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Doc²
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BeitragVerfasst am: 03.10.2018 09:04    Titel: Lenkungsdiskussion Antworten mit Zitat

Nein Per, eine Servolenkung hatte das Auto nie.
Das muss sich aber ändern.

Die verschiedenen Lenkungen von Escort Mk5, 6, 7 und Fiesta Mk3, 4, 5 habe ich soweit ich Daten finden konnte schon miteinander verglichen.
Herausgestellt hat sich dabei das ich bei einer Fiesta Mk3 Lenkung bleiben muss, da alle anderen Lenkungen und Spurstangen maßlich abweichen.
Hier zu experimentieren halte ich auch für keine gute Idee, da ich sonst meine Achsgeometrie zu stark verändern müste. Denn die verschiedenen "Arme" haben nicht ohne Grund ihre Länge.
Hier ein schönes Beispiel was passiert wenn man eine Lenkung selber baut:


Wenn die Servo einmal verbaut ist und funktioniert, könnte diese
Lenkübersetzung noch zusätzlich folgen.
Damit hätte ich dann deutlich weniger als zwei Umdrehungen von Anschlag zu Anschlag, aber das Fahrzeug währe dann nur noch mit Servo zu bewegen. Die Frage wo das Teil am besten Platz findet und wer es einbaut bleibt dabei aber noch offen.
Aber insgesamt fühle ich mich nur bedingt wohl damit an meiner Lenkung solche Teile zu verbauen, da ich keinen Defekt bei der Lenkung erleben möchte.

nierenspender, diese Lenkungskits werden unter anderem noch für den Sierra angeboten, vielleicht lässt sich da etwas umbauen.
Aber frag doch einfach bei Timms nach ob sie vielleicht noch etwas übrig haben, und wenn es nur die Fertigungszeichnungen währen.

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BeitragVerfasst am: 04.10.2018 14:47    Titel: Re: Lenkungsdiskussion Antworten mit Zitat

Doc² @ 03.10.2018 09:04 hat folgendes geschrieben:
Nein Per, eine Servolenkung hatte das Auto nie.

Dann musst du dich über die Kurbelei nicht wundern. Servolenkungen haben nicht nur die Unterstützung, sondern sind auch deutlich direkter.

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Doc²
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BeitragVerfasst am: 15.10.2018 17:25    Titel: Lenkungs-Entwicklung Antworten mit Zitat

Per hat folgendes geschrieben:
… Dann musst du dich über die Kurbelei nicht wundern. …
Das mit den „wundern“ ist immer so eine Sache, genauso wie mit den Wundern.

Aber immer mehr kristallisiert sich heraus das ich damals Anfang 2015 im Grunde nur eine fahrbare Karosserie gekauft habe. Denn viel ist von dem Ausgangsfahrzeug nicht mehr übrig.
Dafür und das ist mein größtes Glück, muss ich bei diesem Fahrzeug keine Kompromisse eingehen. Das Ziel: mit einem wettbewerbsfähigen Fahrzeug antreten, ist nach meinem Gefühl fast erreicht.
Das die Lenkung sich nun als „Problem“ herausstellt war so nicht unbedingt absehbar.
Zwar war die Fahrbarkeit immer schon durch die Lenkung eingeschränkt, denn präzise Einlenken gelingt nicht wenn man dafür zu lange braucht, aber bislang war das nie ein Problem.
Bei den diversen Ausflügen auf die Rundstrecke aber auch im Alltag waren die Lenkwinkel nie zu groß und immer im Bereich des Machbaren.

Nun, mittlerweile liegen mir die Teile vor, steht der Umbau der Lenkung quasi direkt bevor.
In der Winterpause werde ich einige Teile verbauen und ein paar auch verbauen lassen so das der Saisonstart nächstes Jahr dann mit neuer Lenkung gelingen soll.

Dann beginnt wieder die Testphase und das herantasten an das mir eigentlich bekannte Gefühl. Das alles von Anfang an Funktioniert hoffe ich, wird sich aber erst in ein paar Monaten zeigen.

Das mich ein Nissan Micra, besohlt mit Sommerreifen auf einem Slalomkurs locker abhängt, soll mir aber nächstes Jahr nicht mehr passieren. Insofern war die gut genutzte Restsaison 2018 ein erfolgreicher Test für das was nächstes Jahr folgen soll.

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Doc²
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BeitragVerfasst am: 30.10.2018 11:31    Titel: Rallyeslalom & Saisonende Antworten mit Zitat

Kurz vor dem diesjährigen Ablaufen der Saisonkennzeichen kam noch ein besondere Veranstaltung. Der letzte Lauf vom Slalom Rallye Cup bei Zwickau in einer Kiesgrube.
Slalom wird meist auf befestigten Untergründen gefahren, auf Flugplätzen, großen Parkplätzen oder Firmengeländen. Der Slalom Rallye Cup stellt sich hier aber breiter auf und zeigt das das „Rallye“ im Namen auch eine Bedeutung hat.

Schotter und schnelle Fahren klingt zunächst nach keiner guten Idee, wenn man Schäden am Fahrzeug vermeiden möchte entsprechend bin ich mit einem mulmigen Gefühl angetreten. Nach der Streckenbesichtigung wurden mir diese Angst aber nicht genommen, dafür aber nach den ersten Metern auf der Piste. Es geht ja doch recht gut und ist gar nicht so schlimm, dachte ich mir, und stellte fest das meine lahme Lenkung diesmal gar kein so großer Nachtteil war.
Trotzdem waren meine Zeiten nicht überzeugend.
Beim Erste Lauf habe ich zwei Kegel erwischt = 6 Straf Sekunden
Im 2. Lauf immer noch einen = 3 Strafsekunden
Nach der Mittagspause im 3. Lauf habe ich ein Tor verfehlt und ein Kegel bis in Ziel mitgeschleift = 18 Strafsekunden
Nur der letzte Lauf war fehlerfrei und auch damit auch mein schnellster.
Ergebnis mit den Strafsekunden: Tages langsamster.
Aber da ich in meiner Klasse ohne Konkurrenz startete, wartete doch noch ein Pokal bei der Siegerehrung auf mich. So hat sich die halbe Tankfüllung Anfahrtsweg doch gelohnt, über diese Überraschung habe ich mich sehr gefreut.
Auf Rallyesport-Westsachsen.de kann man demnächst einen kleinen Bericht vom Veranstalter finden.

Ohne den Strafzeiten währe meine Leistung gar nicht so schlecht gewesen.
Aber da man auf dem losen Untergrund und auf der immer schlechter werdenden Strecke nicht wirklich exakt fahren, driften oder bremsen kann, war für mich in dem Fall nicht mehr drin. Offensichtliche Schäden habe ich erst einmal nicht feststellen können. Die großen Schmutzfänger haben bestimmt einiges abgehalten, aber eine genauere Begutachtung wird zeigen wie es unter dem Auto nun aussieht.

Außerdem habe ich noch einen Ausflug auf den Spreewaldring gemacht.
Bei den kühleren Temperaturen wollte ich unter anderem testen ob der Ölkreislauf damit besser zu kommt. Ergebnis: Das Motoröl fängt immer noch an zu kochen, aber der nächste Ölwechsel steht ja direkt bevor.

Schein eine weile rutschen zwei Warnwesten unter meinem Fahrersitz hin und her.
Bislang hat mich das nicht wirklich gestört. Diesmal auf dem Spreewaldring haben sie sich aber beim starken Bremsen zwischen den Pedalen wieder gefunden. Das kann aber ab sofort nicht mehr passieren. Denn, Siehe Anhang, nun sind die Westen vernünftig aufgeräumt in einem Gepäcknetz.

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181016 Gepäcknetz.JPG
 Beschreibung:
Das Netz stammt aus einem Mercedes Benz
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181016 Gepäcknetz.JPG



181020 Rallye Slalom Kiesgrube (1).JPG
 Beschreibung:
Auch Oldtimer waren mit dabei und alles andere als langsam
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181020 Rallye Slalom Kiesgrube (1).JPG



181020 Rallye Slalom Kiesgrube.JPG
 Beschreibung:
Der erste Pokal.
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181020 Rallye Slalom Kiesgrube.JPG


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Per
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BeitragVerfasst am: 30.10.2018 11:50    Titel: Re: Rallyeslalom & Saisonende Antworten mit Zitat

Doc² @ 30.10.2018 11:31 hat folgendes geschrieben:
Aber da man auf dem losen Untergrund und auf der immer schlechter werdenden Strecke nicht wirklich exakt fahren, driften oder bremsen kann, war für mich in dem Fall nicht mehr drin.

Hatten die Anderen Asphalt unter den Reifen oder wie haben die das gemacht?

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BeitragVerfasst am: 30.10.2018 12:23    Titel: Bestzeitenauswertung Antworten mit Zitat

Schon kurz nach der Veranstaltung wurden uns Teilnehmern die Zeiten zugesandt.
Wenn man sich diese anschaut, merkt man das sie anders gestaffelt sind als bei "normalen" Slalomläufen. Hier ist sonst üblich sich pro Durchgang zu verbessern, also mit mehr Übung und besserer Streckenkenntnis immer schneller zu werden.
Auf Schotter war das nicht der Fall. Wenn man die Strafzeiten außer acht lässt kann man keinen wirklichen Trend erkennen.
Manch einer wurde schneller, manch anderer aber auch wieder nicht.
Die schnellste Zeit wurde auf einem Nissan Micra gefahren, auf Winter- und Sommer-Reifen (VA/HA). Da aber zwei Starter auf dem Fahrzeug waren, lässt sich gut erkennen das einer der beiden damit besser umgehen konnte, als der andere. In Zahlen: 1:33 zu 1:37. Per, du erkennst, deine Frage lässt sich nicht wirklich beantworten.
Hier noch ein Beispiel: der Trabant auf Winterreifen, auch auf dem Bild zu sehen, wurde als Dreifachstarter bewegt. Hier lagen die Bestzeiten noch weiter auseinander: 1:43 zu 1:48 und 1:49.
Meine Bestzeit lag zum Schluss bei 1:47.

Die Reifen hatten nur bedingt eine Wirkung auf die Zeiten. Einige Teilnehmer sind mit Schotterreifen gefahren, konnten sich aber nicht wirklich absetzen.

Leistung war nicht mein Problem, die Haftung der Räder empfand ich auch als gut, die Vorderachse war dabei deutlich der Hinterachse überlegen. Die Lenkung ist mir nur an zwei stellen negativ aufgefallen, aber die waren ohnehin für alle langsam.
Vielleicht ist es den anderen Startern, gerade den Nissan Micra Piloten, besser gelungen ihr Fahrzeug in die engen Kurven hinein zu „werfen“. Auch bei mir hat das hin und wieder recht gut geklappt, aber bei Lauf zwei habe ich mich dabei auch zu weit eingedreht und musste zurücksetzen.

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BeitragVerfasst am: 04.12.2018 19:42    Titel: Ölwechsel, Bremsenwechsel, Kontrolle Vorderachse Antworten mit Zitat

Jetzt wo das Rennauto wie jedes Jahr über den Winter abgemeldet ist und damit auch das Ende meiner Motorsportsaison längst begonnen hat, bleibt Zeit für allerlei andere Sachen.
Vor ab aber ein kleiner Rückblick auf die letzten Monate.

Die erste Hälfte des Jahres war noch geprägt von Standzeiten und Reparaturen.
Ob dies so unbedingt notwendig war sei mal dahin gestellt, das soll mir aber nächstes Jahr nicht wieder passieren.
Denn so wie die zweite Jahreshälfte war, speziell ab Anfang September, soll es weiter gehen.
Die vier Clubslalomveranstaltungen waren eine schöner Wiedereinstieg in den Motorsport.
Zwar waren die Ergebnisse nicht gut, aber Spaß hat es auf jeden Fall gemacht.

Das für eine erfolgreiche Motorsportsaison 2019 noch ein paar Umbauten notwendig sind steht fest, aber vorher erst einmal die üblichen Servicereparaturen.
Schon vor ein paar Tagen ist das 5W40 Motoröl von Total angekommen und mittlerweile auch schon im Motor. Der Ölfilter wurde selbstverständlich auch gleich getauscht.
Die Bremsen der Vorderachse, Siehe Bilder im Anhang, sind mir schon vor einer Weile aufgefallen, aber die Klötze haben noch durchgehalten bis jetzt.
Man sieht das der letzte Millimeter an Belagstärke noch drauf war.
Die Bremsscheiben sind noch gut, so habe ich nur neue Klötze verbaut. Im Lauf vom nächsten Jahr wird sich zeugen wie diese „normalen“ Beläge mit den Belastungen fertig werden. Sollte es hier Probleme ist für Ersatz schon gesorgt, denn vier weiter Klötze liegen schon für den Einbau bereit.

Wo die Vorderräder schon demontiert waren, habe ich gleich noch einen genaueren Blick ins Radhaus geworfen und nach Schäden gesucht, welche auf die Schotter Veranstaltung zurück zu führen währen. Aber hier sah alles gut aus. Im Getriebehalter lagen ein paar größere Steine, sonst war hier und da noch ein wenig gelber Kiesstaub zu finden, aber scheinbar war der Ausflug in der Kiesgrube ohne größere Schäden von statten gegangen.

Im Moment steht das Fahrzeug im Prinzip wieder fahrbereit, nur mit aufgebockter Vorderachse, in der Garage und wartet auf die nächsten Umbauarbeiten.
Die Batterie ist abgeklemmt und ein Entfeuchterstein im Inneren sorgt für trockene Luft.
Geplant ist über die Winterpause noch die Lenkung zu tauschen, es sollten soweit alle Teile da sein, dazu aber in den nächsten Wochen mehr.

Anfang November war ich auch wieder Zuschauer bei der Lausitz Rallye.
Hier gab es wieder viel zu sehen und im Fahrerlager auch allerlei zu entdecken.
Wie jedes Jahr hat sich die Rallye wieder großer Beliebtheit bei den Zuschauern erfreut, so auch bei mir. Hier ein paar Videoschnipsel davon.

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181124 Service.JPG
 Beschreibung:
Die neuen und alten Bremsbeläge.
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181124 Service.JPG


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BeitragVerfasst am: 05.12.2018 11:43    Titel: Re: Ölwechsel, Bremsenwechsel, Kontrolle Vorderachse Antworten mit Zitat

Doc² @ 04.12.2018 19:42 hat folgendes geschrieben:
Die Batterie ist abgeklemmt

Für die Langlebigkeit der Steuergeräte (Elektrolyt-Kondensatoren) ist es sinnvoll, ab und an die Zündung anzumachen.

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