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Projekt 2016

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BeitragVerfasst am: 01.01.2015 13:13    Titel: Projekt 2016 Antworten mit Zitat

Startschuss Projekt 2016

In diesem Thema möchte ich meinen Einstig und mein Weg im Rallyesport beschreiben.
Der eine oder andere aufmerksame Leser vom Docland Magazinwird schon vorab geahnt haben das etwas Großes ansteht und nun zum „Projekt 2016“.

Das ich Auto fahren will und das nicht nur im Schneckentempo durch verstopfte Innenstädte, stand für mich schon früh fest. Nicht nur beim Automobilslalom, den ich speziell im Jahr 2010 aktiv betrieben habe, sondern auch bei diversen Ausflügen auf die Rundstrecke und als Zuschauer bei verschiedenen Rallyes und anderen Motorsportveranstaltungen habe ich gemerkt das ist mein „Ding“.
Nur gab es immer ein paar Hemmnisse und Probleme welche mich vom ernsthaften mit streiten abgehalten haben.
Bisher war mein Sportgerät mein 1.3er Chianti, aber so ganz dann doch nicht, die Audioanlage, das eigentlich zu weiche Fahrwerk und nun der Motorumbau machen einen weiteren motorsportlichen Einsatz zwar nicht unmöglich, aber nicht Sinnvoll.
Deswegen jetzt alles neu, und von Anfang an richtig.

Der Name Projekt 2016 ist mehrdeutig, zum einem steckt das Jahr 2016 ganz offensichtlich im Namen, dann die 16 und die Bezeichnung Projekt.
Die 16 steht für die Hubraumklasse in der ich starten möchte, 1,6l, die 2016 für den Höhepunkt und gleichzeitig das Ende vom Projekt.
Als Ziel habe ich mir gesetzt 2016 bei einer Rallyeserie komplett mitzufahren.
Dafür sollte ein Jahr Vorbereitung reichen. Finanziell sowie vom Zeitfaktor her sollte das passen. Wenn die Motorsportsaison 2016 zu Ende ist, sollte ich anhand vom Ergebnis und auch von den Erfahrungen, die ich in den kommenden zwei Jahren sammeln werde, für mich eine Entscheidung treffen können. – entweder weiter machen, oder zurück zum Slalom und den Touristenfahrten auf diversen Rundstrecken.

Welches Auto kommt für mein Rallye Projekt 2016 in Frage? Allrad, Turbo, über 300PS – eher nicht.
Ich wähle ein Auto mit dem ich mich auskenne, einen Motor das Wettbewerbsfähig ist und mit einfacher und kostengünstiger Technik. Einen Fiesta Mk3, vor `94, mit 1.6l 16V Zetec Motor mit serienmäßigen 88PS und ohne überflüssigen Zierrat.

Fahrzeug:
Der Fiesta Mk3 ist für mich nun nach über zehn Jahren aktiven schrauben, an den meisten Teilen, ein bekanntes Fahrzeug geworden. Ich weiß welche Teile ab Werk gut gelungen sind, was ausgetauscht oder nachgearbeitet werden muss.
Der Vorteil vom geringen Gewicht soll ausgebaut werden, dafür sollen viele Teile entfallen und die notwendigen Sinnvoll im Auto angeordnet werden. Teure Spezialumbauten und aufwendige Sonderanfertigungen sollen dabei vermieden werden.
Die Karosserie soll mit einem Überrollkäfig versteift und sicherer werden. Domstreben vorn und hinten kommen außerdem dazu.

Motor:
Der besagte 1.6er mit 88PS ist meiner Meinung nach eine gute Ausgangsbasis. Über die Ausbaumöglichkeiten, über 140PS und 8000U/min, bin ich mir im Klaren, das steht aber erstmal nicht im Vordergrund. Die 16V Motorsteuerung soll aber nicht zum Einsatz kommen – da schwebt mir was Einfacheres vor.

Fahrwerk und Bremse und Bereifung:
Ein abstimmbares Gewindefahrwerk und die XR2i 16V Bremsanlage sind in Kombination mit 185ern auf 13Zöllern eine gute Zusammensetzung. Und wenn dies nicht ausreicht, sind Veränderungen immer noch Möglich

In kurzen wöchentlichen Berichten möchte ich von nun an über das Fortschreiten vom Projekt 2016 Berichten. Wie weit ich mit diesem Projekt kommen werde, wo es hackt, oder gar scheitert werden die nächsten Monate zeigen.

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BeitragVerfasst am: 01.01.2015 13:16    Titel: Inhaltsverzeichnis Antworten mit Zitat

Inhaltsverzeichnis


(Edit: durch das einfügen wird diese Beitrag mehrfach nachbearbeitet)

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Zuletzt bearbeitet von Doc² am 02.01.2017 16:40, insgesamt 13-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 01.01.2015 16:30    Titel: Re: Projekt 2016 Antworten mit Zitat

Doc² @ 01.01.2015 13:13 hat folgendes geschrieben:
In kurzen wöchentlichen Berichten

Guter Vorsatz zum neuen Jahr? zwinker

Könntest du das Bild mal besser aufgelöst einstellen?

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BeitragVerfasst am: 05.01.2015 15:49    Titel: Flyer besser aufgelöst Antworten mit Zitat

Per hat folgendes geschrieben:
... könntest du das Bild mal besser aufgelöst einstellen? ...
Nö, ist ja nur der Flyer. Die "Umbauliste" die daraus hervorgehent möchte ich nicht veröffentlichen - nur soviel sei gesagt: das meiste sind Standartteile.
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BeitragVerfasst am: 05.01.2015 16:04    Titel: Was Wann – vorläufige Zeitplanung Antworten mit Zitat

Die Zeitliche Planung über zwei Jahre hinweg ist nicht ganz einfach.
Schon allein deswegen weil ich Anfang diesen Jahren (2015) noch Umziehen werde, von Baden-Württemberg nach Sachsen.
Trotzdem versuche ich wenigstens die kommenden zwölf Monate sinnvoll einzuteilen.
Für 2016 steht auf jeden der Fall der Plan, eine komplette Rallyeserie mit zu fahren.

1. Quartal 2015
Der Kauf eines Fahrzeuges steht erstmal nicht im Vordergrund, aber die Suche wird trotzdem begonnen – und wenn sich die Gelegenheit ergibt wird zugeschlagen.
Ich muss mich mit dem aktuellem Regelwerk auseinander setzen, speziell die Kleidung und Helmvorschriften sind vollkommen neu.
Erste Kleinteile werden für den Motor und das Fahrzeug heran besorgt.
Ende März will ich mit stg_85 an einer Oldtimerrallye teilnehmen.

2. Quartal 2015
Fahrwerkskomponenten und Bremse müssen abgeholt und für den Einbau vorbereitet werden.
Die Frage „welcher Rallyecomputer“ muss geklärt werden.
Das Gewindefahrwerk wird gekauft – die erste große Ausgabe dieses Jahres.
Zum Ende des Quartals sollte das Auto gefunden und gekauft sein und die ersten Arbeiten am Auto sollten schon begonnen haben.

3. Quartal 2015
Jetzt wird es interessant, denn das Auto muss nun gekauft sein.
Erst eine große Durchsicht, Schäden, Rost und notwendige Reparaturen sollen vorm TÜV erfolgen. Das Fahrwerk soll eingebaut und der Innenraum ausgebaut werden.
Erste Erprobungen vom Fahrzeug und kennen lernen auf der Rundstrecke und bei Slalomveranstaltungen.
Im Juli noch eine Oldtimerrallye mit stg_85 im Hamburgerraum.
Vielleicht schon im August und September die erste Teilnahme an einer Rallye oder Oldtimerrallye.

4. Quartal 2015
Über den Winter wird das Rennauto abgemeldet, davor soll aber noch der Käfig installiert werden – die zweite große Ausgabe dieses Jahres. Nach dem Einschweißen der Rohre und den dafür notwendigen Anpassungsarbeiten wird der Innenraum komplett lackiert werden.
Alle Teile für den Motorwechsel werden heranbesorgt.

1. Quartal 2016
In, aber spätestens nach dem Ende, der Winterpause sollte der überholte 1.6l Motor ins Auto kommen.
Außerdem ergibt sie die erste Gelegenheit bei einer Rallye 200 – Rallye südliche Weinstraße – teilzunehmen. Das Zusammenspiel vom Fahrer, Beifahrer und Auto wird bei Oldtimerrallyes geübt. Auswahl der Rallyeserie und Anmeldung beim Veranstalter.

2. Quartal 2016
Nun muss alles komplett sein: Fahrwerk, Motor und das Team sollten bereit sein für die Rallyesaison.
Erprobung vom Rallyefertigen Fahrzeug auf der Rundstrecke Anfang des Quartals.

3. Quartal 2016
Rallye fahren.
Die Abschluss Rallye soll die Lausitzrallye im Oktober sein.

4. Quartal 2016
Das Rennauto wird wieder über den Winter abgemeldet.
Zum Ende des Jahres steht die Entscheidung an wie es weiter geht.

Die Gefahr einer jeden zeitlichen Planung sind die unvorhergesehenen Ereignisse, die man nicht einplanen konnte. Sowohl Finanzierungsprobleme aber auch Probleme mit der Technik und dem menschlichem Faktor können diesen ersten Plan komplett umwerfen.
Wenn es keinen Sinn mehr macht an den ersten Vorstellungen, und nichts anderes stellt dieser Plan im heutigen Stand dar, fest zuhalten, werde ich mich an den dann neuen Notwendigkeiten orientieren und eine Anpassung oder gar vollkommen neue Planung entwerfen. Wie es weiter geht wird Woche für Woche hier berichtet.

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BeitragVerfasst am: 13.01.2015 11:39    Titel: Rallye Computer & Uhren Antworten mit Zitat

Essentiell bei einer Rallye ist es zu wissen Wo man ist und Wann man ist.
Dafür benötigt man einen Wegstreckenzähler der deutlich genauer ist, als der Kilometerzähler im Tachokombiinstrument und auch eine Uhr die verlässlich auf die Sekunde die Zeit anzeigt.
Für diese Erfordernisse werden extra Produkte für die Motorsportler erdacht und produziert – die Rallye-Computer und Uhren.

Eine kleine Recherche im Bereich Wegstreckenzähler hatte folgende Möglichkeiten zum Ergebnis:

Fahrradcomputer
Model: Sigma Speedmaster 5000
Kosten: 15€
Zubehör: Magnet
Notwendige Umbauten: Halter für Sensor an Antriebswelle
Sonstiges: keine Beleuchtung aber leicht zu Installieren

Günstigster Rallyecomputer
Model: Terratrip T101 Plus
Kosten: ab 160€
Zubehör: Universalsensor für Tachowelle 30€
Notwendige Umbauten: Zerlegen der Tachowelle und Halter für die Anzeige
Sonstiges: keine Zusatzfunktionen aber vollwertiger Rallyecomputer mit allen Notwendigen Funktionen.

Für Ford auf jeden Fall passend
Model: Brantz international 1
Kosten: 200€
Zubehör: Getriebesensor passend für Ford 50€
Notwendige Umbauten: Austausch vom Getriebesensor
Sonstiges: Was ist mit dem Motorsteuerungssignal?

Mein Favorit
Model: Monit Q10
Kosten: 250€
Zubehör: Nur mit Raddrehzahlsensor 50€
Notwendige Umbauten: Sensor am Rad und notwendiges Befestigungsmaterial
Sonstiges: Aufwendigster Einbau und nur Radsignalabnahme möglich.

Diese vier Geräte, aus dem fast unübersichtlichen Angebot der verschiedenen analogen, digitalen und Wegstreckenzähler, empfinde ich für mich als Rallyeeinsteiger geeignet. Die Geräte verfügen zwar alle nur über einen begrenzten Funktionsumfang sind dadurch aber günstiger – alle sollten aber genau genug sein um meinen Vorstellungen zu entsprechen.
Um erste Erfahrungen zu Sammeln werde ich mir aber zum Einstig nur den Fahrradcomputer kaufen. Dieser bekommt über einen Magnet, welcher am Sensor vorbeigeführt wird, ein Signal und rechnet dieses entsprechend der Faktoren so um das eine genaue Geschwindigkeit und eine auf 10m exakte Wegstrecke ermittelt werden kann. Da der Sensor mit dem Anzeigeteil über ein Kabel verbunden ist, kann ich hier auch eine größere Strecke überbrücken indem ich das Kabel, falls notwendig, verlängere.

Je nach dem welche Erkenntnisse ich aus dem Fahrradcomputer Experiment ziehe werde ich dann eine Entscheidung treffen welches von den Profigeräten für mich das Beste ist.

Die Angabe „wo man ist“ macht mit der Anzeige „wann man ist“ das Zusammenspiel perfekt.
Da aber keiner der angeboten Rallyecomputer über eine ausrechend genaue Uhr verfügt muss ich noch eine extra Uhr ins Cockpit einbauen. Es liegt nahe eine Funkuhr zu verwenden, nicht nur weil diese in der Regel auch vom Veranstalter verwendet wird, sondern auch weil man sich sicher sein kann das diese die richtige Uhrzeit anzeigt.
Die Uhr muss dabei gut ablesbar sein und wenn möglich beleuchtet. Ich habe ein Gerät gefunden welcher nicht nur ausreichend große Zahlen hat sondern mit kompakten Baumaßen auch nicht unnötig groß ausfällt.
Neben der Uhr benötigt man außerdem noch eine Stoppuhr mit deren Hilfe man Etappenzeiten und Zwischenzeit leicht bestimmen kann.

Die drei Systeme arbeiten dann folgender Massen zusammen:
Eine typische Oldtimerrallye Wertungsprüfung hat neben dem Start und dem Ziel auch noch Zeitmessungen an Punkten auf der Wertungsprüfung.
Man hat also am Start einer jeden Prüfung pünktlich zu erscheinen – dafür die Funkuhr.
Auf der Etappe wird die Zeit extra gemessen – dafür die Stoppuhr.
Und um zu wissen wo man sich auf der Etappe befinden – den genauen Kilometerstand.

Und so fährt man bei Stoppuhrzeit 00 Sekunden los. Mit der vom Veranstalter vorgegebenen Schnittgeschwindigkeit von 33,3km/h passiert beim Kilometerstand 1,15km eine Zwischenzeitmessung auf der Wertungsprüfung bei exakt 0:02:04,3. Dann tritt man aufs Gas um etwas eher am Ziel zu sein, was man beim Kilometerstand 3,58km findet. Hier kann man sich dann exakt bei der Zeit von 0:06:27,0 durchs Ziel rollen lassen.

Funkuhr und Stoppuhr werde ich von der Firma TFA beziehen. Bei der Stoppuhr wird es die Doppelstoppuhr 35.2025 und bei der Uhr wird es das Modell 60.2513.01.
Somit habe ich die ersten 50€ für dieses Projekt in Uhren und den Wegstreckenzähler investiert.

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BeitragVerfasst am: 13.01.2015 11:54    Titel: Antworten mit Zitat

https://play.google.com/store/apps/details?id=fg.cronomillemiglia_pro&hl=de

Sofern erlaubt. Gibt ja auch Rallyes die nur mechanische Uhren erlauben.
Wir haben diese App in der lite Version bei der Hamburg Klassik benutzt (bis der Akku leer war und wir dank unserer netten Art das Ladekabel an die Mädels verliehen hatten) und damit recht gute Erfahrungen gemacht. Die pro Version kann natürlich einiges mehr und man kann auch einen externen Taster für kleines Geld dazu erwerben um nicht ständig das Telefon in der Hand haben zu müssen.

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BeitragVerfasst am: 14.01.2015 19:58    Titel: Eine App als Rallyecomputer Antworten mit Zitat

nierenspender hat folgendes geschrieben:
... um nicht ständig das Telefon in der Hand haben zu müssen.
Interessante App, aber auch nur dann Sinnvoll wenn sie auch wirklich funktioniert. Auch wenn ihr, Team nierenspender und Captain, besser abgeschnitten habt, als ich und stg_85, bei unserer ersten Rallye , kann ich mir nicht vorstellen das der Kilometerzähler so genau ist und die Stoppuhrfunktion so einfach zu bedienen ist wie ein "konventionelles" Gerät.

Ich bin schon auf die Rallye Ende März gespannt. Bei der Oldtimerrallye werde ich wieder der Beifahrer von stg_85 in seinem Trabant sein.
Nur bis jetzt fehlt dem Trabant noch seine Frontscheibe und einen anständigen Kilomterzähler wird es bis dahin auch nicht geben. Confused
Trotzdem freue ich mich auf dieses Ereignis - mal sehen was wir diesmal alles dazu lernen.

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BeitragVerfasst am: 15.01.2015 11:21    Titel: Re: Eine App als Rallyecomputer Antworten mit Zitat

Doc² @ 14.01.2015 19:58 hat folgendes geschrieben:
kann ich mir nicht vorstellen das der Kilometerzähler so genau ist und die Stoppuhrfunktion so einfach zu bedienen ist wie ein "konventionelles" Gerät.

1. GPS ist viiiel genauer als die auf abgenutzten Reifen und durchdrehenden Rädern basierenden (elektro-)mechanischen Varianten.
2. Gerade wenn du extere Hardware (Taster) einsetzt, sind die Möglichkeiten und die Bedienbarkeit der von mechanischen Uhren weit überlegen.
Ich würde, so es erlaubt ist, eine elektronische Stoppuhr zulegen. Da ist die Anzeige immer sichtbar.

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BeitragVerfasst am: 17.01.2015 20:15    Titel: GPS vs. Kilometerzähler Antworten mit Zitat

Als erstes ist die Frage zu stellen welche Genauigkeit eines Wegstreckenzählers bei einer Rallye Sinn macht.
Und hier ist es so das eine Positionierung auf 10 m genau ausreichend ist.
Das im Rallyesport verwendete Roadbook weist meist eine Kilometrierung auf zwei Nachkommastellen auf. Zum Beispiel 1,23 km, also 1230 m.
Diese Werte werden vom Veranstalter ermittelt, in dem dieser die Strecke ausmisst und dann die gemessenen Werte in den Streckenverlauf einträgt.
Als Messmittel wird oftmals eines der Rallyefahrzeuge des Veranstalters, oder des Veranstaltenden Clubs verwendet. In diesem ist dann ein Standard Rallyecomputer verbaut der je nachdem wie er geeicht wurde mehr oder weniger genau funktioniert.

Damit aber die Teilnehmer nicht durch Eichungsfehler des Veranstalters ungewollt behindert und irregeführt werden, gibt es eine Eichstrecke. Auf dieser Eichstrecke, meist eine Gerade von 100m Länge, kann man seinen Rallyecomputer exakt auf das Maß des Veranstalters anpassen. Somit kann es passieren das 100 m im Roadbook in Wirklich 100,25 m sind. Dieser Fehler hätte auf 150 km Veranstaltungslänge einen eingebauten Fehler von rund 375 m.

Jetzt stellt sich die Frage ob das GPS gestützte System diesen Fehler auch ausgleichen kann. Denn egal wie abgefahren meine Reifen sind, oder die des Veranstalterfahrzeuges, einen Rallyecomputer kann man immer nach stellen.
Ach haben über GPS ermittelte Entfernungen einen Höhenfehler der nicht korrigiert werden kann, dieses spielt zwar in der Norddeutschland nur eine untergeordnete Rolle, kann sich aber bei größeren Höhenunterschieden gravieren auswirken.
Wikipedia führt noch mehr Störgrößen von GPS-Systemen auf und in Summe denke ich dass sich die Genauigkeit aller Systeme nicht viel nimmt.
Das Schlupf eine Problem werden kann ist mir klar, aber wer ganz auf Nummer Sicher gehen will kann auch ein nicht angetriebenes Rad als „Messrad“ verwenden.

Bei Oldtimerrallyes werden oft mehrere Klassen ausgeschrieben. Im Gegensatz zu den sportlichen Veranstaltungen, wo die Bestzeit zählt, werden die alten oft nach Alter eingeordnet und dann noch mal zusätzlich in Gruppen aufgeteilt wie „sportlich“, Schnitt um 49,9 km/h, „Touristisch“ und „Einsteiger“ mit einem Schnitt um 30 km/h. Diese Klassen werden dann zusätzlich auch noch nach den erlaubten Messmitteln unterteilt. Mechanische Uhren und Wegstreckenzähler bilden hier eine besondere Einstufung und stellen ein wahres Glücksspiel für den Teilnehmer dar, da das Wann und Wo nur so genau angegeben werden kann, wie es seine Uhren hergeben.
Diese Klasse kommt aber für mich nicht in Frage da ich letztendlich um Bestzeiten fahren möchte und ich die hohen Kosten für die mechanischen Anzeiger scheue.

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BeitragVerfasst am: 21.01.2015 08:05    Titel: Antworten mit Zitat

Diese App kann man übrigens auch manuell angleichen und so mit dem Abrollumfang arbeiten.
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BeitragVerfasst am: 22.01.2015 15:14    Titel: Anordnen der Uhren und Anzeigegeräte Antworten mit Zitat

Nach der Bestellung der Uhren und des Wegstreckenzählers hat es nicht lange gedauert bis alles angekommen ist. Nun stand als nächstes die Frage im Raum: Wo finden die drei Teile Platz im Auto?

Zur Lösung des Problem habe ich die Geräte zusammengefasst und einen ersten Prototyp aus Karton zu recht geschnitzt auf dem alles angeordnet ist. Im Anhang ist ein Bild vom Armaturenträger und wo ich mir im Fiesta die Teile vorstelle.
Für die endgültige Montage will ich auf eine Kunststoffplatte zurückgreifen.

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Rallye Instrumente.jpg
 Beschreibung:
Links Fahrradtacho, mitte Funkuhr und rechts Stoppuhr mit zwei Zählwerken.
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Rallye Instrumente.jpg



Anbringung Uhren & Kilometerzähler.JPG
 Beschreibung:
Mit Klebeband auf dem Airbag befestigt - der Rallyewagen wird keinen Airbag haben, deswegen passt es dann dort auch besser.
 Dateigröße:  174.77 KB
 Angeschaut:  265 mal

Anbringung Uhren & Kilometerzähler.JPG


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BeitragVerfasst am: 23.01.2015 12:04    Titel: Re: Anordnen der Uhren und Anzeigegeräte Antworten mit Zitat

Doc² @ 22.01.2015 15:14 hat folgendes geschrieben:
Für die endgültige Montage will ich auf eine Kunststoffplatte zurückgreifen.

Schau mal hier.

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BeitragVerfasst am: 26.01.2015 20:08    Titel: DMSB Regelwerk Antworten mit Zitat

Kein Spiel ohne Regeln und nun wurden für die vom DMSB unterliegenden Motorsportveranstaltungen die Regeln und Bestimmungen für 2015 neu angepasst.
Seit Ende Januar ist das aktuelle Regelwerk auf der Internetseite vom DMSB einzusehen und nun auch im online Shop in der gedruckten Version verfügbar.

Wichtig für mich sind im Moment die Bekleidungsvorschriften, die Spielregeln bei einer Rallye und die Technischen Vorschriften, hier besonders die Sicherheitsvorschriften.
Über eine Lizenz brauche ich mich aber im Moment noch nicht sorgen. Denn bei Oldtimerrallyes sowie bei Rallye 200 Veranstaltungen sind entweder keine Lizenzen notwendig, oder können am Starttag erworben werden.

Übersicht Notwendige Sicherheitsausstattung für Rallyefahrzeuge:
Abschleppöse mit Hinweispfeil
4kg Löschpulver in maximal 2 Behältern oder ein Handfeuerlöscher mit 2,25l Inhalt
Gurte nach FIA Norm
Zwei Gurtmesser
Feuerschutzwand zwischen Innenraum und Motor und Tank
Überrollkäfig aus Stahl
Stromkreisunterbrecher ist nur empfohlen

Aus der Vorschrift zu den Haubenhaltern werde ich nicht ganz schlau, es heißt:
Zitat:
Falls das Material oder die Verriegelungsvorrichtung der
Motor- bzw. Kofferraumhaube von der Serie abweichen,
müssen – (…) – je Haube zu den zwei
Originalscharnieren zwei zusätzliche Haubenhalter eingebaut
werden, wobei die serienmäßige Verriegelungseinrichtung
unwirksam gemacht werden muss. ...
(Quelle DMSB Handbuch Seite 552)

Für mich klingt das so dass Haubenhalter nicht zwingend vorgeschrieben sind. Außer ich vergreife mich an der original Verriegelung.
Falls ich die Vorschrift richtig Interpretiert habe kommt sie mir entgegen. Denn den originalen Fanghaken finde ich gut und ihn unwirksam zu machen halte ich für keine gute Idee.

Um auch in der analogen Wirklichkeit auf das Regelwerk zurückgreifen zu können, werde ich mir die gedruckte Ausgaben, neben der digitalen auf meinem PC, auf jeden Fall zulegen.

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BeitragVerfasst am: 26.01.2015 21:39    Titel: Re: DMSB Regelwerk Antworten mit Zitat

Doc² @ 26.01.2015 20:08 hat folgendes geschrieben:
Für mich klingt das so dass Haubenhalter nicht zwingend vorgeschrieben sind. Außer ich vergreife mich an der original Verriegelung.
Falls ich die Vorschrift richtig Interpretiert habe kommt sie mir entgegen. Denn den originalen Fanghaken finde ich gut und ihn unwirksam zu machen halte ich für keine gute Idee.

seh ich genauso...

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