nägel zum Thema Elektroantrieb.
Denn mein Radio erzählte mir irgendwas von Smart und „nur noch elektrisch“.
Der ein oder andere hat davon vielleicht auch den Werbespot gehört.
Aber was ist dran? Macht Smart tatsächlich als erste deutscher Automobilhersteller den Wechsel von Benzin zum elektrischen Antrieb?

Sind die bei Smart wirklich schon so weit das sie ihre gesamte Flotte umstellen?
Dazu erst einmal ein Blick zurück.
Der erste elektrische Smart rollte bereist 2006 bei einem Feldversuch mit 100 Fahrzeugen auf den Londoner Straßen. Damals versuchte man mit der alltäglichen Nutzung und den 115 km Reichweiten aus einer 13,5 kWh großen Natrium-Nickelchlorid-Batterie erste Erkenntnisse zu gewinnen.

Scheinbar war das recht erfolgreich, aber es wurde noch weiter untersucht. 2009 wurden 2100 E-Smartis für deutsche Straßen produziert mit einem 16,5 kWh Tesla Lithium-Ionen Akku.
In Berlin und anderen Großen Städten rollten nun diese Carsharing Autos umher.

Kaufen konnte man den kleinen aber immer noch nicht. Erst 2012 wurden der ersten E-Smart für jedermann angeboten. Die Fahrleistungen und Reichweiten lagen bei unter 12 s auf 100 km/h und 145 km Reichweite lauf NEFZ.

Zurück in die Gegenwart.
Das ab 2014 gebaute immer noch aktuelle Modell wurde ab Anfang 2017 auch wieder elektrisch angeboten und ist nun jener welcher in Zukunft „der Smart“ sein soll. Reichweite: 160 km, Akku: 17,6 kWh Lithium-Ionen-Batterie, Beschleunigung 11,5 s auf 100 km/h.
In Zukunft bedeutet: das es nur noch Möglich sein soll bis Mitte 2019 neue Verbrenner Smarts zu kaufen. Ab dann nicht mehr. Dann gibt es den Smart nur noch elektrisch (Stand 01.19).
Ob das wirklich so kommen wird und ob dieses Datum nicht doch noch einmal geändert wird, oder gar erst die nächste Generation Smarts ab 2022, oder so, rein Stromer sein werden wird sich zeigen.

Das ein Smart noch nie ein wirklich günstiges Auto war ist klar durch die Konzernmutter Mercedes-Benz geprägt. So starten die Preise für die scheinbar letzten Verbrenner bei 11.000 €uro. Mit ein paar Extras und Annehmlichkeiten überspringt man aber schnell die 13.000 und 15.000 €uro Marke.
Die Smarts ohne Verbrenner sind aber noch einmal um einiges teuer. Unter 22.000 €uro bekommt man keinen.
Das sich Smart diesen happigen Preis leisten kann muss erst noch bewiesen werden, rein rechnerisch würde ich aber sagen geht es hier in Richtung selbst Mord.
Denn in Deutschland wurden 2018 rein elektrische Smarts, 2 also auch 4 Sitzer, 6767 zugelassen, davon etwa 1/3 der 4 Sitzer.
Da E-Smarts nicht nur in Deutschland verkauft werden, sondern weltweit, liegen die gesamt Produktionszahlen sicherlich über den paar in Deutschland verkaufte Fahrzeugen. Trotzdem können die gebauten E-Autos nicht ein Großteil der im Jahr 2018 rund 130.000 (2017 136.000 Fahrzeuge) gebauten Smarts ausmachen.
Insofern wird sich zeigen wie es hier in Zukunft weiter geht und ob Smart von einen kleinen Hersteller zu einem unbedeutenden wird.

Thema Nummer 2:
Bestimmt ist es auch schon dem einen oder anderen Aufgefallen, es gibt ein neues KFZ-Kennzeichen: E- Kennzeichen

Warum und wofür diese Kennzeichen nun an jedem E-Fahrzeug und an manchen Hybriden angebracht werden, wird klar wenn man an Fahrverbote und Sonderregelungen denkt.
Da wir in Deutschland keine Umweltplakette haben welche Speziell für E-Auto gilt, Siehe Blaue Plakette mussten die Fahrzeuge irgendwie anders gekennzeichnet werden, um sie offensichtlich und eindeutig erkennbar zu machen. Denn nicht jeder weiß das ein BMW i8 ein Hybrid ist und und so manches E-Fahrzeug unterscheidet sich von Außen gar nicht von seinem Verbrenner Pendant. Theoretisch ist es so ganz einfach Möglich Straßen oder ganze Orte für nicht-„E“-Fahrzeuge zu sperren.

Das dritte Thema dieses Beitrages wird sich um des deutschen Lieblingsgerät drehen: Das Smartphone. Fast jeder hat eines, manche sogar zwei und schon seit längerem ist es Möglich das dieser kleine PC ein Elektrofahrzeug imitiert.
Das ifeu - Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH stellt auf eine App zur Verfügung welche über die GPS-Daten berechnet ob ein E-Fahrzeug für einen geeignet währe, beziehungsweise welches E-Fahrzeug geeignet währe.
Ich habe mir die Internetseite einmal genauer angeschaut und hier und da ein wenig herein gelesen, aber dieses Video zeigt doch am anschaulichsten wie das Prinzip Funktioniert.

Für mich macht diese App leider nur wenig Sinn, denn wer kein Smartphone hat, oder weiß das er auf seinen Stellplatz nicht laden kann, der hat auch in Zukunft keine Möglichkeit ein E-Auto Sinnvoll zu bewegen.

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BeitragVerfasst am: 28.01.2019 11:29    Titel: Re: E-Smart, E-Kennzeichen, E-Auto-App Antworten mit Zitat

Doc² @ 27.01.2019 17:22 hat folgendes geschrieben:
Denn nicht jeder weiß das ein BMW i8 ein Hybrid ist

Genau genommen ist der i8 ein reines E-Auto bzw. eins mit "RangeExtender". Mit diesem Mini-Verbrenner kannst du wirklich nur bis zur nächsten "Tanke", zum Fahren hat der zuwenig Leistung.

Doc² hat mich drauf aufmerksam gemacht, dass der Verbrenner trotz nur 1,5 L 231 PS hat. Ungeachtet dieser hohen Zahl glaube ich nicht an eine besonders gute Fahrbarkeit ohne eUnterstützung, allerdings sollte mit dieser Leistung der Akku recht schnell wieder auf Vordermann sein.

Doc² @ 27.01.2019 17:22 hat folgendes geschrieben:
denn wer kein Smartphone hat, [...] der hat auch in Zukunft keine Möglichkeit ein E-Auto Sinnvoll zu bewegen.

So krass sollte man das nicht schreiben, auch ohne Smartphone kann man ein eAuto sinnvoll nutzen. Man kann es nur vorab nicht live simulieren (obwohl es auch hier andere Möglichkeiten gäbe).

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BeitragVerfasst am: 05.05.2019 12:40    Titel: Vom „Tank“ zum „Verbrauch“ Antworten mit Zitat

Bei einem normalen Fahrzeug mit Verbrennungsmotor kann man anhand vom Hubraum schon abschätzen welch ein Kraftstoffverbrauch er haben wird. Beim Benzinmotor wird es in der Regel etwas höher sein als bei einem Dieselmotor und wenn noch ein Turbo im Spiel ist dann kann sich der Verbrauch auch noch vervielfachen. Aber immer je nach Fahrweise, beziehungsweise Nutzung.
Nach dem WLTP Testzyklus kommt ein Ford Fiesta Mk8 (JHH) 1.0 l mit 100 PS auf einen Verbrauch von 4,8 l Benzin / 100 km.
Dieser Wert ist mit denen von Elektroautos nicht ganz so leicht zu vergleichen. Hier ein paar Angaben:Nun lässt sich Liter /100 km nicht ohne Umrechnungsfaktor mit kWh / 100 km vergleich.
Ein Liter Benzin ROZ 95 enthält 8,4 kWh Energie. Damit entspricht der Verbrauch vom oben erwähnten Fiesta 40,32 kWh / 100 km.
Wenn man nun diese 40,32 kWh den 13 bis 16 kWh der Stromer gegenüber stellt wird klar wie sparsam die Elektrofahrzeuge tatsächlich sind. Der Vollständigkeit halber muss aber erwähnt werden das der Wirkungsgrad moderne PKW Benzinmotoren bei rund 33% liegt und damit der tatsächliche für den Vortrieb aufgewendete Energie auch im Bereich der Elektrofahrzeuge liegt. Für einen Dieselmotor gilt in etwa das Selbe, auch wenn er hier unerwähnt bleibt.

Damit steht fest das die Verbrenner, aufgrund der Verluste im Antriebsstrang, mehr Energie aufwenden müssen, um die gleichen Fahrleistungen wie Stromer zu erreichen.
Die Energiequelle macht dabei den Unterschied, denn der Akku muss geladen werden, so wie der Kraftstofftank auch gefüllt werden muss. Der deutsche Strom wird zurzeit noch überwiegend, rund 40 %, aus Kohle gewonnen und zu je 13 % aus Erdgas und Kernenergie.
Nur rund 30 % stammen aus erneuerbaren Energien. Damit steht fest dass auch der Elektroflitzer die Umwelt belastet, wenn auch nur indirekt. Aber dies ist nur die halbe Wahrheit, denn so wie auch ein konventionelles Fahrzeug hergestellt und gebaut werden muss, ist dies auch bei einem Elektrofahrzeug der Fall. Die Karosserie und das Fahrwerk kann man in dem Fall als gleich betrachten, bei einigen Elektrofahrzeugen sind sie sogar identisch mit denen der Verbrennerbrüder, Siehe E-Golf. Der Antriebsstrang ist der große Unterschied. Während Motoren und Getriebe bei Diesel und Benzinfahrzeugen größtenteils aus Aluminium, Stahl und einigen höher legierten Metallen bestehen ist dies bei E-Fahrzeug gänzlich anders.
Der 40 kWh Akku eines BMW i3 wiegt rund 280 kg, darin sind rund 5 kg Lithium enthalten, neben einigen anderen Stoffen. Dieses Lithium, so wie alle anderen Materialien, müssen aber auch erst einmal gewonnen werden. Und um ein Kilo Lithium aus dem Boden zu spülen benötigt man rund 2000 l Wasser. Nicht wenig wenn man bedenkt das Lithium für alle möglichen Arten von Akkus benötigt wird und manche Elektrofahrzeuge auch noch deutlich größere und schwerere Akkus haben als der i3. Hinzu kommt das dieses Wasser meist in südamerikanischen Wüsten aufwendig gepumpt werden muss, wofür dann auch wieder fossile Brennstoffe benötigt werden.

Auf diese Weise werden Tag für Tag Millionen von Liter Wasser gefördert und in Verdunstungsbecken geleitet. Wie das ganze aussieht kann man sich recht einfach anschauen wenn man „Salar de Atacama“ auf online Karten suchen und anzeigen lässt.
Das dieser Salzsee nicht nur durch seine geringen Niederschläge geprägt wird, sondern auch durch die besondere Flora und Fauna die sich dadurch darin entwickelt hat liegt auf der Hand.
Das man nun in mitten von diesen Naturschutzgebiet Lithium im großen Stil fördert, wird sich unmittelbar auf diese Landschaft ausüben. Oder mit anderen Worten: Ob es hier in Zukunft noch die rosa Flamingos geben wird ist unklar.

Die Förderung von fossilen Brennstoffen war noch nie eine saubere oder umweltfreundliche Angelegenheit. Egal ob man Kohle im Schacht oder Tagebau aus der Erde holt, die Auswirkungen sind für die Landschaft katastrophal. Schön zu sehen bei uns im Ruhrgebiet oder aber den Mondlandschaften die der Tagebau zum Beispiel in der Lausitz hinterlässt.
Erdöl, egal ob an Land oder mit schwimmenden Plattformen auf den Ozeanen, wie dem Golf von Mexiko oder vor der Westküste Afrikas, sind auch keine saubere Sache. Erst recht nicht wenn man an die zahlreichen Unfälle denkt, wie zum Beispiel der Deepwater Horizon.

Währe es nicht schön wenn man den Treibstoff für unsere Mobilität einfacher herstellen könnte? Wenn dieser auf der ganzen Welt für jedes Land gleichermaßen verfügbar und die Herstellung obendrein auch noch nicht zum Schaden unserer Umwelt währe?
Das klingt zu verlockend um wahr zu sein, oder wahr werden zu können.
Genaugenommen ist das aber mit Wasserstoff möglich.
Denn überall wo die Sonne scheint oder der Wind weht, könnte man mit dem draus erzeugten elektrischen Strom Wasser spalten in Wasserstoff und Sauerstoff. Der Wasserstoff bräuchte dann nur noch verdichtet werden, auf 350 oder 700 Bar und schon hätte man seine Wasserstofftankstelle.
Zum Beispiel für diese Fahrzeuge.Um auch hier wieder den Verglich zu den Verbrennern und Akku-Autos zu ziehen.
Ein Kilo Wasserstoff entspricht einen 33,3 kWh. Somit liegen die Wasserstoff Fahrzeuge mit ihrem Verbrauch von knapp 28 kWh und 25,3 kWh zwar über denen der hier aufgeführten Stromer, aber die 1,6 kWh Lithium-Polymer Batterie vom Hyundai ist deutlich kleiner und leichter, enthält entsprechend weniger seltene und teure Bestandteile.
Toyota hat im Mirai einen Nickel-Metallhydrid Akku eingebaut, welcher eine Kapazität von 6,5 Ah hat.
Diese Autos sind nicht nur komplett andersartig im Design, sondern denken die Idee des elektrischen Fahrens komplett neu. Getankt wird Wasserstoff, welcher im unfallsicheren Tank mitgeführt wird. Dieser reagiert in einer Brennstoffzelle mit dem Sauerstoff der Umgebung und dabei wird elektrische Energie frei. Dieser Prozess wird kontinuierlich betrieben um den kleinen Akku steht’s ausreichend zu laden. Und über das Gaspedal bringt der Fahrer die Elektromotoren zum Summen, welche sich je nach Bedarf aus dem Akku bedienen.
Dabei wird der Akku nie leer werden, da er fortwährend geladen wird durch die Brennstoffzelle.
Der Haken an dieser Technologie ist, wie auch bei den Elektrofahrzeugen, das Tankstellennetz, denn Wasserstofftankstellen gibt es zurzeit, Stand 05.19, nur rund 100 Stück in Deutschland. Zwar ist die Reichweite der Wasserstoffautos vergleichbar mit „normalen“ Fahrzeugen, trotzdem ist es unpraktisch alle paar Tage zum Tanken in die nächste Großstadt zu fahren.

Wenn man genau drüber nachdenkt und die Möglichkeiten der Akkutechnologie vergleicht mit dem Energiespeicher Wasserstoff und den fossilen Brennstoffen wird deutlich das hier mehr als nur Ideologien auf einander prallen.
Die Möglichkeiten einen immer noch leistungsfähigeren Akku zu bauen werden in den nächsten Jahren bestimmt noch durch einige Ideen voran getrieben, die Hochvolttechnik führte ja schon zu Verbesserungen, aber die möglichen Stoffkombinationen sind endlich.
Die elektrochemische Spannungsreihe zeigt uns mögliche Stoffkombinationen und die damit zu erzielenden Spannungen. Mit Lithium ist man auf der negativen Seite schon beim Maximum angekommen, auf der positiven sind bei der Partnerwahl bestimmt noch nicht alle denkbaren Kombinationen in Batterien versucht worden, aber viel mehr als 5,8V pro Zelle wird man nicht erreichen können. Nicht nur die Einschränkungen in der Chemie auch das Gewicht sind ein Problem. Schon bei Elektrofahrzeugen ist dies deutlich. Selbst kleine und Gewichtsreduzierte Stromer wiegen immer noch deutlich mehr als Vergleichbar große Verbrenner Fahrzeuge.
    Gewichte Elektrofahrzeuge
    Tesla Model 3 (`19) 1,6 / 1,9 t
    Renault Zoe R90 1,5 t
    BMW i3 120Ah 1,35 t

    Ford Fiesta Mk8 (JHH) 1,0 100 PS 1,15 t
Das bei einem LKW ein noch größerer Akku von Nöten währe ist logisch.
Heutzutage verbraucht ein 40 t LKW rund 30 l Diesel auf 100 km, 10 l davon werden tatsächlich in Vortrieb umgesetzt, Siehe Verlustleistung, was bei 9,8 kWh/l Diesel rund 98 kWh entspricht. Das würde bedeuten das selbst die größten PKW Akkus mit 100 kWh nach rund 100 km im LKW entladen währen. Da aber diese 100 kWh Akkus schon rund 500 kg wiegen, würde die Nutzlast eines LKWs mit einem Akku mit dem Man 500 bis 1000 km fahren könnte stark reduziert. Ein Akku der zwischen 2,5 und 5 Tonnen wiegt macht hier einfach keinen Sinn. Heutzutage fassen Dieseltanks 150 bis 1000 l und wiegen deutlich unter 1 Tonne. Hier ist der Wasserstoff ist bessere Alternative. Denn die Druckbehälter sind bei weiten nicht so schwer und die Fahrweise der LKWs entspricht dem Nutzungsprinzip der Brennstoffzelle – Konstantbetrieb.

Die Vielfalt an Kraftstoffen müsste also zwangsläufig zunehmen.
Denn neben Benzin und Diesel muss auch Strom an Tankstellen angeboten werden, sowie Wasserstoff. Für jeden Anwendungsfall der richtige Treibstoff. Das heutzutage auch Grillkohle für Holzvergaser an Tankstellen angeboten wird ist nur folgerichtig.
Das mit Biokraftstoffen jetzt schon Klimaneutral gefahren werden könnte ist sicherlich auch Möglich, nur hat dies bislang kaum ein Anklang in der breiten Masse gefunden. So nehmen die Zahlen der Alkoholtankstellen seit einigen Jahren stetig ab.


Bildquelle: Wikipedia
Toyota Mirai aufgeschnitten - unter der Motorhaube der Elektroantrieb mit Regler, unter der 1. Sitzreihe die Brennstoffzelle und unter der 2. der Wasserstofftank

Youtube - 2019 Hyundai Nexo Test & Tanken
Youtube - ZDF Planet-e - Der wahre Preis der Elektroautos

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BeitragVerfasst am: 13.05.2019 09:36    Titel: Re: Vom „Tank“ zum „Verbrauch“ Antworten mit Zitat

Doc² @ 05.05.2019 12:40 hat folgendes geschrieben:
Das bei einem LKW ein noch größerer Akku von Nöten währe ist logisch.
Heutzutage verbraucht ein 40 t LKW rund 30 l Diesel auf 100 km, 10 l davon werden tatsächlich in Vortrieb umgesetzt, Siehe Verlustleistung, was bei 9,8 kWh/l Diesel rund 98 kWh entspricht. Das würde bedeuten das selbst die größten PKW Akkus mit 100 kWh nach rund 100 km im LKW entladen währen. Da aber diese 100 kWh Akkus schon rund 500 kg wiegen, würde die Nutzlast eines LKWs mit einem Akku mit dem Man 500 bis 1000 km fahren könnte stark reduziert. Ein Akku der zwischen 2,5 und 5 Tonnen wiegt macht hier einfach keinen Sinn. Heutzutage fassen Dieseltanks 150 bis 1000 l und wiegen deutlich unter 1 Tonne. Hier ist der Wasserstoff ist bessere Alternative. Denn die Druckbehälter sind bei weiten nicht so schwer und die Fahrweise der LKWs entspricht dem Nutzungsprinzip der Brennstoffzelle – Konstantbetrieb.

Wo wir wieder beim unsinnigen Konsumverhalten angekommen wären.
Wenn wir nur auf unsinnges Zeug wie Coffee to go Becher oder diese ganzen Giveaways (Schlüsselanhänger, lustige Leuchtdinger die nach 3 Tagen kaputt sind und eh nur im Schrank oder direkt im Müll landen etc.) verzichten würden könnten wir so viel Frachtverkehr einsparen das sich das sicher erheblich auswirken könnte. Genauso dieses ganze Werbematerial welches viele Geschäfte ungefragt von diversen Herstellern zugesandt bekommen um es ungeöffnet in die Mülltonne zu werfen.

Am Ende bin ich auch der Meinung das wir Wasserstofftankstellen deutlich einfach bauen bzw. bestehende umrüsten könnten als flächendeckend mit Strom zu arbeiten, denn eine Ladestation in jeder heimischen Garage würde die Infrastruktur gerade im ländlichen Bereich hoffnungslos überfordern.

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