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Neuvorstellung Fiesta Mk8


 
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Doc²
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BeitragVerfasst am: 09.12.2016 14:56    Titel: Neuvorstellung Fiesta Mk8 Antworten mit Zitat

Lange mussten wir auf ihn warten und nun wurde er vorgestellt: der neue Fiesta, die achte Generation. Nach über neun Jahren wird nun zum Sommer 2017 der Fiesta Mk7 abgelöst.

Und so sieht er aus:


Macht Lust auf mehr, oder?

Vom Design her nicht wirklich auffällig, aber das neue Markengesicht ist klar zu erkennen. Ähnlichkeiten zum Focus der aktuellen Generation sind sicherlich kein Zufall.
Und der Pressetext stellt dies auch noch deutlich heraus.
Ziel ist es den Neuen Fiesta erwachsener und edler, also wertiger, zu machen. Sein Vorgänger: ein Kleinwagen, der Neue: etwas Besseres.
Dieser Trend ist bei fast allen Kleinwagen zu erkennen, nicht nur billig und günstig sollen sie sein, sondern eher kleine Varianten der großen Brüder. Die Komfortmerkmale sind es welche hier am meisten herausstechen und so ist es klar das viele Technikgimmicks in den Fiesta Einzug gehalten haben. Ein großes berührungsempfindliches Display, welche viele Schalter ersetzt, gehört mit ganz oben auf die Liste. Der Umfang der Fahrerunterstützung ist auf ein Maß angestiegen welches das Auto in alle Richtungen absichert und so dafür sorgt das das Fahren noch einfacher und entspannter wird. Und Parkrämpler werden durch die bereits bekannte Einparkautomatik nun mit automatischen Bremseingriff fast unmöglich.

Gerade wenn es um die Elektronik geht, sei es Vernetzung mit anderen Geräten, oder das Unterstützen des Fahrers in praktischen allen Belangen, zeigt der Kleinwagen untypische Vielfalt. Aber nicht nur hier, auch unter der Motorhaube und am dem Blechkleid wurde gearbeitet.
Mir ist zwar nicht ganz klar was Ford mit einem überarbeiteten Fahrwerk meint und eine um 10 % gestiegenen seitliche Haftung in Kurven, aber ich denke die ersten Fahrzeugtest werden Ergebnisse wie: „der klebt in der Kurve“ zu Tage fördern. Das sollte aber auch so sein, denn gerade das Fahrwerk und Fahrverhalten war es, welches den Fiesta von seinen Konkurrenten abgehoben hat. Der neue Stabi, den gezielten Bremseingriff an der Vorderachse zum verbessern des Fahrverhaltens, den kürzeren Bremsweg und die neuen 18 Zoll Felgen welche nun erstmals ab Werk zu haben sind klingen auch recht vielversprechend.

Bei Motoren und Getrieben ist außer dem 1,0 l alles neu.
Der Alte Bekannte, der mehrfach ausgezeichnete 1,0 l 3 Zylinder Turbo, werkeln mit 100, 125 und 140 PS weiterhin im Fiesta. Der 1,5 l Diesel, früher mit 75 PS leistet nun 85 oder 120 PS und ist zur Zeit der einzige 4 Zylinder in der Auswahl. Die Motorenpalette wurde noch um einen 1,1 Liter ergänzt. Nein es ist kein wiederaufleben vom Nähmaschinen Motor aus dem Fiesta der 90er Jahre, sondern eine aufgebohrte Variante vom 1,0 l. Mit 70 oder aber 85 PS ersetzt er die 1,0 und 1,25 l Motoren vom Mk7.
Ein Automatikgetriebe gab es im Alten auch, nur jetzt hat es Flügel bekommen, direkt hinterm Lenkrad. So lassen sich die 6 Gänge ohne große Mühe sortieren. Aber eine Sechsgang Handschaltung gibt es für die stärkeren Ausführungen auch.

Das Aussehen vom Neuen, ob es nun gefällt oder nicht, möchte ich an dieser Stelle noch nicht bewerten, denn Bilder sind immer so schrecklich Flach.
Das es aber verschieden Stossfänger für die unterschiedlichen Ausstattungslinien gibt und sogar noch eine höher gelegte „Gelände Variante“ (ohne Allrad) kommt, spiegelt den Zeitgeist passend wieder. Das große Glasdach, welches man auch öffnen kann, wird sicherlich sehr beliebt sein. Aber das der Kleine mit seinen 4,04 m Länge und deutlich über 1,7 m Breite gar nicht mehr so klein ist, ist nicht nur eine optische Täuschung vom neuen Design. Die erste Ford Focus Generation war schmaler. Egal ob Dreitürig oder mit fünf Türen, Ford hat mit dem Neuen nicht alt zu viel gewagt.

Am Erfolg des Alten wird der Mk8 aber Zweifellos anschließen können, denn irgendwie ist es doch ein richtiger Schritt den Fiesta erwachsener zu machen um ihn deutlich hervor zu heben, auch gegenüber dem Ford Ka und Ka+.
Ab Sommer 2017 wird er zu haben sein und bis dahin müssen wir auch noch auf die erste Probefahrt warten.
Und das war der Alte.

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Ford Fiesta Mk8.jpg
 Beschreibung:
Model Vignale, Dreitürig.
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Ford Fiesta Mk8.jpg



Ford Fiesta Mk8 (Mittelkonsole).jpg
 Beschreibung:
Der Innenraum, jetzt mit wesentlich weniger Knöpfen.
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BeitragVerfasst am: 28.02.2017 12:39    Titel: Und hier der "Große" Antworten mit Zitat

Fiesta ST
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Doc²
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BeitragVerfasst am: 18.11.2017 16:01    Titel: erster Eindruck Fiesta Mk8 Antworten mit Zitat

So jetzt kann ich mitreden, jetzt habe ich ihn mir auch mal genauer anschauen können – den neuen Fiesta Mk8

Rot, aber ansonsten unauffällig und gefällig, so stand er beim Händler.
Nicht wirklich beeindruckend, aber schauen wir mal, dachte ich mir und bin in alle Löcher hingekrochen, hab alle Klappen auf und wieder zu gemacht und ein paar Details genauer untersucht.

Beim Hineinsetzen, nach dem ich das Lenkrad noch mal in der Position angepasst habe, ist mir als erstes der Tacho aufgefallen. Schwarz, nur die Zeiger waren zu erkennen.
Etwa ein Digitaltacho?
Nein, beim späteren recherchieren, fand ich raus nur gut getarnt. Aber der erste Eindruck war schon mal gut.
Weiter blickte ich mich um: Aha, tolle Lenkrad- und Sitz-Position, sehr sportlich, überblick OK, zumindest nach vorn. Aber dunkel, alles schwarz. Nur der Himmel war hell gehalten.
Beim Studium vom Prospekt entdeckte ich das bis auf eine kleine schmale Leiste, welche farblich angepasst werden kann, immer alles aus schwarzen Kunststoff ist.
Handschuhfach, Türverkleidung, Mittelkonsole alles ok.
Rücksitzbank, nun ja, hinter mir (1,85 m) brauchte ich nicht versuchen zu sitzen. Da wäre zwar noch Platz, aber für einen zweiten von mir war das nicht genügend.
Griffe am Dach gab es nirgends, dafür aber ein Brillenfach und Taschen an der Rückseite der vorderen Sitze.

Der Kofferraum war als nächstes dran.
Heckklappe auf, alles dunkel, Licht? Aha, rechts war das Licht, nur nicht an.
Kofferraumboden angehoben, das nächste Aha, denn da fand sich ein Reserverad.
175/65 R14, ein vollwertiges. Klasse, endlich hat mal jemand wieder ein vernünftige Lösung.
Im Prospekt stand aber das es nur bis 80 km/h zugelassen wäre. Warum verstand ich erst als ich alles in den Reifenrechner eingegeben habe und dieser anzeigte das der Durchmesser über 3 cm zu klein war. Eine passender Reifen wäre ein 175/75 R14 oder 185/70 R14 gewesen, welcher auch als ganz normaler Reifen zu haben ist.

Nun gut weiter ging es unter der Motorhaube … da sprach mich der Verkäufer an.
Gute Gelegenheit dachte ich mir, quetsche ich ihn gleich mal aus.
Da auch VW und Seat's in diesem Autohaus angeboten werden lag es auf der Hand den Fiesta mit dem Ibiza und Polo zu vergleichen. Der Verkäufer meine dazu der Fiesta wäre echt gut und verkaufe sich genauso wie die anderen beiden.
Unter der Motorhaube war noch viel Platz, wohnte doch nur ein 1,1er mit 85 PS hier.
Aber und jetzt wird es interessant, alle, ausnahmslos alle Benziner sind Dreizylinder, auch der Fiesta ST hat nur einen 3 Zylinder mit 1,5 l Hubraum!
Nur der Diesel hat vier Zylinder.
Nun gut, der kleine 1,1er hat keinen Turbo, deswegen auch keinen Ladeluftkühler, aber im direkten Vergleich ist auch im Motorraum vom stärkerem 1,0er trotzdem noch etwas Platz.

Genauer musste ich den Fiesta mir nun nicht mehr anschauen.
Mit einem Bündel Prospekte unterm Arm verließ ich den Laden wieder, aber mit der Vorfreude des studiums besagter Unterlagen.
Und das ließ nicht lange auf sich warten.
Wieviel muss man Ausgeben wenn man einen neuen Fiesta fahren will, diese Frage galt es als erstes zu beantworten: 12950 €uro
Und was bekommt man dafür?
ABS, ESP, Spurhalteassistent, Berganfahrhilfe, ein Höhen verstellbaren Fahrersitz und vollständig verstellbares Lenkrad, elektrische Fensterheber und so ging die Liste immer weiter.
Aber ein Radio, fand ich nicht. Eine Klimaanlage auch nicht, aber das Radio machte mich stutzig.
Und nach einer Weile suchen zwischen den zahlreichen Seiten fand ich heraus das es nur eine Radio Vorbereitung gibt mit 2 Lautsprechern und Antenne. Das kleinste Radio kostet extra 675 €uro, mit Klimaanlage im Paket ab 1000 €uro.

Beim Fazit zum neuen Fiesta Mk8 komme ich nicht drum herum die Preise in Frage zu stellen. Es gibt zwar alles was das Autofahren schön macht, aber das alles kostet auch schön.
Und wenn man den Mk8 Einstigspreis dem Mk7 gegenüberstellt sieht man das deutlich.
Hier kostete der Ambiente ab 10950, zwar auch ohne Radio, Kosten 725 €uro, aber trotzdem liegen ungefähr 2000 €uro zwischen den Beiden.
Hier zeigt sich die Firmen interne Konkurrenz der Ka+ welcher nun ab 9990 €uro zu haben ist, was aber auch relativ teuer ist, da man für diesen Preis auch nur ein minimal ausgestattetes Model bekommt.
Der neue Fiesta ist vielleicht der Nachfolger vom Focus Mk1. Zwar hat er noch nicht ganz seine Maße erreicht, ein kleines Stück fehlt noch, aber in Sachen Ausstattung, welchen man haben könnte wenn man sie den bezahlt, Anmutung und Nutzwert sind die Beiden sich fast ebenbürtig. Das, wie ich finde, brave Äußere verbirgt nichts, denn der Wagen würde ich als wirklich bieder bezeichnen, schon fast langweilig. Trotzdem glaube ich das die Weiterentwicklung vom Fiesta viele Käufer finden wird und auch einige mit ihm glücklich werden sein.

Videos zum neuen Fiesta:
Amatuertester Video hier bei uns verlinkt
Ausfahrt TV auf Youtube

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Fiesta Mk8.JPG
 Beschreibung:
Eine von 12 Farben - Ruby-Rot
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Fiesta Mk8.JPG



Fiesta Mk8 Innenraum.JPG
 Beschreibung:
Ford Sync 3 6.5" Display
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Fiesta Mk8 Innenraum.JPG



Fiesta Mk8 1.1 Motorraum.JPG
 Beschreibung:
1,1er mit 85 PS
(Ohne Turbo)
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Fiesta Mk8 1.1 Motorraum.JPG


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Doc²
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BeitragVerfasst am: 20.05.2018 19:45    Titel: Konkurrenz im eigenen Stall Antworten mit Zitat

Der Ford Fiesta Mk8, Model ab Mitte 2017, rollt nun schon eine Weile über die Straßen dieser Welt und misst sich erfolgreich mit den anderen Kleinen aber auch größeren Konkurrenzmodellen wie Opel Corsa, VW Polo und vielen weiteren mehr.

Aber als ich letztens eine Kaufberatung zum aktuellen Ford Ka+ gesehen habe wurde deutlich das auch der kleinste Ford recht erwachsen geworden ist.
Das der Ka immer schon auch ein bisschen Fiesta war, war schon immer so.
Bei der ersten Generation waren zwar von außen keine Ähnlichkeiten zu erkennen, aber spätestens wenn man unter das Blechkleid blickte konnte man die vielen Gleichteile erkennen. Dies betraf nicht nur die Motoren, auch den Antriebsstrang, das Fahrwerk und viele weitere Teile konnte man so auch im Fiesta Mk4 wieder finden.

Der große Unterschied vom Ka zum Fiesta war aber das der Ka immer nur als Dreitürer zu haben war. Und ab 2002, als der Fiesta Mk6 auf den Markt kam, war der kleine Ka wirklich der Kleine. Gegenüber dem nun gewachsenen Fiesta setzte sich der Ka als kleinster Ford deutlich ab. Zu diesem Zeitpunkt wurden beim Ka der 1. Generation immer noch auf altbewährte Technik gesetzt, welche ihre Ursprünge zum Teil in den 80er und 90er hatte.
Das änderte sich erst als der Ka der 2. Generation 2008 eingeführt wurde. Weil mit Fiat der neue Kleinste zusammen entwickelt wurde, war nun alles anders, alles neu und vieles etwas italienischer.

Beim neuen Fiesta Mk8 ist aber vielleicht nicht alles neu, auch wenn man es zunächst glauben könnte.
Aber um in der Reihenfolge kronologisch richtig vor zu gehen muss man bei seinem Vorgänger anfangen. Denn für den Fiesta Mk7 (’08) wurde die neu entwickelte Ford global B-Car Plattform erstmals eingesetzt. Diese wurde auch beim B-Max und EcoSport verwendet.
Das der Ka der 3. Generation auch auf ihr aufbaut ist nur logisch.
Denn nach dem Ende der Kooperation mit Fiat musste Ford eine neuere und weiter entwickelte Bodengruppe finden, welche zum Fahrzeugkonzept passt und nicht aufwendig verändert werden musste. So stand der nun neue Ka+ genannte Kleinstwagen im Oktober 2016 mit dem auch neuen 1.2 l TI-VCT erstmals bei den europäischen Händlern. Eine bahnbrechende Neuerung war aber das der Ka nun nur noch als 5-Türer zu haben, deswegen auch das „+“ am Namen.

Der neue Fiesta Mk8 wurde im Sommer 2017 frisch auf den Markt geworfen und basierte wie Ka+ auf der nun wieder neuerlich weiter entwickelten Bodengruppe - Ford global B-car platform, wie sie auch schon im Fiesta Mk7 verwendet wurde.. Die Motoren vom Ka+ und Fiesta waren zunächst noch unterschiedlich, aber das die Motorräume in etwa gleich groß sind, aufgrund der gleichen Bodengruppe ist abzusehen.
Und nun beim Facelift vom Ka+ ziehen auch bekannte Ford Motoren in die Ka+ Karosse welcher der Fiesta schon ab Marktstart hatte.

Wenn nun die Bodengruppe, eine Teil der Motoren und damit verbunden auch viele technische Eigenschaften bei beiden Fahrzeugen quasi gleich sind, zwingt sich die Frage auf: „Welcher der beiden Kleinen ist der bessere Kleine?“
    Außenabmessungen
    Ford Fiesta Mk8
    Länge, Höhe, Breite, Gewicht: 4040, 1476, 1735mm (Breite ohne Außenspiegel) 1108-1188 kg
    Ford Ka+ Mk3
    Länge, Höhe, Breite, Gewicht: 3929, 1521, 1659 mm (Breite ohne Außenspiegel) 1055 kg

    Innenabmessungen
    Ford Fiesta Mk8
    Tank, Kofferraum: 42 l, 292 l / 1093 l (Kofferraum mit Notrad/Subwoffer: 269 l / 1070 l)
    Ford Ka+ Mk3
    Tank, Kofferraum: 42 l, 270 l / 849 l

    Motorenauswahl
    Ford Fiesta Mk8
    3 Zylinder 1,0 – 1,5 l Benzin 70 - 200 PS und 4 Zylinder 1,5 l Diesel 85/120 PS
    Ford Ka+ Mk3
    3/4 Zylinder 1,2 l Benzin 70/85 PS und 4 Zylinder 1,5 l Diesel 95 PS

    Fahrdaten:
    Ford Fiesta Mk8
    0-100 km/h, Verbrauch: 6,5 - 14,9 s, 3,2 - 6 l
    Ford Ka+ Mk3
    0-100 km/h, Verbrauch: 13,3 – 15,3 s, 3,7 – 5,7 l

    Preise
    Ford Fiesta Mk8
    Trend, Cool&Connect: 12.950-16.750, 14.900 - 18.350 EUR (+800 EUR als 5-Türer)
    Ford Ka+ Mk3
    Trend, Cool&Connect: 9.900, 11.990 - 13.990 EUR
Das man in beiden Fahrzeugen als Fahrer und Beifahrer in etwa den gleichen Platz hat, da der Radstand gleich ist, eine vergleichbare Innenausstattung sowie Sicherheitssaustattung, Materialauswahl und Qualität kann man annehmen. Sicherlich wird der Fiesta als „größeres“ Model einige Extras haben, welche es für den vermeintlich kleineren Ka+ nicht geben wird, aber die nackten Zahlen sprechen bei einen Preisbewussten Käufer eher für den Ka+.
Denn hier wird ihm in etwa genauso viel Auto verkauft, für einen deutlich kleineren Preis.
Was denn Fiesta so viel teurer macht, kann man beim Blick auf die Zahlen zwar nicht erkennen, sollte man aber beim Hineinsetzen. Denn wenn es nicht so währe, dann stellt ihn das komplett in Frage.

Was man nun davon halten soll das sich beide Fahrzeuge so stark einander angenähert haben darf jeder für sich selbst entscheiden. Fest steht das dies für den Fiesta eher keine Vorteile bringt, da er gemessen an deren Kleinwagen nur durch seine Digitale Aufwertung sich besser darstellt, welche beim Ka so noch nicht verfügbar ist.
Etwa 2021 wird für den Fiesta Mk8 das Facelift erwartet. Da die Karosserie dabei größtenteils unverändert bleiben wird, muss sich Ford hier etwas einfallen lassen um auch in Zukunft den Unterschied zum Ka deutlich zu machen.

Youtube - Ausfahrt.tv - Kaufberatung Ka+

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BeitragVerfasst am: 12.09.2018 20:13    Titel: Sicherer Fiesta Mk8 Antworten mit Zitat

Ich erinnere mich noch gut, kurz nach Erwerb meiner Fahrerlaubnis war bei der Wahl des ersten Auto das Thema Sicherheit nicht wichtig. Wenig Kilometer und Bezahlbar sollte es sein. Heute ist das aber anders.

Nicht erst seit ein paar Jahren, schon länger wird daran gearbeitet Autos sicher zu machen, sowohl für Fahrer als auch für alle drum herum.
Hier ein paar Meilensteine:

1956 Serienmäßiger Beckengurt bei Ford
1959 Einführung der Knautschzone von Mercedes
1984 Gurtpflicht in Deutschland
1994 Alle Fiestas haben einen Fahrerairbag
2004 ABS bei allen neuzugelassen PKW
2014 ESP-Pflicht bei allen neuzugelassen PKW

Mehr zum Thema unter: Wiki - Fahrzeugsicherheit

Natürlich ist ein Auto aus den 90er nicht mehr zu vergleichen mit einem Fahrzeug aus dem Jahr 2018, aber was hat der aktuelle Fiesta alles für Sicherheitsmerkmale serienmäßig?
ABS, EBD, Benzinzufuhr Unterbrechung, ESP, Fahrspurassistent, 6 Airbags, 3-Punkt-Sicherheitsgurt, Gurtstraffer, Gurtkraftbegrenzer, ISOFIX - Kindersitzhalterung, Seitenaufprallschutz, …
… und man könnte auch noch mehr aufzählen.
All dies um den Fahrer sicher in seinem Fahrzeug zu beherbergen.

Aber diese Sicherheitssysteme müssen auch etwas leisten.
Deswegen werden die Fahrzeuge vor Mauern gefahren, umgeschmissen und gegen Pfähle geschleudert. Neben einigen weiteren Tests.
Das Ergebnis wird in Sternen ausgedrückt welche der NCAP vergibt. Mehr als 5 Sterne kann man zurzeit hier nicht bekommen und keine Frage, natürlich hat der Fiesta alle davon bekommen.
Nur was bedeutet das im Einzelnen?
Beim Frontalcrash, egal wie, kommt recht glimpflich davon. Ein guter bis angemessener Insassenschutz wird hier erreicht. Das gleiche trifft auch für den Pfahl zu.
Das ganze sieht dann so aus:



Vergleichbare Kleinwagen wie der Skoda Fabia oder Opel Corsa schneiden auch nicht schlecht ab, sind aber nicht so gut wie der Fiesta Mk8. Vielleicht weil die aktive Sicherheitsausstattung ein wenig in Jahre gekommen ist, aber ganz sicher wegen den schwächen welche sich die Konkurrenz beim Seitenaufprall leistet

Das man in einem größeren Auto auch automatisch Sicherer Unterwegs ist muss nicht unbedingt sein, den der Ford Focus Mk4 hat keine bessere Bewertung als der Fiesta.
In einzelnen Punkten unterscheiden sich die beiden zwar von einander, aber Sicher ist man in beiden.

Die ganze Sicherheitstechnik sollte natürlich nie zum Einsatz kommen, und wenn doch dann sollte sie einen vor Verletzungen bewahren. Trotzdem sterben jedes Jahr viele tausende Menschen im Straßenverkehr und noch viel mehr werden verletzt.
2013 waren bis dato die wenigsten Verkehrstoten zu beklagen, aber 3339 waren es trotzdem. Im vergleich zu 1970 als über 21 tausend Menschen gestorben sind ist diese Zahl verschwindend klein, trotzdem will niemand jemanden töten beim Weg zu Bäcker.

Die Sicherheitstechnologie von Heute ist schon im Stande vieles zu leisten, wie gefährliche Fahrsituationen zu entschärfen und wenn es oben doch gekracht hat für Sicherheit zu sorgen. Trotzdem kann man den Trend auch aus einem anderen Blickwinkel betrachtet.
Denn wenn das Autofahren durch die sichtbaren und unsichtbaren Helferlein so sicher geworden ist, was spricht dann dagegen Gedankenverlorener zu fahren? So zum Beispiel schneller als erlaubt, oder während der Fahrt noch mal eben eine Nachricht ins Telefon Tippen, auch könnte man im Winter mit Sommerreifen fahren – das ESP wird es schon richten.
Jede Technik die hilft und erleichtert lässt zu das die Konzentration des Fahrers auf das führen des Kraftfahrzeuges nach lässt. Denn „früher“ als der Kraftfahrer sich noch voll und ganz seiner Aufgabe widmen musste, war es eine Leistung quer durch die Republik zu fahren und sicher anzukommen.
Die sich steht’s verbessernde Sicherheitstechnologie lässt absehen das der Fahrer irgendwann als Unsicherheitsfaktor erkannt und ersetzt wird. Bis dahin wird es zwar noch ein paar Jahre dauern, aber hier noch ein aktuelles Werbeversprechen von Volvo: „Unsere Vision ist, dass bis 2020 niemand mehr in einem neuen Volvo schwer oder tödlich verletzt wird.“

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BeitragVerfasst am: 24.09.2018 13:18    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Aspekt, der für den Ford-Fahrer gut ist, aber in den Tests viel zu wenig zur Aussage kommt: die Fahrwerke von Ford bieten auch ohne Elektronik schon ein hohes (aktives) Sicherheitspotential, im GGsatz zu manchem hochgelobten und oft die Tests gewinnenden Konkurrenten!
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BeitragVerfasst am: 23.10.2018 20:55    Titel: Fiesta Active und ST-Line Red & Black Antworten mit Zitat

Seit kurzem ist das erste Sondermodel vom Fiesta MK8 zu haben.
Dabei hat sich Ford an den bisher verkauften Modellen und Motorisierungen orientiert und die Verkaufsschlager zusammen gepackt.
Dabei heraus gekommen ist das Fiesta ST-Line Red & Black Sondermodell.

Äußerlich wurde dem Namen nach mit rot oder schwarz gespielt und je nach dem ob man lieber einen dunklen oder einen roten Fiesta nimmt, bekomm man entweder matt schwarze Streifen auf schwarzen Grund ummalt mit roten Akzenten oder matt schwarze Streifen auf roten.
Egal ob fünf oder drei Türer der 1.0 l Dreizylinder mit 140 PS werkelt immer unter der Haube. Dies war seit markteinführung einer der beliebtesten Motoren und steckt in knapp 20 % aller verkauften Mk8.
17 Zoll Felgen, ein sportliches Fahrwerk, allerlei Aerodynamikteile und eine gute Ausstattung runden das Sondermodell ab. Ab 22.400 EUR bekommt man einen roten Dreitürer, welcher aber noch weiter aufgerüstet werden kann.

Oder darf es eher ein wenig Offroad sein?
Der Fiesta Active steht schon länger bei den Händlern und stellt eine zusätzliche Ausstattungslinie dar.
Der höher gelegte Fiesta ordnet sich über dem Ka+ Active ein, aber noch unterhalb vom Ecosport, welcher bereits 2012 seine Markeinführung feierte.
Damit bietet Ford nicht für alle Landwirte und Förster ein praktisches Arbeitsgerät an, sondern geht damit eher auf Käuferschichten eine welcher es mögen ein wenig höher zu sitzen und ein Fahrzeug wünschen was ein wenig mehr wie ein SUV wirkt.
Allrad gibt es keinen, so wie bei allen anderen kleinen SUV Modellen, dafür aber 18 mm mehr Bodenfreiheit und eine rundum laufende Kunststoffverkleidung.

Der Active ist selbst in der kleinsten Ausstattungslinie schon erheblich teurer, ab 17.950 EUR, als ein „normaler“ Fiesta, bietet dabei aber schon eine gute Ausstattung, denn Klima, Radio mit großem Display, 17 Zoll Felgen, Sportsitze und allerlei Kleinigkeiten sind serie.
Wer weiter aufrüstet muss in seinen Active aber weiter 8.000 EUR investieren, hat dann aber alles was das Herz begehrt und 140 PS unter rechtem Fuß.
Die Farbauswahl ist identisch mit der des Fiestas und die Wunschausstattung auch.

Ob lieber sportlich oder hoch gerüstet für den urbanen Alltag, nun kann der Fiesta fast alles.
Die Zukunft wird zeigen wohin uns dieser Weg führt, aber abzusehen ist jetzt schon das es bestimmt noch das ein oder andere Sondermodel geben wird.

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Fiesta ST-Line Red & Black.jpg
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